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	<description>Freiheit ist auch immer die Freiheit des Andersdenkenden!</description>
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		<title>Freiheit statt Angst 2010</title>
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		<pubDate>Sun, 29 Aug 2010 11:40:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Pressefreiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Vorratsdatenspeicherung]]></category>
		<category><![CDATA[Überwachungsstaat]]></category>

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		<description><![CDATA[&#160; Kommt alle zur Demo &#8220;Freiheit statt Angst!&#8221; am 11. September um 13.00Uhr in Berlin zum Potsdamer Platz!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<div align="center">Kommt alle zur Demo &#8220;Freiheit statt Angst!&#8221;<br />
am 11. September um 13.00Uhr in Berlin zum Potsdamer Platz!</p>
<p><embed src="http://www.vorratsdatenspeicherung.de/images/player.swf" width="360" height="260" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" flashvars="height=260&#038;width=416&#038;file=http://www.vorratsdatenspeicherung.de/images/FreiheitStattAngst2010-promovideo.mp4&#038;image=http://blog.freiheitstattangst.de/wp-content/uploads/2010/08/FsA-Alternativ-Header3.jpg&#038;showstop=true&#038;type=video" /></div>
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		<title>Duisburgs OB versteht das Internet nicht</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Aug 2010 10:28:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Abmahnung]]></category>
		<category><![CDATA[Blog´s]]></category>
		<category><![CDATA[CDU]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
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		<category><![CDATA[Spenden]]></category>
		<category><![CDATA[Adolf Sauerland]]></category>
		<category><![CDATA[Duisburg]]></category>
		<category><![CDATA[Loveparade]]></category>

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		<description><![CDATA[Internetausdrucker Sauerland Wir können deutsche Politiker nicht verstehen. Warum sind die bloß so beratungsresistent? Eigentlich wollte sich der Duisburgs Oberbürgermeister Adolf Sauerland (CDU) ja zum Chefaufklärer um die tödlichen Ereignisse der diesjährigen Loveparade machen. Dabei macht er sich gerade nur noch lächerlicher und wird zum Abmahner! Ein Blog hat Anhänge aus einem Gutachten über die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="BildText Rechts"><img title="Internetausdrucker" src="/wp-content/uploads/2010/08/sauerl.jpg" alt="" width="200" height="100" />Internetausdrucker Sauerland</p>
<p>Wir können deutsche Politiker nicht verstehen. Warum sind die bloß so <a href="http://www.linksunten.indymedia.org/de/node/24345" target="_blank">beratungsresistent</a>? Eigentlich wollte sich der Duisburgs Oberbürgermeister Adolf Sauerland (CDU) ja zum Chefaufklärer um die tödlichen Ereignisse der diesjährigen Loveparade machen. Dabei macht er sich gerade nur noch lächerlicher und wird zum Abmahner! Ein Blog hat Anhänge aus einem Gutachten über die Loveparade-Katastrophe veröffentlicht. Die Stadt Duisburg verbot dies. Weil sie in der Veröffentlichung einen Verstoß gegen das Urheberrecht sieht, mahnte die Stadt die Blogger unter Androhung eines Ordnungsgeldes von 250.000 Euro ab. Die Stadt begründete das Verbot damit, dass die Anlagen ungeschwärzte, personenbezogene Daten enthielten. Xtranews nahm die Dokumente daraufhin offline. „Leider ist uns heute per einstweiligen Verfügung des Landgerichtes Köln untersagt worden, die Dokumente zu veröffentlichen. Antragsteller ist die Stadt Duisburg vertreten durch Adolf Sauerland“, schreiben die Blogger.  Aber erreicht hat die Stadt Duisburg jetzt genau das Gegenteil. Unzählige Medien haben das Thema jetzt aufgegriffen, beispielsweise sei hier auf die <strong><a href="http://www.augsburger-allgemeine.de/Home/Nachrichten/Aus-aller-Welt/Artikel,-Loveparade-Duisburgs-OB-Sauerland-mahnt-Blogger-ab-_arid,2221765_regid,2_puid,2_pageid,4293.html" target="_blank">Augsbuger Allgemeine</a></strong>, die <strong><a href="http://www.derwesten.de/kultur/musik-und-konzerte/Duisburg-verklagt-Blog-wegen-Loveparade-Dokumenten-id3574663.html" target="_blank">WAZ-Gruppe</a></strong> oder <strong><a href="http://www.netzpolitik.org/2010/lovepared-stadt-duisburg-untersagt-blog-veroffentlichung-von-dokumenten/" target="_blank">Netzpolitik.org</a></strong> verwiesen. Das linke Onlineportal Indymedia hat die <a href="http://linksunten.indymedia.org/de/node/24275">gesamten Dokumente</a> hochgeladen. Auch die Speicherung bei Wikileaks wird bereits  diskutiert. Aus dem Netz verschwinden werden die Dokumente demnach NIE  mehr. Und die solidarische Bloggergemeinde wird jetzt zusammenstehen.<br />
Dem möglichen Gerichtsverfahren blicken die Macher von Xtranews gelassen  entgegen, fürchten aber die Kosten. Ihr Blog sei „klein und regional  tätig“, der Streitwert hoch angesetzt. „Für die erste Runde kalkulieren  wir bereits mit 7500 Euro Kosten – sollten wir verlieren“, schreiben die  Blogger. Daher auch ihr <a href="http://www.xtranews.de/2010/08/18/spendenaufruf-xtranews-vs-adolf-sauerland/">Spendenaufruf</a>.</p>
<p>Lieber Herr Sauerland &#8211; ihren gesamten Beraterstab können sie getrost mehrere Wochen in Urlaub  schicken. Denn für Medienwirksamkeit ihrer Person ist in den nächsten Wochen ausreichend gesorgt! Aber seinen sie nicht allzu traurig, sie befinden sich ja glücklicherweise in einer Partei, die es nicht so mit dem Internet hat!</p>
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		<title>Kik doch den Datenschutz</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Jul 2010 15:21:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Datenmissbrauch]]></category>
		<category><![CDATA[Denunziantentum]]></category>
		<category><![CDATA[STASI 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Überwachung]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Schnüffel-Diskont Der SchnüffelTextildiscounter KiK hat die Vermögensverhältnisse der Mitarbeiter ausspioniert. Ziel sei es gewesen, sich von Beschäftigten in finanziellen Schwierigkeiten zu trennen. Die Schnüffelei hat bei KiK offenbar eine lange Tradition. &#8220;Panorama&#8221; liegt ein internes Schreiben des für Personal zuständigen KiK-Geschäftsführers Heinz Speet aus dem Jahr 1998 vor. Darin teilte Speet &#8220;streng vertraulich&#8221; mit, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="BildText Rechts "><img title="kik der Schnüffel-Diskont" src="/wp-content/uploads/2010/07/kik.jpg" alt="" width="144" height="143" />Der Schnüffel-Diskont</p>
<p>Der <s>Schnüffel</s>Textildiscounter KiK hat die Vermögensverhältnisse der Mitarbeiter ausspioniert. Ziel sei es gewesen, sich von Beschäftigten in finanziellen Schwierigkeiten zu trennen. Die Schnüffelei hat bei KiK offenbar eine lange Tradition. &#8220;<a href="http://www.zdf.de/ZDFheute/inhalt/8/0,3672,8091816,00.html">Panorama</a>&#8221; liegt ein internes Schreiben des für Personal zuständigen KiK-Geschäftsführers Heinz Speet aus dem Jahr 1998 vor. Darin teilte Speet &#8220;streng vertraulich&#8221; mit, KiK hole &#8220;über alle neu eingestellten Aushilfsbeschäftigten eine telefonische Auskunft bei der Creditreform ein&#8221;. Es sei Unternehmenspolitik gewesen, Mitarbeiter rauszuwerfen, die den Offenbarungseid abgegeben hatten oder sonst in Finanzturbulenzen steckten. Kik habe sogar den Bezirksleitern damit gedroht, sie müssten für ein mögliches Fehlverhalten ihrer Mitarbeiter haften. Seit Oktober 2009 soll das Verfahren bei KiK nicht mehr praktiziert werden. Wers glaubt?</p>
<p>[<strong>Glasdemokratie</strong>] Nicht nur das sie in Asien <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,552311,00.html">Kinder für sich schuften</a> lassen, <a href="http://diepresse.com/text/home/wirtschaft/economist/462235">Stundenlöhne</a> die 60% unter Tarif liegen bezahlen und unbezahlte <a href="http://csr-news.net/main/2010/04/12/textildiscounters-kik-wehrt-sich-gegen-panorama-vorwurfe/">Überstunden</a>, wenn dann die eigenen Mitarbeiter dadurch in finanzielle Schwierigkeiten geraten, dann werden diese entlassen.<br />
&nbsp;<br />
Boah, der Laden ist so assi, der geht <strong>GAR NICHT!</strong></p>
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		<title>Eine sehr gute Nachricht!</title>
		<link>http://www.glasdemokratie.to/2010/07/12/eine-sehr-gute-nachricht/</link>
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		<pubDate>Mon, 12 Jul 2010 09:16:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Terrorgefahr]]></category>
		<category><![CDATA[Überwachung]]></category>
		<category><![CDATA[Andrej Holm]]></category>
		<category><![CDATA[§129 StGB]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 11.07.2010 hat Anne und ihre Familie die Nachricht erhalten, dass der Generalbundesanwalt beim Bundesgerichtshof das Verfahren nach §129 StGB gegen Andrej Holm am 5. Juli nach §170, Abs. 2, S.1 StPO, eingestellt hat. Endlich! Fast vier Jahre Überwachung, fast drei Jahre nach der Festnahme im Juli 2007. Es war lange Zeit. [Glasdemokratie] Eine sehr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 11.07.2010 hat Anne und ihre Familie <a href="http://annalist.noblogs.org/post/2010/07/11/einstellung">die Nachricht erhalten</a>, dass der Generalbundesanwalt beim Bundesgerichtshof das Verfahren nach §129 StGB gegen Andrej Holm am 5. Juli nach §170, Abs. 2, S.1 StPO, eingestellt hat.</p>
<p>Endlich!</p>
<p>Fast vier Jahre Überwachung, fast drei Jahre nach der Festnahme im Juli 2007. Es war lange Zeit. </p>
<p><strong>[Glasdemokratie]</strong> Eine sehr sehr gute Nachricht. Glasdemokratie gratuliert Anne und Andrej und ihrer ganzen Familie dazu. Ihr habt sehr viel Mut und Ausdauer bewiesen. Wir wünschen Euch für die Zukunft Ruhe, Zuversicht und weiterhin viel Glück!</p>
]]></content:encoded>
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		<title>CDU/CSU und SPD internettechnisch durchaus verzichtbar</title>
		<link>http://www.glasdemokratie.to/2010/07/12/cducsu-und-spd-internettechnisch-durchaus-verzichtbar/</link>
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		<pubDate>Mon, 12 Jul 2010 09:06:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vertreter der alten großen Koalition haben sich ablehnend gegenüber einem Antrag (PDF-Datei) der Linksfraktion im Bundestag geäußert, die umkämpfte Befugnis für das Bundeskriminalamt (BKA) zum Einsatz des Bundestrojaners wieder zu streichen. Das Instrument heimlicher Online-Durchsuchungen, von dem die Wiesbadener Polizeibehörde bis Mai noch keinen Gebrauch gemacht haben will, &#8220;ist auch weiterhin unverzichtbar&#8220;, erklärte Armin Schuster [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vertreter der alten großen Koalition haben sich <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/CDU-CSU-und-SPD-halten-an-heimlichen-Online-Durchsuchungen-fest-1036113.html">ablehnend gegenüber</a> einem Antrag (<a href="http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/024/1702423.pdf">PDF-Datei</a>)  der Linksfraktion im Bundestag geäußert, die umkämpfte Befugnis  für das Bundeskriminalamt (BKA) zum Einsatz des Bundestrojaners wieder zu streichen. Das Instrument heimlicher Online-Durchsuchungen, von dem die Wiesbadener Polizeibehörde bis Mai noch keinen Gebrauch gemacht haben will, &#8220;ist auch weiterhin <em><strong>unverzichtbar</strong></em>&#8220;, erklärte Armin Schuster im Namen der CDU/CSU-Fraktion bei der 1. Lesung des Vorstoßes der Linken am gestrigen Donnerstag laut den zu Protokoll gegebenen Redebeiträgen.<br />
Der SPD-Innenpolitiker Frank Hofmann erklärte, es geb ihm zwar zu denken, dass die Polizei hierzulande noch keinen verdeckten Zugriff auf informationstechnische Systeme durchgeführt habe, diese Tatsache zeige für ihn aber lediglich, &#8220;dass sehr sparsam und verantwortungsbewusst mit diesem Instrument umgegangen wird&#8221;. Das BKA sei &#8220;besonders sensibel&#8221;, wenn es &#8220;um schwerwiegende Grundrechtseingriffe&#8221; gehe. <strong>Wers glaubt?!</strong><br />
Skeptischer zeigte sich Jimmy Schulz vom aktuellen Koalitionspartner. Bei der Online-Durchsuchung bestünden &#8220;erhebliche verfassungsrechtliche Bedenken&#8221;, da der Schutz des Kernbereichs privater Lebensgestaltung &#8220;in unerträglicher Weise eingeschränkt&#8221; werde, stellte er die FDP-Sicht dar. Das Begehren der Linken habe daher durchaus die &#8220;Sympathie&#8221; der Liberalen. Man könne ihn aber trotzdem nicht unterstützen, da sich eine Mehrheit im Bundestag für den Bundestrojaner ausgesprochen habe.<br />
&#8220;Von angeblichen Sicherheitslücken, die durch diese Maßnahme geschlossen werden sollten, ist schon längst keine Rede mehr&#8221;, hielt Jan Korte von den Linkem dem entgegen. Trotzdem werde &#8220;stumpf an der Online-Durchsuchung festgehalten&#8221;. Die Zustimmung zu dem Antrag böte stattdessen &#8220;eine gute Brücke, um endlich wieder auf den Pfad des Datenschutzes und der Sicherung von Bürger- und Grundrechten zurückzukommen&#8221;. Die &#8220;massiven Eingriffsbefugnisse&#8221; staatlicher Institutionen in die Freiheitsrechte der Bürger müssten zurückgefahren werden.<br />
Der Sicherheitsexperte der Grünen, Wolfgang Wieland, sicherte den Linken Unterstützung zu. Der verdeckte Zugriff auf Festplatten sei &#8220;überflüssig&#8221; und richte &#8220;bürgerrechtlichen Flurschaden&#8221; an, da er nicht einmal an einen festen Tatverdacht geknüpft sei. Von der Behauptung, dass Deutschlands Sicherheit ohne dieses Instrument dem Terrorismus beinahe schutzlos ausgeliefert sei, könne angesichts der Statistik nicht mehr die Rede sein.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Datenskandal bei der Haspa?</title>
		<link>http://www.glasdemokratie.to/2010/07/09/datenskandal-bei-der-haspa/</link>
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		<pubDate>Fri, 09 Jul 2010 20:30:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Datenmissbrauch]]></category>
		<category><![CDATA[HASPA]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Bankkonto verrät so einiges über den Besitzer: Wo er wohnt, wie viel Miete er zahlt, woher er sein Einkommen bezieht, was er sich wo kauft oder wo er gerade Geld aus dem Automaten holt. Vertrauliche Informationen also. Die größte deutsche Sparkasse, die Hamburger Sparkasse, scheint mit diesen Daten recht sorglos umzugehen. Nach Recherchen von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="BildText Rechts"><img src="/wp-content/uploads/2010/07/haspa.jpg" alt="" title="haspa" width="96" height="57" /></p>
<p>Ein Bankkonto verrät so einiges über den Besitzer: Wo er wohnt, wie viel Miete er zahlt, woher er sein Einkommen bezieht, was er sich wo kauft oder wo er gerade Geld aus dem Automaten holt. Vertrauliche Informationen also. Die <a href="http://www.ndr.de/wirtschaft/kontodaten100.html">größte deutsche Sparkasse, die Hamburger Sparkasse</a>, scheint mit diesen Daten recht sorglos umzugehen. Nach Recherchen von NDR Info können externe Finanzberater in die Konten sämtlicher Kunden schauen &#8211; auch ohne deren Einwilligung. Der Hamburgische Datenschutzbeauftragte Johannes Caspar will das Vorgehen der Haspa jetzt überprüfen: &#8220;Wir werden das Ganze jetzt natürlich zügig aufklären müssen und dann gegebenenfalls auch dafür sorgen, dass möglichst schnell Zugriffe von dritten Finanzberatern auf sensibelste Bankdaten gestoppt werden.&#8221; Die Haspa selbst wollte sich nur schriftlich äußern. Die rund 80 Handelsvertreter der Haspa können offenbar jedoch sogar mit Wissen der Bank auf Konten der Sparkassenkunden zugreifen. In einer internen Unterlage ist die Rede von Sonderfällen wie Urlaubsvertretungen oder Kapazitätsergänzungen &#8211; dann springen externe Berater einfach in die Rolle von Bankangestellten. Sie weisen sich aus als Finanzberater für die Haspa, auf ihren Visitenkarten prangt das Logo der Sparkasse. Dass sie komplett auf eigene Rechnung arbeiten, steht dort nicht. Datenschützer Caspar hält diesen Hinweis jedoch gerade im Bankgeschäft für notwendig: &#8220;Das bedeutet, dass im Grunde das gesamte geschäftliche Verhalten des Bankkunden und insbesondere seine finanzielle Situation durchleuchtet werden kann von dritten Personen, über die Identität von Geschäftspartnern etwa, insgesamt über die Situation des Einkommens und Vermögens.&#8221;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>ELENA vor dem vorläufigen Aus?</title>
		<link>http://www.glasdemokratie.to/2010/07/05/elena-vor-dem-vorlaufigen-aus/</link>
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		<pubDate>Mon, 05 Jul 2010 07:41:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[ELENA]]></category>
		<category><![CDATA[Rainer Brüderle]]></category>
		<category><![CDATA[Sabine Leutheusser-Schnarrenberger]]></category>
		<category><![CDATA[von der Leyen]]></category>
		<category><![CDATA[Überwachungsstaat]]></category>

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		<description><![CDATA[Also Frau Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) hat ja schon mal datenschutzrechtliche Bedenken gegen ELENA geäußert, ebenso wie Gerhart Baum (FDP)! Jetzt sind dem Wirtschaftsminister Brüderle (FDP) angeblich die Kosten zu hoch. Bereits vor Wochen hatte der Minister Korrekturen an dem elektronischen Einkommensnachweis (Elena) ins Gespräch gebracht. Der Grund: Die Belastungen der öffentlichen Haushalte dürften durch dieses [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Also Frau Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) hat ja schon mal datenschutzrechtliche Bedenken <a href="http://www.glasdemokratie.to/?s=elena">gegen ELENA</a> geäußert, ebenso wie Gerhart Baum (FDP)! Jetzt sind dem Wirtschaftsminister Brüderle (FDP) angeblich die Kosten zu hoch. Bereits vor Wochen hatte der Minister Korrekturen an dem elektronischen Einkommensnachweis (Elena) ins Gespräch gebracht. Der Grund: Die Belastungen der öffentlichen Haushalte dürften durch dieses Verfahren nicht durch die Decke gehen, sagte Brüderle. &#8220;Außerdem ist immer noch nicht klar, ob bei Teilen des Mittelstands tatsächlich eine Entlastung stattfindet.&#8221; Wenn Elena der Wirtschaft tatsächlich helfe, Bürokratiekosten von rund 87 Millionen Euro zu sparen, so komme die <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,704611,00.html">Entlastung doch nur größeren</a>, aber kaum kleineren Unternehmen zugute, verlautet es aus dem Wirtschaftsministerium. Wie das &#8220;Handelsblatt&#8221; weiter berichtet, traf sich vergangene Woche eine Staatssekretärsrunde aus den beteiligten Ministerien und dem Kanzleramt, um eine &#8220;Bestandsaufnahme&#8221; zu erstellen. Dabei sei auf Kostenprobleme, aber auch auf datenschutzrechtliche Schwierigkeiten hingewiesen worden.</p>
<p>Aber eine Ministerin steht immer noch massiv auf der Bremse. Eigentlich ist das keine große Überraschung, denn wer ist es ??? Na klar, eindeutig <strong>Zensursula</strong>!</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Schallende Ohrfeige fürs deutsche BKA</title>
		<link>http://www.glasdemokratie.to/2010/06/20/schallende-ohrfeige-furs-deutsche-bka/</link>
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		<pubDate>Sun, 20 Jun 2010 15:12:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[BKA]]></category>
		<category><![CDATA[Verfassungsschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Überwachung]]></category>
		<category><![CDATA[Überwachungsstaat]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Bundesgerichtshof (BGH) hat in einem erst jetzt bekanntgewordenen Beschluß vom 11.März Dutzende Abhör- und Observationsmaßnahmen von Bundes­kriminalamt (BKA) und Bundesamt für Verfassungsschutz für rechtswidrig erklärt. Zum Zeitpunkt der Anordnung habe kein ausreichender Tatverdacht bestanden, so die Richter in ihrer Urteilsbegründung. Zwischen 2001 und 2006 hatten Polizei und Verfasungsschutz drei Linke observiert sowie deren Telefonanschlüsse [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Bundesgerichtshof (BGH) hat in einem erst jetzt bekanntgewordenen Beschluß vom 11.März Dutzende Abhör- und Observationsmaßnahmen von Bundes­kriminalamt (BKA) und Bundesamt für Verfassungsschutz <a href="http://www.jungewelt.de/2010/06-19/065.php">für rechtswidrig erklärt</a>. Zum Zeitpunkt der Anordnung habe kein ausreichender Tatverdacht bestanden, so die Richter in ihrer Urteilsbegründung. Zwischen 2001 und 2006 hatten Polizei und Verfasungsschutz drei Linke observiert sowie deren Telefonanschlüsse und den E-Mail-Verkehr überwacht, weil sie der Mitgliedschaft in der »militanten gruppe« (mg) verdächtigt wurden. Die Untergrundorganisation hatte sich bis zu ihrer Selbstauflösung 2009 zu 25 Anschlägen bekannt. Im Juni 2001 erhielten der Regierungsbeauftragte für die Entschädigung der Zwangsarbeiter, Otto Graf Lambsdorff, sowie zwei Repräsentanten der »Stiftungsinitiative der Deutschen Wirtschaft« anonyme Drohschreiben. Schnell gerieten linke Aktivisten und Wissenschaftler ins Visier. Der <a href="/2009/09/16/bloggen-gegen-uberwachung/">Soziologe Andre Holm</a> beispielsweise. Formulierungen in seinen Publikationen würden mit Vokabeln übereinstimmen, die auch in den Bekennerschreiben der »mg« verwendet werden, so die BKA-Fahnder. Die Ermittler starteten eine gigantische Ausspähaktion. Spezialisten hörten Telefongespräche ab, installierten Videokameras vor Wohnungen und plazierten GPS-Sender in Fahrzeugen. Staatsschützer protokollierten Banküberweisungen und analysierten Bekennerschreiben. »Die Gespräche von schätzungsweise Hunderten Menschen, die Kontakt zu den drei Beschuldigten hatten, wurden aufgezeichnet«, kritisierte Rechtsanwalt Sönke Hilbrans. Der Erfolg der Observation war ohnehin äußerst bescheiden. 2008 mußten die Verfahren eingestellt werden. Nun moniert der BGH auch die Ermittlungsmethoden. So seien die linguistischen Analysen lediglich »Indizien mit einem allenfalls äußerst geringen Beweiswert«, stellten die Richter fest. »Diese Profilingmethode dürfte sich nach diesem Urteil erledigt haben«, so Jurist Hilbrans. Die BGH-Richter gehen noch weiter. Präventive Gefahrenabwehr sei nicht Aufgabe der Strafverfolgungsbehörden und dürfe nicht durch Ermittlungsmaßnahmen auf Grundlage der Straßprozeßordnung durchgeführt werden.</p>
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		<title>Offenlegung für staatliche Verträge gefordert</title>
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		<pubDate>Sat, 19 Jun 2010 21:29:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Die Linke]]></category>
		<category><![CDATA[Ehtik und Moral]]></category>
		<category><![CDATA[Korruption]]></category>
		<category><![CDATA[Lobbyismus]]></category>
		<category><![CDATA[Mafia]]></category>
		<category><![CDATA[Überwachungsstaat]]></category>

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		<description><![CDATA[Der deutsche Datenschutzbeauftragte Peter Schaar fordert eine weitgehende Offenlegungspflicht für bisher geheime Verträge zwischen dem deutschen Staat und Wirtschaftsunternehmen. Der Bürger habe ein Recht darauf zu wissen, zu welchen Bedingungen der Staat Leistungen privatisiere, sagte Schaar dem &#8220;Spiegel&#8221;. Das gelte auch für den Bund, wo selbst Verträge mit Staatsunternehmen wie der Deutschen Bahn wegen Vertraulichkeitsklauseln [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der deutsche Datenschutzbeauftragte Peter Schaar fordert eine weitgehende Offenlegungspflicht für bisher <a href="http://futurezone.orf.at/stories/1651185/">geheime Verträge</a> zwischen dem deutschen Staat und Wirtschaftsunternehmen. Der Bürger habe ein Recht darauf zu wissen, zu welchen Bedingungen der Staat Leistungen privatisiere, sagte Schaar dem &#8220;Spiegel&#8221;. Das gelte auch für den Bund, wo selbst Verträge mit Staatsunternehmen wie der Deutschen Bahn wegen Vertraulichkeitsklauseln vor der Öffentlichkeit geschützt würden. Damit werde aber teilweise das Informationsfreiheitsgesetz ad absurdum geführt, das das Handeln der Behörden transparenter machen soll. In den Ministerien und Archiven des Bundes lagern nach Berechnungen eines Historikers mehr als 7,5 Millionen Geheimakten. Allein im Bundeskanzleramt und im Bundesinnenministerium würden über 3,5 Millionen als Verschlusssache gestempelte Dokumente liegen, errechnete der <a href="/2009/06/15/stasimethoden-auch-in-der-fruheren-brd/">Freiburger Historiker Josef Foschepoth</a> nach Informationen des Nachrichtenmagazins &#8220;Der Spiegel&#8221;. Diese seien in aller Regel der zeitgeschichtlichen Forschung entzogen. Noch vor der Sommerpause will das Berliner Abgeordnetenhaus eine entsprechende Änderung des Informationsfreiheitsgesetzes verabschieden. Damit werde ein &#8220;hohes Maß an Transparenz und Publizität&#8221; geschaffen, heißt es in einer Stellungnahme des Senats zu der Initiative von Grünen und den Berliner Regierungsparteien SPD und Die Linke. </p>
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		<title>Die Isländer schützen die digitalen Medien</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Jun 2010 11:02:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Island]]></category>
		<category><![CDATA[Medienmanipulation]]></category>
		<category><![CDATA[Meinungsfreiheit]]></category>

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		<description><![CDATA[Data-Havens Das isländische Parlament hat am Dienstag die Regierung in Reykjavik damit beauftragt, die Arbeit digitaler Medien nachhaltig abzusichern. Der Antrag der Icelandic Modern Media Initiative (IMMI), der auch einen umfangreichen Informantenschutz vorsieht, wurde mit Unterstützung der Whistleblower-Website Wikileaks erstellt. Wie die IMMI, die den Antrag ins Parlament eingebracht hatte, am Mittwoch mitteilte, wurde der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="BildText Rechts"><img src="/wp-content/uploads/2010/06/island-hafen.jpg" alt="Island-Hafen" title="Island-Hafen" width="210" height="153" />Data-Havens</p>
<p>Das isländische Parlament hat am Dienstag die Regierung in Reykjavik damit beauftragt, die Arbeit <a href="http://futurezone.orf.at/stories/1650726/">digitaler Medien nachhaltig abzusichern</a>. Der Antrag der Icelandic Modern Media Initiative (IMMI), der auch einen umfangreichen Informantenschutz vorsieht, wurde mit Unterstützung der Whistleblower-Website Wikileaks erstellt. Wie die IMMI, die den Antrag ins Parlament eingebracht hatte, am Mittwoch mitteilte, wurde der nur leicht überarbeitete Vorschlag einstimmig angenommen. Es gab 50 Stimmen dafür, keine dagegen, zwölf Abgeordnete waren nicht anwesend. Ziel der IMMI ist es, die progressivsten Komponenten aus dem Medienrecht verschiedener europäischer Staaten zusammenzufassen und einen stabilen rechtlichen Rahmen für die Arbeit der digitalen Medien zu schaffen. Beispielsweise sollen Provider als reine Datentransporteure Schutz vor Klagen von Rechteinhabern genießen. Auch die offenen Online-Archive von Zeitungen werden vor Klagen geschützt, denn in jüngster Zeit hat sich auch in europäischen Ländern die Unsitte eingebürgert, dass ein archivierter Artikel bei Aufruf durch den User als neu publiziert gilt &#8211; ein Ansatzpunkt für Zeitgenossen, die ihnen nicht genehme Enthüllungen gerne aus dem Netz gelöscht haben möchten. Es soll Klägern auch unmöglich gemacht werden, durch einstweilige Verfügungen die Publikation kritischer Artikel zu verhindern. Auch der &#8220;Libel Tourism&#8221;, die Praxis von Klägern, sich das für sie günstigste Gericht auszusuchen, um gegen unliebsame Medieninhalte vorzugehen, soll durch die Initiative eingeschränkt werden. Die Kommunikation zwischen Journalisten und ihren Quellen sowie die interne Kommunikation in den Redaktionen sollen geschützt werden. Auch Whistleblower, also Personen, die anonym zum Wohl der Gesellschaft auf eklatante Missstände in Konzernen und Institutionen hinweisen, genießen Schutz vor Enttarnung. Beispielsweise könnte Wikileaks nicht dazu gezwungen werden, die Identität von Informanten preiszugeben. Damit sollen die Medien als einer der Stützpfeiler der Demokratie gestärkt werden. Island soll damit ein Gegenpol zu Steuerparadiesen werden. Nun ist die isländische Regierung am Zug. Sie muss die Vorgaben des Parlaments in Gesetzesform gießen.</p>
<p><strong>[Glasdemokratie]</strong> Ein Vorgang, dem sich deutsche Lobbyisten noch auf Jahrzehnte verweigern werden.</p>
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