<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Glasdemokratie</title>
	<atom:link href="http://www.glasdemokratie.to/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.glasdemokratie.to</link>
	<description>Freiheit ist auch immer die Freiheit des Andersdenkenden!</description>
	<lastBuildDate>Fri, 05 Feb 2010 13:00:39 +0000</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.8.6</generator>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
			<item>
		<title>Das deutsche Abmahnmodel schwankt?</title>
		<link>http://www.glasdemokratie.to/2010/02/05/das-deutsche-abmahnmodel-schwankt/</link>
		<comments>http://www.glasdemokratie.to/2010/02/05/das-deutsche-abmahnmodel-schwankt/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 05 Feb 2010 12:50:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Abmahnanwalt]]></category>
		<category><![CDATA[Abmahnung]]></category>
		<category><![CDATA[Abzocker]]></category>
		<category><![CDATA[Musikindustrie]]></category>
		<category><![CDATA[DigiProtect]]></category>
		<category><![CDATA[Udo Kornmeier]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.glasdemokratie.to/?p=606</guid>
		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="BildText Rechts"<img  title="Digiprotect" src="/wp-content/uploads/2010/02/digi.gif" alt="Digiprotect" width="174" height="161" />ein neues Logo?</p>
<p>Ein Urteil (<a rel="external" href="http://www.internet-law.de/AG-Frankfurt.pdf">PDF</a> ) des Amtsgerichts (AG) Frankfurt (Az. 31 C  1078/09) vom 29. Januar 2010 könnte das lukrative Erlösmodell mit  Massenabmahnungen aufgrund von Urheberrechtsverletzungen ins Wanken  bringen. Der Amtsrichter verweigerte dem abmahnenden Anwalt die  Erstattung der eingeforderten Gebühren durch den Abgemahnten. Im vorliegenden Fall hatte der Frankfurter Rechtsanwalt Udo Kornmeier  wegen eines Download-Angebots in einer Tauschbörse abgemahnt.  Mandatiert wurde er vom Unternehmen DigiProtect,  das nicht nur IP-Adressen von Tauschbörsennutzern erhebt, sondern auch  als Inhaber von Nutzungsrechten für einzelne Musikstücke in Tauschbörsen  fungiert. Als der Abgemahnte die Zahlung einer Pauschalabgeltung für  Schadensersatz und Anwaltshonorar in Höhe von 450 Euro verweigerte,  klagte DigiProtect auf Erstattung der Anwaltsgebühren in voller Höhe  (651,80 Euro). Das Gericht würdigte bei seiner Entscheidungsfindung offensichtlich  neue Erkenntnisse, über die auch c&#8217;t ausführlich <a rel="external" href="http://www.heise.de/ct-tv/artikel/Hintergrund-Abmahnen-statt-verkaufen-901244.html">berichtet</a> hat: Einem im November im Web  aufgetauchten Fax zufolge, das allem Anschein nach Anwalt Kornmeier im  März 2008 an die britische Kanzlei Davenport Lyons geschickt hatte,  stellte Kornmeier nicht wie üblich für jeden Einzelfall die entstandenen  Kosten in Rechnung, sondern rechnete seine Einschaltung allem Anschein  nach pauschal ab. Experten folgern aus dieser Aussage schon seit längerem, dass  Kornmeier gegenüber den Abgemahnten nicht die hohen Gebühren nach dem  RVG, sondern nur die tatsächlich vom Auftraggeber erstatteten Kosten  verlangen darf. Dieser Argumentation folgte nun das AG Frankfurt. DigiProtect sei  kein erstattungsfähiger Anspruch in Höhe von 651,80 Euro entstanden,  erklärte der Richter in seiner Urteilsbegründung. Weil weder DigiProtect noch Kornmeier aber die Vereinbarung  offenlegten, sei die Klage abzuweisen gewesen. Sollte diese Argumentation des Gerichts auch bei anderen, ähnlich  agierenden Protagonisten Anwendung finden, könnte dies das  &#8220;Geschäftsmodell&#8221; der Massenabmahner in der bisherigen Form zunichte  machen. Die abmahnenden Rechtsanwälte dürften das Interesse daran  verlieren, wenn ihnen die Möglichkeit entzogen würde, hohe Summen nach  Gebührenordnung zu kassieren.<br />
<strong><br />
Na, da wollen wir doch erstmal abwarten, deutsche Rechtsanwälte sind ja bekanntlich sehr erfinderisch.</strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.glasdemokratie.to/2010/02/05/das-deutsche-abmahnmodel-schwankt/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Alte und neue Begehrlichkeiten</title>
		<link>http://www.glasdemokratie.to/2010/01/29/alte-und-neue-begehrlichkeiten/</link>
		<comments>http://www.glasdemokratie.to/2010/01/29/alte-und-neue-begehrlichkeiten/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 29 Jan 2010 12:55:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Abzocker]]></category>
		<category><![CDATA[Filmindustrie]]></category>
		<category><![CDATA[Lobbyismus]]></category>
		<category><![CDATA[Musikindustrie]]></category>
		<category><![CDATA[Vorratsdatenspeicherung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.glasdemokratie.to/?p=604</guid>
		<description><![CDATA[Gerhard Zeiler, Geschäftsführer der RTL Group, hat die Politik aufgefordert, Zugangsanbieter und Telekommunikationsunternehmen für Urheberrechtsverstöße ihrer Kunden zur Verantwortung zu ziehen. Er favorisiert hier ganz klar das französische Modell. Die Inhalteanbieter sollten Schadensersatzansprüche gegen die Provider richten können, sagte der Sendergruppenchef am heutigen Donnerstag auf dem Symposium &#8220;Perspektiven für die Kreativität&#8221; des Verbands Privater Rundfunk [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gerhard Zeiler, Geschäftsführer der RTL Group, hat die Politik <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/RTL-Chef-Provider-fuer-Urheberrechtsverstoesse-zur-Verantwortung-ziehen-916383.html" target="_blank">aufgefordert</a>, Zugangsanbieter und Telekommunikationsunternehmen für Urheberrechtsverstöße ihrer Kunden zur Verantwortung zu ziehen. Er favorisiert hier ganz klar das französische Modell. Die Inhalteanbieter sollten Schadensersatzansprüche gegen die Provider richten können, sagte der Sendergruppenchef am heutigen Donnerstag auf dem Symposium &#8220;Perspektiven für die Kreativität&#8221; des Verbands Privater Rundfunk und Telemedien (VPRT) und der VG Media in der Berliner Bertelsmann-Niederlassung. Im Internet habe sich durch ausländische Angebote illegaler Inhalte eine &#8220;florierende Schattenwirtschaft&#8221; entwickelt. Unterlassungs- und Schadensersatzansprüche sollten erleichtert werden, indem der bestehende zivilrechtliche Auskunftsanspruch gegen Provider ausgeweitet wird. Beim bisherigen Auskunftsanspruch stört sich der Verband vor allem an den &#8220;Verwendungsbeschränkungen&#8221; aus dem Telekommunikationsrecht, da die Vorratsdaten  nur von Sicherheitsbehörden abgefragt werden dürfen. Für die Durchsetzung von Urheberrechten lägen die begehrten Verbindungsdaten, die sechs Monate gespeichert werden müssen, häufig nicht vor. Zudem sollten Zugangsanbieter beispielsweise angehalten werden, die auch von der Filmwirtschaft als Bedrohung empfundene Linkseite kino.to zu sperren. Weiter setzt sich die Branche für eine Beteiligung an der Vergütungspauschale für Leermedien und Kopiergeräte ein.<br />
&nbsp;<br />
Also aus der Content- und Medienindustrie wieder einmal die alten Forderungen: Gleichsetzung mit den Ermittlungsbehörden und auf alles was auch nur nach Medientechnik aussieht, sollen Gebühren erhoben werden. Mann, fällt den Verantwortlichen nicht mal was Neues ein, ihre alten Pfründe zu verteidigen.<br />
&nbsp;<br />
<strong>z.Bsp.</strong> neue Vertriebswege, ausgeglichenes Preis-Leitungsverhältnis, keine austauschbare Massenware</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.glasdemokratie.to/2010/01/29/alte-und-neue-begehrlichkeiten/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Nacktscanner um jeden Preis</title>
		<link>http://www.glasdemokratie.to/2010/01/21/nacktscanner-um-jeden-preis/</link>
		<comments>http://www.glasdemokratie.to/2010/01/21/nacktscanner-um-jeden-preis/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 21 Jan 2010 20:49:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Medienmanipulation]]></category>
		<category><![CDATA[Nacktscanner]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.glasdemokratie.to/?p=603</guid>
		<description><![CDATA[&#160;
Am heutigen Tage stand ja die gemeinsame Beratung der EU-Staaten mit den USA über bessere Vorkehrungen gegen Terroranschläge im spanischen Toledo statt. In unsere Redaktion liefen seit der letzten Woche mehrere Wetten, wann wohl der nächste passende Terroranschlag auf einen Flughafen passieren würde. Und genau zwei Tage vor Toledo passiert es. &#8220;Sprengstoffalarm auf dem Münchener [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="BildText Rechts"><img src="http://www.glasdemokratie.to/wp-content/uploads/2008/08/mannimglas.jpg" alt="Der gläserne Bürger" title="mannimglas" width="130"  />&nbsp;</p>
<p>Am heutigen Tage stand ja die gemeinsame Beratung der EU-Staaten mit den USA über bessere Vorkehrungen gegen Terroranschläge im spanischen Toledo statt. In unsere Redaktion liefen seit der letzten Woche mehrere Wetten, wann wohl der nächste passende Terroranschlag auf einen Flughafen passieren würde. Und genau zwei Tage vor Toledo passiert es. &#8220;<a href="http://www.webcitation.org/5mxGOAg5D">Sprengstoffalarm auf dem Münchener Flughafen</a>&#8221; Und schon sind die Nacktscanner wieder in aller Munde. Jetzt stellt sich heraus, es war <a href="http://www.webcitation.org/5mxGOAg5D">ein Fehlalarm</a>, und der Mann konnte nicht gefasst werden. Sind sie schon mal zu spät auf einem Flugahfen erschienen? Genau, kaum hat man die Halle betreten, hört man seinen Namen schon aus allen Lautsprechern. Wenn man durch die Sicherheitskontrolle möchte, braucht man seine Boardkarte mit Namen, genauso wie beim Betreten der Gangway zum Flugzeug. Und die Behörden vom Münchener Flugnamen kennen den Namen nicht! Vielleicht sollten die mal die Amerikaner fragen, die haben doch alle weltweiten Flugdaten.<br />
Wir halten diesen Alarm, für eine geschickt eingefädelte Geschichte um Pluspunkte für die Nacktscanner zum richtigen Zeitpunkt zu sammeln.<br />
Sollte sich aber herausstellen, die Geschichte ist war, na dann wird <a href="http://www.webcitation.org/5mxGJFZtD">diesen Sicherheitspfeiffen</a> auch keine Nacktscanner helfen. </p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.glasdemokratie.to/2010/01/21/nacktscanner-um-jeden-preis/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Ist ELENA der Anfang von STASI 2.0</title>
		<link>http://www.glasdemokratie.to/2010/01/01/ist-elena-der-anfang-von-stasi-2-0/</link>
		<comments>http://www.glasdemokratie.to/2010/01/01/ist-elena-der-anfang-von-stasi-2-0/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 01 Jan 2010 22:13:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Denunziantentum]]></category>
		<category><![CDATA[STASI 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Überwachungsstaat]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.glasdemokratie.to/?p=602</guid>
		<description><![CDATA[Ab Januar soll die geplante bundesweite Erfassung von Arbeitnehmerdaten durch die Deutsche Rentenversicherung ELENA-Verfahren bundesweit eingef&#252;hrt werden. Der &#34;elektronische Einkommensnachweis&#34; (ELENA) soll Kosten einsparen und B&#252;rokratie abbauen. Die Beantragung von Sozialleistungen wie Arbeitslosen- oder Wohngeld soll mit der zentralen Speicherstelle schneller und unkomplizierter erfolgen. Aber die&#160; Liste der Angaben, die die Arbeitgeber hierzu an die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ab Januar soll die geplante bundesweite Erfassung von Arbeitnehmerdaten durch die Deutsche Rentenversicherung <a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/ELENA-Verfahren">ELENA-Verfahren</a> bundesweit eingef&uuml;hrt werden. Der &quot;elektronische Einkommensnachweis&quot; (ELENA) soll Kosten einsparen und B&uuml;rokratie abbauen. Die Beantragung von Sozialleistungen wie Arbeitslosen- oder Wohngeld soll mit der zentralen Speicherstelle schneller und unkomplizierter erfolgen. Aber die&nbsp; Liste der Angaben, die die Arbeitgeber hierzu an die Speicherstelle &uuml;bermitteln sollen, ist mehr als 40 Seiten lang. Neben Angaben wie Name, Adresse und H&ouml;he der Bez&uuml;ge sollen auch andere Angaben &uuml;bermittelt werden.<br />
Hierzu sollen geh&ouml;ren:
</p>
<ul>
<li>Anzahl der Arbeisstellen</li>
<li>Betriebszugeh&ouml;rigkeit</li>
<li>Fehlzeiten</li>
<li>Ausfallzeiten durch Krankheit</li>
<li>Abmahnungen</li>
<li>Teilnahme an Streiks (genehmigte wie ungenehmigte)</li>
<li>K&uuml;ndigungsgr&uuml;nde</li>
</ul>
<p>Nur was haben diese Angaben mir der Berechnung der allgemeinen Abgaben und Rentenanspr&uuml;che zu tun? Der Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar sagte der &quot;Th&uuml;ringer Allgemeinen&quot; vom Samstag, es sei verfassungswidrig, diese Angaben f&uuml;r alle Arbeitnehmer auf Vorratshaltung zu erfassen. Damit sei die Grenze der Zul&auml;ssigkeit &uuml;berschritten. &quot;Das ist ein absoluter Skandal&quot;, so Werner Filipowski, Vize-Vorsitzender des Verdi-Gewerkschaftsrats. &quot;Gerade in diesen Zeiten des Datenmissbrauchs sollte der Staat seiner Vorbildfunktion gerecht werden und sparsam mit Daten umgehen&quot;, pflichtete ihm <a target="_blank" href="http://www.datenschutz.de/news/detail/?nid=3990">Peter Wedde</a>, Direktor der Europ&auml;ischen Akademie der Arbeit in der Universit&auml;t Frankfurt, bei. Scharfe Kritik kam auch von den Linken. Die Abgeordnete Petra Pau warf dem Staat am Samstag eine &quot;ma&szlig;lose Sammelwut&quot; vor. Auch der <a target="_blank" href="http://www.taz.de/1/politik/schwerpunkt-ueberwachung/artikel/1/das-vorhaben-ist-hoechst-brisant/">Datenschutzbeauftragte Thilo Weichert</a> warnt vor dem geplanten elektronischen Lohnzettel &quot;Elena&quot;. Das sei nichts anderes als eine weitere Vorratsdatenspeicherung, diesmal beim Finanzamt.<br />
Wenn man sich das <a target="_blank" href="http://www.taz.de/1/archiv/dossiers/dossier-ueberwachung/">&Uuml;berwachungs-Dossier</a> des CTRL-Blogs der taz anschaut und dann noch die Daten aus dem ELENA-Verfahren, ergibt das ein rundes Bild des gl&auml;sernen B&uuml;rgers. Somit erspart man sich in Inland jede Menge Ermittlert&auml;tigkeit. Auf Knopfdruck k&ouml;nnen Bewegungsprofile, politische Ausrichtung, allgemeine Lebensweise, sexuelle Ausrichtung, materielle Absicherung, Freundeskreis, au&szlig;ergesellschaftliche T&auml;tigkeiten, Krankheitsbilder von unbescholtenen B&uuml;rger zu jeder Zeit immer aktuell angefertigt werden. </p>
<p>Daf&uuml;r musste die damalige STASI der ehemaligen DDR, noch tausende IM&acute;s einsetzen.
</p>
<p>Jeder erinnert sich an den Skandal der Mitarbeiter&uuml;berwachung bei Lidl und Co. Und an die Reaktionen verschiedenster Politiker des Bundestages. Aber nichts anderes, als wie Lidl und Co. wollen Sie jetzt von seiten des Staates, per Gesetz einf&uuml;hren!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.glasdemokratie.to/2010/01/01/ist-elena-der-anfang-von-stasi-2-0/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Die FDP macht den Weihnachtsmann</title>
		<link>http://www.glasdemokratie.to/2009/12/25/die-fdp-macht-den-weihnachtsmann/</link>
		<comments>http://www.glasdemokratie.to/2009/12/25/die-fdp-macht-den-weihnachtsmann/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 25 Dec 2009 22:07:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[CSU]]></category>
		<category><![CDATA[FDP]]></category>
		<category><![CDATA[Internetblockaden]]></category>
		<category><![CDATA[Internetzensur]]></category>
		<category><![CDATA[Kinderpornographie]]></category>
		<category><![CDATA[Lobbyismus]]></category>
		<category><![CDATA[STASI 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Sperrlisten]]></category>
		<category><![CDATA[Verfassung]]></category>
		<category><![CDATA[Zensur]]></category>
		<category><![CDATA[von der Leyen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.glasdemokratie.to/?p=600</guid>
		<description><![CDATA[Die FDP hält das noch nicht in Kraft getretene Gesetz der großen Koalition für Internet-Sperren gegen Kinderpornografie für untauglich. Die Bundestagsfraktion der Freidemokraten will sich stattdessen für eine neue Strategie zur vorsorglichen Bekämpfung von Gewalt gegen Kinder im Internet einsetzen, kündigte Fraktionschefin Birgit Homburger im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur an. &#8220;Die Seiten mit Kinderpornografie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die FDP hält das noch nicht in Kraft getretene Gesetz der großen Koalition für Internet-Sperren gegen Kinderpornografie <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/FDP-will-Zugangserschwerungsgesetz-kippen-892656.html">für untauglich</a>. Die Bundestagsfraktion der Freidemokraten will sich stattdessen für eine neue Strategie zur vorsorglichen Bekämpfung von Gewalt gegen Kinder im Internet einsetzen, kündigte Fraktionschefin Birgit Homburger im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur an. &#8220;Die Seiten mit Kinderpornografie müssen nicht gesperrt, sondern gelöscht werden. Das ist das Ziel&#8221;, sagte sie. &#8220;Eine Präventionsstrategie ist dringend erforderlich. In dem Moment, in dem solche Internetseiten im Netz sind, ist das Verbrechen schon passiert.&#8221;. Bundespräsident Horst Köhler hatte das Gesetz für Internet-Sperren gegen Kinderpornografie vorerst gestoppt. Er bat die Bundesregierung um &#8220;ergänzende Informationen&#8221; zu dem Gesetz, das nach Meinung von Experten möglicherweise verfassungswidrig ist. FDP, Linke und Grüne wollen das Gesetz, das auf eine Initiative der damaligen CDU-Familienministerin Ursula von der Leyen zurückgeht, nun ganz kippen.</p>
<p>Aber es wird wie immer kommen, erst zeigt die FDP, allen ihren großen Geschenkesack, und dann bekommen am Ende doch bloß alle Deutschen die Rute. Wäre nicht das erste mal, das die FDP wieder mal umfällt. Und es wird höchste Zeit, das die Deutschen endlich ein Verfassungsstrafrecht bekommen. Es kann nicht angehen, daß Abgeordneten, die drei mal einem offensichtlich verfassungswidrigen Gesetz zustimmen oder ein solches Gesetz zur Abstimmung vorlegen, überhaupt im Amt bleiben dürfen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.glasdemokratie.to/2009/12/25/die-fdp-macht-den-weihnachtsmann/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>NRW und die Zensur</title>
		<link>http://www.glasdemokratie.to/2009/12/15/nrw-und-die-zensur/</link>
		<comments>http://www.glasdemokratie.to/2009/12/15/nrw-und-die-zensur/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 15 Dec 2009 19:03:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Diktatur]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Medienmanipulation]]></category>
		<category><![CDATA[Meinungsfreiheit]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.glasdemokratie.to/?p=599</guid>
		<description><![CDATA[Das NRW-Justizministerium kommt nicht aus dem Schlagzeilen. Am Dienstag wurde bekannt, dass Beschäftigten auf ihren Dienstrechnern der Zugang zum Internet gesperrt wurde. Nach der in Online-Foren aufgetauchten massiven Kritik an NRW-Justizministerin Roswitha Müller-Piepenkötter (CDU) wegen des Ausbruchs von zwei Verbrechern ist Justizmitarbeitern teilweise das Internet gesperrt worden. Wie die &#8220;Frankfurter Rundschau&#8221; berichtete, können zahlreiche Justizbedienstete [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das NRW-Justizministerium kommt nicht aus dem Schlagzeilen. Am Dienstag wurde bekannt, dass Beschäftigten auf ihren Dienstrechnern der Zugang <a href="http://www.rp-online.de/politik/deutschland/Opposition-und-Verdi-fordern-Ende-der-Netz-Sperren_aid_795871.html">zum Internet gesperrt</a> wurde. Nach der in Online-Foren aufgetauchten massiven Kritik an NRW-Justizministerin Roswitha Müller-Piepenkötter (CDU) wegen des Ausbruchs von zwei Verbrechern ist Justizmitarbeitern teilweise das Internet gesperrt worden. Wie die &#8220;Frankfurter Rundschau&#8221; berichtete, können zahlreiche Justizbedienstete von ihrem Dienstrechnern nicht mehr auf die Webseite des Westdeutschen Rundfunks (WDR) zugreifen. SPD und Grüne im Landtag forderten eine sofortige Aufhebung der Sperrung. Wegen des Ausbruchs von zwei Kriminellen aus einem Aachener Gefängnis war die Ministerin in Forumsbeiträgen auf &#8220;wdr.de&#8221; von Justizmitarbeitern heftig kritisiert worden. Nach einer internen Mitteilung vom Donnerstag wurde die Seite dem Zeitungsbericht zufolge gesperrt. Scharfe Kritik an der Sperrung des Zugangs zum WDR-Onlineangebot kam von der Opposition. Der Medienexperte der Grünen-Landtagsfraktion, Oliver Keymis, sprach von &#8220;iranischen Verhältnissen&#8221; und verlangte ein sofortiges Ende der Netzsperre. SPD-Fraktionsvize Ralf Jäger warf der Justizministerin &#8220;bewusste Nachrichtenunterdrückung&#8221; vor. &#8220;Frau Müller-Piepenkötter will offenbar so verhindern, dass sich ihre Mitarbeiter über die zahlreichen Pannen ihrer Ministerin im Zusammenhang mit dem Ausbruchsskandal aus der JVA Aachen aktuell informieren können&#8221;, sagte der SPD-Abgeordnete. Dies erinnere an das Vorgehen von Regierungen in &#8220;Nordkorea, China oder dem Iran&#8221;. Auch die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi forderte ein Ende der Sperrung. &#8220;Man kann die eigenen Probleme nicht durch Erlasse und die Einschränkung von Informationsmöglichkeiten abschalten&#8221;, sagte ver.di-Landeschefin Gabriele Schmidt. </p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.glasdemokratie.to/2009/12/15/nrw-und-die-zensur/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Dieb ruft seit Jahren haltet den Dieb</title>
		<link>http://www.glasdemokratie.to/2009/12/09/dieb-ruft-seit-jahren-haltet-den-dieb/</link>
		<comments>http://www.glasdemokratie.to/2009/12/09/dieb-ruft-seit-jahren-haltet-den-dieb/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 09 Dec 2009 08:57:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Abmahnanwalt]]></category>
		<category><![CDATA[Abmahnung]]></category>
		<category><![CDATA[Abzocker]]></category>
		<category><![CDATA[Musikindustrie]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.glasdemokratie.to/?p=596</guid>
		<description><![CDATA[die klauende Musikindustrie
Seit Jahren verklagt die Musikindustrie, mit Hilfe von Raschen Leuten die im Wald wohnen, sogenannte &#8220;Downloader&#8221;, &#8220;Raubkopierer&#8221;, &#8220;Releaese-Grupis&#8221; etc. Vor allen Dingen sollen diese Leute schuld sein, an dem sinkenden Absatzmarkt für Musik.   Jetzt hat sich in Kannada herausgestellt, das die Musikindustrie selbst der Dieb ist. Die kanadischen Töchter der Musikkonzerne [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="BildText Rechts"><img src="http://www.glasdemokratie.to/wp-content/uploads/2009/12/mi.gif" alt="die klauende Musikindustrie" title="die klauende Musikindustrie" width="275" height="168" />die klauende Musikindustrie</p>
<p>Seit Jahren verklagt die Musikindustrie, mit Hilfe von Raschen Leuten die im Wald wohnen, sogenannte &#8220;Downloader&#8221;, &#8220;Raubkopierer&#8221;, &#8220;Releaese-Grupis&#8221; etc. Vor allen Dingen sollen diese Leute schuld sein, an dem sinkenden Absatzmarkt für Musik. <img src='http://www.glasdemokratie.to/wp-includes/images/smilies/icon_kaputtlach.gif' alt=':kaputtlach:' class='wp-smiley' />  Jetzt hat sich in Kannada herausgestellt, das die Musikindustrie selbst der Dieb ist. Die kanadischen Töchter der Musikkonzerne Warner Music, Sony, EMI und Universal müssen sich in einer Sammelklage wegen Copyright-Verletzungen vor Gericht verantworten. Bei der bereits im Oktober 2008 <a href="http://www.michaelgeist.ca/component/option,com_docman/task,doc_download/gid,27/">eingebrachten Klage</a> geht es um Songs, die zwar auf CD-Kompilationen veröffentlicht wurden, für die die Labels jedoch nie die Erlaubnis der Rechteinhaber eingeholt und keine Lizenzgebühren entrichtet hatten. Laut dem kanadischen Copyright-Experten und Rechtsprofessor Michael Geist, der in <a href="http://www.michaelgeist.ca/">seinem Blog</a> und in einer Kolumne für den &#8220;Toronto Star&#8221; auf den Fall aufmerksam machte, soll es sich dabei um mehr als 300.000 Songs handeln. Die Titel seien von den Labels seit einer Änderung des kanadischen Copyright-Gesetzes in den 1980er Jahren zwar auf Listen vermerkt worden, davon abgesehen hätten die Labels aber keine Aktivitäten gesetzt. Laut Gerichtsunterlagen haben die Labels bereits ausstehende Zahlungen in der Höhe von 50 Millionen kanadischen Dollar (31,8 Mio. Euro) eingeräumt. Die Schadenersatzansprüche der Rechteinhaber, zu denen unter anderen die Erben des Jazzmusikers Chet Baker gehören, könnten sich jedoch auf mehr als <a href="http://www.michaelgeist.ca/content/view/4596/135/">sechs Milliarden kanadische Dollar</a> (3,8 Mrd. Euro) belaufen. Denn in der Sammelklage fordern die Kläger Schadenersatzzahlungen von bis zu 20.000 Dollar pro Song. Die Höhe der Schadenersatzzahlungen bemesse sich nach denselben Regeln, nach denen die Musikkonzerne Millionenschäden durch den nicht lizenzierten Tausch ihrer Titel in Filesharing-Netzwerken behaupten würden, äußerte sich Geist in seinem Blog.</p>
<p><b>[Glasdemokratie]</b> Richtig so, gleiches Recht für ALLE!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.glasdemokratie.to/2009/12/09/dieb-ruft-seit-jahren-haltet-den-dieb/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Warnung vor ausufernden Polizeidatenbanken</title>
		<link>http://www.glasdemokratie.to/2009/12/07/warnung-vor-ausufernden-polizeidatenbanken/</link>
		<comments>http://www.glasdemokratie.to/2009/12/07/warnung-vor-ausufernden-polizeidatenbanken/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 07 Dec 2009 21:52:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Datenmissbrauch]]></category>
		<category><![CDATA[E-Pass]]></category>
		<category><![CDATA[EU-Vertrag]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Vorratsdatenspeicherung]]></category>
		<category><![CDATA[Überwachungsstaat]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.glasdemokratie.to/?p=595</guid>
		<description><![CDATA[Peter Hustinx
EU-Datenschützer Peter Hustinx hat präzisere Regeln für die neue Zentralagentur für EU-Polizeidatenbanken gefordert. Diese dürfe nicht den Polizeibehörden selbst unterstellt sein. Der oberste EU-Datenschützer (EDPS) veröffentlichte am Montag eine Stellungnahme zur Etablierung einer zentralen Agentur für die Verwaltung von EU-Polizeidatenbanken. Die Stellungnahme bezieht sich auf einen Vorschlag der EU-Kommission vom 24. Juni über die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="BildText Links"><img src="http://www.glasdemokratie.to/wp-content/uploads/2009/07/hustinx.png" alt="Peter Hustinx" title="Peter Hustinx" width="112" height="160" />Peter Hustinx</p>
<p>EU-Datenschützer Peter Hustinx hat präzisere Regeln für die neue Zentralagentur für <a href="http://futurezone.orf.at/stories/1633606/">EU-Polizeidatenbanken</a> gefordert. Diese dürfe nicht den Polizeibehörden selbst unterstellt sein. Der oberste EU-Datenschützer (EDPS) veröffentlichte am Montag eine Stellungnahme zur Etablierung einer zentralen Agentur für die Verwaltung von EU-Polizeidatenbanken. Die Stellungnahme bezieht sich auf einen Vorschlag der EU-Kommission vom 24. Juni über die Einrichtung einer zentralen Agentur zur Verwaltung des Schengen-Informationssystems SIS II, des Visa-Informationssystems VIS sowie der Fingerabdrucksdatenbank Eurodac. Hustinx spricht sich grundsätzlich dafür aus, dass der Betrieb dieser Datenbanken von einer einzelnen Agentur übernommen werde. Beispielsweise könnten so Fragen der rechtlichen Verantwortlichkeit leichter geklärt werden. Er warnt allerdings eindringlich vor Risiken, die bisher von der Kommission noch nicht ausreichend angesprochen worden seien. So lehnt Hustinx die von der Kommission unter anderem evaluierte Option ab, dass die zentrale Agentur unter dem Kommando der EU-Polizeibehörde Europol oder der <a href="http://www.borderline-europe.de/">Grenzsicherungsagentur Frontex</a> stehen solle. Sowohl Europol als auch Frontex hätten ein starkes eigenes Interesse an den Daten in den verschiedenen IT-Großsystemen, so dass es hier schnell zu Verstößen gegen den Datenschutz kommen könne. Er empfiehlt daher, eine unabhängige Agentur zur Verwaltung der Daten einzurichten, die selbst keinerlei Interesse an den von ihr administrierten Informationen habe.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.glasdemokratie.to/2009/12/07/warnung-vor-ausufernden-polizeidatenbanken/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Auch deutsche Polizisten sind neugierig</title>
		<link>http://www.glasdemokratie.to/2009/11/28/auch-deutsche-polizisten-sind-neugierig/</link>
		<comments>http://www.glasdemokratie.to/2009/11/28/auch-deutsche-polizisten-sind-neugierig/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 28 Nov 2009 18:57:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[CDU]]></category>
		<category><![CDATA[Datenmissbrauch]]></category>
		<category><![CDATA[Überwachungsstaat]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.glasdemokratie.to/?p=593</guid>
		<description><![CDATA[Am gestrigen Freitag kündigte der CDU-Abgeordnete Peter Dincher aus dem pfälzischen Dahn an, sein Landtagsmandat niederzulegen. Der Ex-Polizist soll eine Polizeibeamtin angestiftet haben, ihm im Zusammenhang mit der spektakulär gescheiterten Privatfinanzierung des Freizeitparks am Nürburgring illegal Daten über Geschäftsleute aus dem Polizeilichen Informationssystem (POLIS) zu besorgen. Erst zwei Tage zuvor hatte der CDU-Landtagsabgeordnete Michael Billen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am gestrigen Freitag kündigte der CDU-Abgeordnete Peter Dincher aus dem pfälzischen Dahn an, sein <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Ruecktritte-nach-illegalen-Zugriffen-auf-Polizei-Datenbank-871634.html">Landtagsmandat niederzulegen</a>. Der Ex-Polizist soll eine Polizeibeamtin angestiftet haben, ihm im Zusammenhang mit der spektakulär gescheiterten Privatfinanzierung des Freizeitparks am Nürburgring illegal Daten über Geschäftsleute aus dem Polizeilichen Informationssystem (POLIS) zu besorgen. Erst zwei Tage zuvor hatte der CDU-Landtagsabgeordnete Michael Billen zugegeben, dass auch seine Tochter – ebenfalls eine Polizistin – angeblich aus Neugier POLIS-Auszüge mit nach Hause genommen habe. Er habe diese Unterlagen abgegriffen, jedoch nicht an Dritte weitergegeben. Nach Ansicht der Gewerkschaft der Polizei (GdP) droht ein erheblicher Vertrauensverlust bei der Bevölkerung, wenn der Eindruck entstehe, sensible Daten seien bei der Polizei nicht sicher. Besonders prekär sei, dass die Daten ausgespäht worden seien, um sie im politischen Machtkampf zu instrumentalisieren.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.glasdemokratie.to/2009/11/28/auch-deutsche-polizisten-sind-neugierig/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Rumänisches Verfassungsgericht lehnt Vorratsdatenspeicherung ab</title>
		<link>http://www.glasdemokratie.to/2009/11/27/rumanisches-verfassungsgericht-lehnt-vorratsdatenspeicherung-ab/</link>
		<comments>http://www.glasdemokratie.to/2009/11/27/rumanisches-verfassungsgericht-lehnt-vorratsdatenspeicherung-ab/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 27 Nov 2009 19:52:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meinungsfreiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Pressefreiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Verfassung]]></category>
		<category><![CDATA[Verfassungsklage]]></category>
		<category><![CDATA[Vorratsdatenspeicherung]]></category>
		<category><![CDATA[Überwachungsstaat]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.glasdemokratie.to/?p=592</guid>
		<description><![CDATA[Nachdem der Verfassungsgerichtshofs Rumäniens Anfang Oktober die dortige Umsetzung der EU-Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung (VDS) für nichtig erklärt hat, liegt nun eine deutsche Übersetzung des Urteils vor, wie der Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung meldet. Das Gericht führte zur Begründung an, dass das Gesetz die in Strafprozesordnung vorgesehen Ausnahmen vom Telekommunikationsgeheimnis &#8220;zur Regel&#8221; mache. Hierdurch könne die Meinungsfreiheit nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem der Verfassungsgerichtshofs Rumäniens Anfang Oktober die dortige Umsetzung der EU-Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung (VDS) für nichtig erklärt hat, liegt nun eine <a href="http://www.vorratsdatenspeicherung.de/content/view/342/55/lang,de/#Urteil">deutsche Übersetzung</a> des Urteils vor, wie der Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung meldet. Das Gericht führte zur Begründung an, dass das Gesetz die in Strafprozesordnung vorgesehen Ausnahmen vom Telekommunikationsgeheimnis &#8220;zur Regel&#8221; mache. Hierdurch könne die Meinungsfreiheit nicht mehr &#8220;frei und unzensiert&#8221; ausgeübt werden, so das Gericht. Zudem wecke die sechsmonatige Speicherung von Verbindungsdaten bei den Bürgern &#8220;die berechtigte Sorge um die Wahrung ihrer Privatsphäre und die Furcht vor einem möglichen Missbrauch&#8221;. Zudem drohe die anlasslose Erfassung die Unschuldsvermutung &#8220;auszuhebeln&#8221;. Insgesamt könne die VDS daher &#8220;nicht als vereinbar mit den Bestimmungen der Verfassung und der Europäischen Menschenrechtskonvention erachtet werden&#8221;. &#8220;Die Bundesregierung und insbesondere die Bundesjustizministerin müssen jetzt auf das Gerichtsurteil reagieren, wonach die Vorratsdatenspeicherung gegen die auch in Deutschland geltende Menschenrechtskonvention verstößt&#8221;, forderte Patrick Breyer vom Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung. In Deutschland sind mehrere Verfassungsbeschwerden gegen das Umsetzungsgesetz anhängig, die bereits zu mehreren einstweiligen Verfügungen und Einschränkungen der Datennutzung geführt haben. Die mündliche Verhandlung ist für den 15.12. angesetzt. In Österreich ist die VDS noch nicht umgesetzt, ein Gesetzentwurf befindet sich zur Zeit in der Begutachtung.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.glasdemokratie.to/2009/11/27/rumanisches-verfassungsgericht-lehnt-vorratsdatenspeicherung-ab/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

<!-- Dynamic Page Served (once) in 0.299 seconds -->
<!-- Cached page served by WP-Cache -->
