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	<title>Glasdemokratie &#187; Überwachungsstaat</title>
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	<description>Freiheit ist auch immer die Freiheit des Andersdenkenden!</description>
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		<title>Funkzellenabfragen, stille SMS, Vorratsdatenspeicherung und Rasterfandung</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Jan 2012 10:21:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Funkzellenabfragen, stille SMS, Vorratsdatenspeicherung und Rasterfandung &#8211; ja das alles gehört längst zum bundesdeutschen Ermittlungsalltag. Dass der Skandal um die massenhafte Auswertung von Mobilfunk-Daten in Dresden Dresdner Aktion nur die Spitze des Eisbergs ist, verdeutlichten die massenhaften Funkzellenabfragen in Berlin. Die Polizei hat für die Aufklärung von Autobrandstiftungen tausende Handydaten von Berlinern ausgewertet. Das geht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Funkzellenabfragen, stille SMS, Vorratsdatenspeicherung und Rasterfandung &#8211; ja das alles gehört längst zum bundesdeutschen Ermittlungsalltag. Dass der Skandal um die massenhafte Auswertung von Mobilfunk-Daten in Dresden Dresdner Aktion nur die Spitze des Eisbergs ist, verdeutlichten die massenhaften Funkzellenabfragen in Berlin. Die Polizei hat für die Aufklärung von Autobrandstiftungen tausende Handydaten von Berlinern ausgewertet. Das geht <a href="/wp-content/uploads/2012/01/FZA-Friedrichshain.pdf" target="_blank"><strong>aus Ermittlungsakten</strong></a> hervor, die das <a href="http://netzpolitik.org/2012/massenhafte-funkzellenabfrage-jetzt-auch-in-berlin-was-vorratsdatenspeicherung-wirklich-bedeutet/" target="_blank">Blog Netzpolitik.org</a> am Donnerstag veröffentlichte. Nachgewiesen wird dort eine großräumige Funkzellenabfrage in Berlin-Friedrichshain, die Ende 2009 erfolgte. Ein Gericht bewilligt den Antrag und die vier Betreiber der deutschen Mobilfunknetze geben die Daten heraus. Deutlich wird, dass ein recht großer Teil von Berlin-Friedrichshain betroffen war. Alle Handys, die sich darin aufhielten, könnten also in den übermittelnden Daten auftauchen. Derzeit ist unklar, wie viele Datensätze übermittelt worden sind. In Friedrichshain wohnen mehr als hunderttausend Menschen.<br />
In Hamburg werden Verdächtige mit „stillen SMS“ überwacht. In der Antwort des Senats auf eine Kleine Anfrage der <a href="http://www.linksfraktion-hamburg.de/nc/presse/pressemitteilungen/detail/zurueck/presse/artikel/polizei-und-verfassungsschutz-ueberwachen-verdaechtige-mit-stillen-sms/" target="_blank"><strong>Fraktion DIE LINKE</strong></a> wird das Ausmaß der Überwachung von Handybesitzern in Hamburg jetzt erstmals öffentlich: Polizei und Verfassungsschutz haben im Jahr 2010 insgesamt <strong>134.706 heimliche „Ortungsimpulse“</strong> zur Überwachung von Verdächtigen via SMS versendet. Damit ist es dem Verfassungsschutz möglich, Personen rund um die Uhr zu überwachen und Bewegungsprofile zu erstellen.<br />
Die Abfrage von Funkzellendaten war durch die Einführung der Vorratsdatenspeicherung erleichtert worden, aber auch nach der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zur Aufhebung Datensammel-Gesetzes im März 2010 <a href="http://www.sueddeutsche.de/digital/datenschutz-und-handy-telefonate-mobilfunk-unternehmen-horten-sensible-daten-ihrer-kunden-1.1140118">weiter möglich</a>: Die Mobilfunkanbieter speichern einem internen Dokument der Münchner Staatsanwaltschaft zufolge (<a href="http://cryptome.org/isp-spy/munich-spy.pdf">pdf hier</a>) Funkzellendaten sieben bis 182 Tage zur Abrechnung von Handy-Telefonaten.</p>
<p>Wie Funkzellenabfragen, Vorratsdatenspeicherung und die Rasterfandung ein richtiges Lebensprofil abbilden kann, ist sehr anschaulich an den Handydaten aus dem Zeitraum August 2009 bis Februar 2010 des <a href="http://www.zeit.de/datenschutz/malte-spitz-vorratsdaten" target="_blank"><strong>Grünenpolitiker Malte Spitz</strong></a> zu sehen. Um sie überhaupt veröffentlichen zu können,  <a href="http://www.zeit.de/online/2009/35/vorratsdaten-spitz-telekom" target="_blank">musste er gegen die Telekom klagen</a>. Die Daten entstammen einem Exceldokument mit 35.831 Zeilen. Mehr als 35.000 Mal also hat sein Mobiltelefon in diesem halben Jahr Informationen Preis gegeben. Jede einzelne davon ist im Zweifel unbedeutend und harmlos, in der Summe aber ergeben sie das, was Ermittler ein Profil nennen – ein klares Bild über Gewohnheiten und Vorlieben, ja über das gesamte Leben.</p>
<p><a class="a2a_button_facebook" href="http://www.addtoany.com/add_to/facebook?linkurl=http%3A%2F%2Fwww.glasdemokratie.to%2F2012%2F01%2F20%2Ffunkzellenabfragen-stille-sms-vorratsdatenspeicherung-und-rasterfandung%2F&amp;linkname=Funkzellenabfragen%2C%20stille%20SMS%2C%20Vorratsdatenspeicherung%20und%20Rasterfandung" title="Facebook" rel="nofollow" target="_blank"><img src="http://www.glasdemokratie.to/wp-content/plugins/add-to-any/icons/facebook.png" width="16" height="16" alt="Facebook"/></a><a class="a2a_button_twitter" href="http://www.addtoany.com/add_to/twitter?linkurl=http%3A%2F%2Fwww.glasdemokratie.to%2F2012%2F01%2F20%2Ffunkzellenabfragen-stille-sms-vorratsdatenspeicherung-und-rasterfandung%2F&amp;linkname=Funkzellenabfragen%2C%20stille%20SMS%2C%20Vorratsdatenspeicherung%20und%20Rasterfandung" title="Twitter" rel="nofollow" target="_blank"><img src="http://www.glasdemokratie.to/wp-content/plugins/add-to-any/icons/twitter.png" width="16" height="16" alt="Twitter"/></a><a class="a2a_button_email" href="http://www.addtoany.com/add_to/email?linkurl=http%3A%2F%2Fwww.glasdemokratie.to%2F2012%2F01%2F20%2Ffunkzellenabfragen-stille-sms-vorratsdatenspeicherung-und-rasterfandung%2F&amp;linkname=Funkzellenabfragen%2C%20stille%20SMS%2C%20Vorratsdatenspeicherung%20und%20Rasterfandung" title="Email" rel="nofollow" target="_blank"><img src="http://www.glasdemokratie.to/wp-content/plugins/add-to-any/icons/email.png" width="16" height="16" alt="Email"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>EU kann Notwendigkeit von Vorratsdaten nicht belegen</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Jan 2012 20:57:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bei der Umsetzung der Vorratsdatenspeicherung in Europa gibt es schwerwiegende technische und rechtliche Probleme. Nachweise dafür, dass sie unerlässlich ist, sind offenbar schwer zu finden. Dennoch wünschen sich verschiedene Interessengruppen eine Ausweitung auf weitere Straftatbestände wie Urheberrechtsverletzungen und Hacking. Das ist das beunruhigende Ergebnis eines Zwischenberichts der EU-Kommission, der nun von der Bürgerrechtsorganisation Quintessenz geleakt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei der Umsetzung der Vorratsdatenspeicherung in Europa gibt es schwerwiegende technische und rechtliche Probleme. Nachweise dafür, dass sie unerlässlich ist, sind offenbar schwer zu finden. Dennoch wünschen sich verschiedene Interessengruppen eine Ausweitung auf weitere Straftatbestände wie Urheberrechtsverletzungen und Hacking. Das ist das beunruhigende Ergebnis eines Zwischenberichts der EU-Kommission, der nun von der <a href="http://quintessenz.at/doqs/000100011699/2011_12_15,Eu_Commission_data_retention_reform.pdf" target="_blank"><strong>Bürgerrechtsorganisation Quintessenz</strong></a> geleakt wurde. Die Kommission hält damit an ihrer Überzeugung fest, dass die mindestens sechsmonatige, verdachtsunabhängige Speicherung von Telekommunikationsdaten aller EU-Bürger für die Aufklärung von Straftaten unerlässlich sei. Für Kritiker hingegen ist der Bericht ein weiterer Beleg dafür, dass die Vorratsdatenspeicherung komplett abgeschafft werden muss. Malte Spitz, Mitglied im Bundesvorstand der Grünen, hält den Bericht für &#8220;ein Dokument des Scheiterns&#8221;. &#8220;Die Kommission hält in ihrem Bericht ja selber fest, dass die Notwendigkeit dieser Speicherorgie nicht erwiesen ist, sondern immer nur mit Zurufen der entsprechenden Behörden und Ermittlungsstellen begründet wird. Eine wissenschaftliche Evidenz, ob die Vorratsdatenspeicherung sinnvoll, geschweige denn hilfreich ist, gibt es schlicht nicht.&#8221; Auf EU- und nationaler Ebene herrsche noch immer der Eindruck vor, &#8220;dass es wenig Beweise für den Wert der Vorratsdatenspeicherung in Bezug auf die öffentliche Sicherheit und die Strafjustiz gibt&#8221;, heißt es in dem Bericht weiter. Auch sei nicht klar, welche Alternativen in Betracht gezogen worden seien. Zudem seien die in Artikel 10 der jetzigen Richtlinie beschriebenen Statistiken zur Verwendung von Vorratsdaten nicht geeignet, um die Notwendigkeit und Effektivität der Datenspeicherung zu evaluieren. Der Bericht nimmt also wichtige Punkte aus dem <a href="http://www.zeit.de/digital/datenschutz/2011-04/vorratsdaten-evaluation-eu" target="_blank"><strong>Evaluationsbericht vom April 2011</strong></a> erneut auf. Schon damals wurde deutlich, dass die Datenbasis zu dünn war, um die Dauerüberwachung der EU-Bürger zu rechtfertigen. Dennoch wird die Vorratsdatenspeicherung von der EU-Kommission nicht infrage gestellt. Vielmehr soll die zuständige Arbeitsgruppe nun überlegen, wie sie den Wert der Datenspeicherung öffentlich am besten demonstrieren kann.</p>
<p><a class="a2a_button_facebook" href="http://www.addtoany.com/add_to/facebook?linkurl=http%3A%2F%2Fwww.glasdemokratie.to%2F2012%2F01%2F09%2Feu-kann-notwendigkeit-von-vorratsdaten-nicht-belegen%2F&amp;linkname=EU%20kann%20Notwendigkeit%20von%20Vorratsdaten%20nicht%20belegen" title="Facebook" rel="nofollow" target="_blank"><img src="http://www.glasdemokratie.to/wp-content/plugins/add-to-any/icons/facebook.png" width="16" height="16" alt="Facebook"/></a><a class="a2a_button_twitter" href="http://www.addtoany.com/add_to/twitter?linkurl=http%3A%2F%2Fwww.glasdemokratie.to%2F2012%2F01%2F09%2Feu-kann-notwendigkeit-von-vorratsdaten-nicht-belegen%2F&amp;linkname=EU%20kann%20Notwendigkeit%20von%20Vorratsdaten%20nicht%20belegen" title="Twitter" rel="nofollow" target="_blank"><img src="http://www.glasdemokratie.to/wp-content/plugins/add-to-any/icons/twitter.png" width="16" height="16" alt="Twitter"/></a><a class="a2a_button_email" href="http://www.addtoany.com/add_to/email?linkurl=http%3A%2F%2Fwww.glasdemokratie.to%2F2012%2F01%2F09%2Feu-kann-notwendigkeit-von-vorratsdaten-nicht-belegen%2F&amp;linkname=EU%20kann%20Notwendigkeit%20von%20Vorratsdaten%20nicht%20belegen" title="Email" rel="nofollow" target="_blank"><img src="http://www.glasdemokratie.to/wp-content/plugins/add-to-any/icons/email.png" width="16" height="16" alt="Email"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Deutsche sollen mit Drohnen überwacht werden</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Jan 2012 12:24:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Totalüberwachung Bislang dürfen ferngesteuerte Drohnen in Deutschland nur zu militärischen Zwecken eingesetzt werden. Ein Gesetzentwurf, den Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer klammheimlich während der Weihnachtsfeiertage ins Parlament eingebracht hat, sieht gewaltige Änderungen vor: Künftig sollen Drohnen auch zivil eingesetzt werden &#8211; beispielsweise als Hilfsmittel der Polizei. Die Bundesregierung hat dem Bundestag einen Gesetzentwurf vorgelegt, der den derzeit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="BildText Links"><img src="http://www.glasdemokratie.to/wp-content/uploads/2010/11/drohne.jpg" alt="Drohne" title="Drohne" />Totalüberwachung</p>
<p> Bislang dürfen ferngesteuerte Drohnen in Deutschland nur zu militärischen Zwecken eingesetzt werden. Ein Gesetzentwurf, den Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer klammheimlich während der Weihnachtsfeiertage ins Parlament eingebracht hat, sieht gewaltige Änderungen vor: Künftig sollen Drohnen auch <a href="http://www.derwesten.de/politik/bundesregierung-will-drohnen-zur-ueberwachung-einsetzen-id6207195.html" target="_blank"><strong>zivil eingesetzt</strong></a> werden &#8211; beispielsweise als Hilfsmittel der Polizei. Die Bundesregierung hat dem Bundestag einen Gesetzentwurf vorgelegt, der den derzeit verbotenen Einsatz für zivile Zwecke rechtlich ermöglicht. Der Gesetzestext wurde in der letzten Sitzungswoche vor Weihnachten spät abends ohne Aussprache ins Parlament eingebracht, versteckt zwischen anderen luftfahrtrechtlichen Regelungen. Die Luftfahrtlobby hatte zuvor gemahnt, der Angst einflößende Begriff Drohne solle besser durch UAS („Unmanned Aerial System“) ersetzt werden &#8211; was dann auch passierte.<br />
Wenn jetzt schon die gesamten Handydaten von Demonstrationsteilnehmern aufgezeichnet werden, dann möchte man auch umfangreiches Bildmaterial der Demonstranten besitzen. Und mit Drohnen ist das sehr leicht zu bewerkstelligen. Auch im Jahr 2012 treibt die deutsche Bundesregierung ihre Gesetzgebung weiter in Richtung Überwachungsstaat. Drohnen sollen nicht mehr nur dem Staat dienen, sondern der privaten Wirtschaft. Doch wenn jede Spedition ihr unbemanntes Transportflugzeug vom Hof aus steuert und jede Detektei Stahlvögel einsetzt, um Seitensprünge nachzuweisen, dann stellt sich neben der Daten­schutz-Frage vor allem die nach der Sicherheit.<br />
Drohnen lassen sich nicht nur mit Kameras ausrüsten, sondern auch mit Waffen. Somit ist es dann nicht mehr erforderlich die Bundeswehr im Innern gegen Demonstranten einzusetzen!</p>
<p><a class="a2a_button_facebook" href="http://www.addtoany.com/add_to/facebook?linkurl=http%3A%2F%2Fwww.glasdemokratie.to%2F2012%2F01%2F03%2Fdeutsche-sollen-mit-drohnen-uberwacht-werden%2F&amp;linkname=Deutsche%20sollen%20mit%20Drohnen%20%C3%BCberwacht%20werden" title="Facebook" rel="nofollow" target="_blank"><img src="http://www.glasdemokratie.to/wp-content/plugins/add-to-any/icons/facebook.png" width="16" height="16" alt="Facebook"/></a><a class="a2a_button_twitter" href="http://www.addtoany.com/add_to/twitter?linkurl=http%3A%2F%2Fwww.glasdemokratie.to%2F2012%2F01%2F03%2Fdeutsche-sollen-mit-drohnen-uberwacht-werden%2F&amp;linkname=Deutsche%20sollen%20mit%20Drohnen%20%C3%BCberwacht%20werden" title="Twitter" rel="nofollow" target="_blank"><img src="http://www.glasdemokratie.to/wp-content/plugins/add-to-any/icons/twitter.png" width="16" height="16" alt="Twitter"/></a><a class="a2a_button_email" href="http://www.addtoany.com/add_to/email?linkurl=http%3A%2F%2Fwww.glasdemokratie.to%2F2012%2F01%2F03%2Fdeutsche-sollen-mit-drohnen-uberwacht-werden%2F&amp;linkname=Deutsche%20sollen%20mit%20Drohnen%20%C3%BCberwacht%20werden" title="Email" rel="nofollow" target="_blank"><img src="http://www.glasdemokratie.to/wp-content/plugins/add-to-any/icons/email.png" width="16" height="16" alt="Email"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Und wieder mal die Vorratsdatenspeicherung</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Dec 2011 08:23:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Sabine Leutheusser-Schnarrenberger]]></category>
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		<description><![CDATA[Überwachung! Die Mächtigen aus Brüssel drohen mal wieder in Richtung Bundesrepublik Deutschland. Die Deutschen sollen doch endlich die EU-Richtlinie zur sechsmonatige Vorratsdatenspeicherung aller digitalen Kommunikationsdaten umsetzen. Natürlich finden sich gleich deutsche Unionspolitiker wie Bosbach und Schünemann, die in das selbe Überwachungshorn blasen und auch die gleichen haltlosen Parolen wieder hervor kramen. Bosbach : «Die Vorratsdatenspeicherung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="BildText Links"><img src="/wp-content/uploads/2011/12/vds.jpg"/>Überwachung!</p>
<p>Die Mächtigen aus Brüssel <a href="http://futurezone.at/netzpolitik/6569-vorratsdaten-deutschland-droht-eu-klage.php" target="_blank"><strong>drohen mal wieder</strong></a> in Richtung Bundesrepublik Deutschland. Die Deutschen sollen doch endlich die EU-Richtlinie zur sechsmonatige Vorratsdatenspeicherung aller digitalen Kommunikationsdaten umsetzen. Natürlich finden sich gleich deutsche Unionspolitiker wie Bosbach und Schünemann, die in das selbe Überwachungshorn blasen und auch die gleichen haltlosen Parolen wieder hervor kramen. Bosbach : «Die Vorratsdatenspeicherung ist ein unverzichtbares Instrument zur Aufklärung und Verhinderung von schweren Straftaten. In vielen Tatkomplexen gibt es als Ermittlungsansatz nur elektronische Spuren und sonst nichts.» Der niedersächsischen Innenministers Uwe Schünemann will jetzt <a href="http://jacobjung.wordpress.com/2011/12/28/generalverdacht-kinderpornografie-niedersachsen-rustet-auf/" target="_blank"><strong>alle Bilder im Netz scannen</strong></a> lassen um sie mit von dem Verein &#8220;WHITE IT&#8221; zu Verfügung gestellten Hashwerten vergleichen zu lassen. Sozusagen der Generalverdacht für alle digitalen Bilder! Es soll nach dem gleichen Prinzip wie im Urheberrecht vorgegangen werden: Rechteinhaber scannen das Web und P2P-Netzwerke auf Teufel komm raus nach rechtsverletzendem Content. Hieraus resultieren allein in Deutschland <strong>hunderttausende von Abmahnungen</strong> jährlich.<br />
Nur, der Besitz sowie die Verbreitung von Kinderpornographie ist ein Straftatbestand. Die Aufklärung und Erforschung von Straftaten ist Sache von Polizei und Staatsanwaltschaft. Es geht also anders als im Urheberrecht nicht um den Schutz und die Verteidigung zivilrechtlicher Rechtspositionen. Die Erforschung von Kommunikationsinhalten stellt jedenfalls außerhalb des frei zugänglichen Teils des Netzes einen <a href="http://www.internet-law.de/2011/12/aufregung-um-white-it.html" target="_blank"><strong>Eingriff in das Fernmeldegeheimnis</strong></a> und somit einen Verstoß gegen das Grundgesetz dar.<br />
Eines sollte dem deutschen Bürger immer wieder ins Bewusstsein drängen, das Argument &#8220;Kinderpornographie&#8221; liegt in der Liste der begangenen Straftaten <a href="/2011/06/13/die-anti-terror-luge/" title="Die Anti-Terror-Lüge"><strong>an letzter Stelle</strong></a>! Trotzdem wird dieses Argument immer wieder dazu heran gezogen, um alle digital kommunizierenden Bürger unter generalverdacht zu stellen.<br />
Der einzige deutsche Lichtblick, in dieser Sache, ist die FDP-Politikerin Leutheusser-Schnarrenberger. Sie will die Daten weiterhin nur nach konkreten Anhaltspunkten für Straftaten speichern lassen, also das von ihr favorisierte «Quick Freeze»-Verfahren. Auch erinnerte Leutheusser-Schnarrenberger daran, dass die EU-Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung derzeit überarbeitet wird. Mehr als fünf EU-Länder hätten die Richtlinie bislang nicht umgesetzt. „Diese Richtlinie ist gescheitert, und deshalb nehmen wir an dem Evaluierungsprozess teil“, sagte die FDP-Politikerin.<br />
Auch im Jahr 2012 wird die deutsche Unionsregierung versuchen, Gesetze zu schaffen, die es ihr ermöglicht, ihre Bevölkerung allumfassend überwachen zu lassen. </p>
<p><a class="a2a_button_facebook" href="http://www.addtoany.com/add_to/facebook?linkurl=http%3A%2F%2Fwww.glasdemokratie.to%2F2011%2F12%2F29%2Fund-wieder-mal-die-vorratsdatenspeicherung%2F&amp;linkname=Und%20wieder%20mal%20die%20Vorratsdatenspeicherung" title="Facebook" rel="nofollow" target="_blank"><img src="http://www.glasdemokratie.to/wp-content/plugins/add-to-any/icons/facebook.png" width="16" height="16" alt="Facebook"/></a><a class="a2a_button_twitter" href="http://www.addtoany.com/add_to/twitter?linkurl=http%3A%2F%2Fwww.glasdemokratie.to%2F2011%2F12%2F29%2Fund-wieder-mal-die-vorratsdatenspeicherung%2F&amp;linkname=Und%20wieder%20mal%20die%20Vorratsdatenspeicherung" title="Twitter" rel="nofollow" target="_blank"><img src="http://www.glasdemokratie.to/wp-content/plugins/add-to-any/icons/twitter.png" width="16" height="16" alt="Twitter"/></a><a class="a2a_button_email" href="http://www.addtoany.com/add_to/email?linkurl=http%3A%2F%2Fwww.glasdemokratie.to%2F2011%2F12%2F29%2Fund-wieder-mal-die-vorratsdatenspeicherung%2F&amp;linkname=Und%20wieder%20mal%20die%20Vorratsdatenspeicherung" title="Email" rel="nofollow" target="_blank"><img src="http://www.glasdemokratie.to/wp-content/plugins/add-to-any/icons/email.png" width="16" height="16" alt="Email"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Deutsche Schnüffeltechnik für Diktaturen</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Dec 2011 07:47:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Deutschland Panzer und anderes Kriegsgerät an diktatorische Länder liefert, ist ja nun keine spektakuläre Meldung mehr. Aber auch deutsche Überwachungstechnik, hier vermehrt auch Überwachungshard- und Software, ist in diesen Länder sehr gefragt. Und wird auch fleißig und bereitwillig von deutschen Firmen geliefert. Zu den eifrigen Abnehmern gehörten und gehören Länder wie Syrien, Iran oder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Deutschland Panzer und anderes Kriegsgerät an diktatorische Länder liefert, ist ja nun keine spektakuläre Meldung mehr. Aber auch deutsche Überwachungstechnik, hier vermehrt auch Überwachungshard- und Software, ist in diesen Länder sehr gefragt. Und wird auch fleißig und bereitwillig von <a href="http://www.taz.de/Deutsche-Unterstuetzung-fuer-Diktaturen/!83768/" target="_blank"><strong>deutschen Firmen geliefert</strong></a>. Zu den eifrigen Abnehmern gehörten und gehören Länder wie Syrien, Iran oder Mubaraks Ägypten. Länder, die der Meinungsfreiheit den Kampf angesagt haben. Und die deutsche Bundesregierung unterstützt diesen Handel, indem sie den Export deutscher Überwachungstechnologie mit <a href="http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/17/077/1707738.pdf" target="_blank"><strong>Hermesbürgschaften</strong></a> abgesichert hat. Das <a href="http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/zapp/hermes127.html" target="_blank"><strong>NDR-Magazin Zapp berichtete</strong></a> in Kooperation mit Wikileaks in der vergangenen Woche, dass deutsche Unternehmen in Geschäfte mit Oman und wohl auch mit Turkmenistan verwickelt sind. Beide Staaten sind bekannt für Verstöße gegen die Meinungsfreiheit und für Zensur im Internet.<br />
<center><object width="425" height="344" type="application/x-shockwave-flash" data="http://www.youtube.com/v/ogYLYii-I9k&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0"><param name="movie"  value="http://www.youtube.com/v/ogYLYii-I9k&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param></object></center></p>
<p>Einer größeren Öffentlichkeit bekannt wurde die Gamma-Unternehmensgruppe nach der Revolution in Ägypten. Dort fanden Demonstranten ein geheimes Angebot der britischen Gamma International Ltd. Das Unternehmen bot die Produkte FinSpy und FinFly Lite feil &#8211; Überwachungssoftware der modernsten Sorte. Die in Ägypten angebotenen Produkte FinSpy und FinFly gehören zur Gamma-Produktreihe FinFisher. Mit FinFisher ist es möglich, Computer und Smartphones mit einem Trojaner zu infizieren. Ein besonders schlagkräftiges Produkt der FinFisher-Reihe heißt FinFly ISP. FinFly ISP ist für Kunden interessant, die auf Schnittstellen des Telekommunikationsnetzes Zugriff haben. Das können vor allem Sicherheitsbehörden sein, die hierzu im Rahmen der staatlichen Telekommunikationsüberwachung ermächtigt sind. Also in fast allen Staaten der EU. FinSpy könnte den sogenannten Bundestrojaner ersetzen, eine Software zur Quellentelekommunikationsüberwachung. Unklar ist noch, ob das Produkt auch &#8220;den technischen, rechtlichen und fachlichen Vorgaben und Erwartungen&#8221; genügt, so das BKA. Die Behörde habe die Software deshalb vorerst nur &#8220;<strong><em>zu Testzwecken erworben</em></strong>&#8220;. </p>
<p><strong>[Glasdemokratie]</strong> Na dann ist ja alles halb so schlimm.</p>
<p><a class="a2a_button_facebook" href="http://www.addtoany.com/add_to/facebook?linkurl=http%3A%2F%2Fwww.glasdemokratie.to%2F2011%2F12%2F22%2Fdeutsche-schnuffeltechnik-fur-diktaturen%2F&amp;linkname=Deutsche%20Schn%C3%BCffeltechnik%20f%C3%BCr%20Diktaturen" title="Facebook" rel="nofollow" target="_blank"><img src="http://www.glasdemokratie.to/wp-content/plugins/add-to-any/icons/facebook.png" width="16" height="16" alt="Facebook"/></a><a class="a2a_button_twitter" href="http://www.addtoany.com/add_to/twitter?linkurl=http%3A%2F%2Fwww.glasdemokratie.to%2F2011%2F12%2F22%2Fdeutsche-schnuffeltechnik-fur-diktaturen%2F&amp;linkname=Deutsche%20Schn%C3%BCffeltechnik%20f%C3%BCr%20Diktaturen" title="Twitter" rel="nofollow" target="_blank"><img src="http://www.glasdemokratie.to/wp-content/plugins/add-to-any/icons/twitter.png" width="16" height="16" alt="Twitter"/></a><a class="a2a_button_email" href="http://www.addtoany.com/add_to/email?linkurl=http%3A%2F%2Fwww.glasdemokratie.to%2F2011%2F12%2F22%2Fdeutsche-schnuffeltechnik-fur-diktaturen%2F&amp;linkname=Deutsche%20Schn%C3%BCffeltechnik%20f%C3%BCr%20Diktaturen" title="Email" rel="nofollow" target="_blank"><img src="http://www.glasdemokratie.to/wp-content/plugins/add-to-any/icons/email.png" width="16" height="16" alt="Email"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Staatstrojaner und die Vertuschung der deutschen Bundesregierung</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Nov 2011 15:28:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In der Affäre um den Einsatz staatlicher Schnüffelsoftware hat der Chaos Computer Club (CCC) die Bundesregierung und Sicherheitsbehörden erneut heftig kritisiert. Grund ist eine Antwort der Exekutive auf eine parlamentarische Anfrage der Linkspartei. Damit bestätige sich der &#8220;Eindruck anhaltender technischer Inkompetenz und mangelnder Kontrolle&#8221;, sagte CCC-Sprecher Dirk Engling. &#8220;Statt Aufklärung und Transparenz versucht die Regierung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der Affäre um den Einsatz staatlicher Schnüffelsoftware hat der Chaos Computer Club (CCC) die Bundesregierung und Sicherheitsbehörden <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,799407,00.html" target="_blank"><strong>erneut heftig kritisiert</strong></a>. Grund ist eine Antwort der Exekutive auf eine parlamentarische Anfrage der Linkspartei. Damit bestätige sich der &#8220;Eindruck anhaltender technischer Inkompetenz und mangelnder Kontrolle&#8221;, sagte CCC-Sprecher Dirk Engling. &#8220;Statt Aufklärung und Transparenz versucht die Regierung weiter, ihre Blamage durch Geheimhaltung und Beschönigung der peinlichen Tatsachen zu vertuschen.&#8221; Die Linkspartei wollte es deshalb genauer wissen &#8211; und stellte am 25. Oktober eine Kleine Anfrage an die Bundesregierung: 64 Fragen zum Einsatz staatlicher Schnüffelprogramme. Die 33 Seiten lange Antwort liegt SPIEGEL ONLINE vorab vor. Schon die erste Antwort legt die Vermutung nahe, die Bundesregierung wolle es lieber gar nicht so genau wissen, was in den Ländern vor sich geht: Man verfüge über keine eigenen Erkenntnisse darüber, ob Behörden der Länder die vom CCC untersuchte Software eingesetzt hätten, heißt es. Können Bundesbehörden auch Mobiltelefone anzapfen? Auch die Antwort auf diese Frage der Linkspartei ist geheim, &#8220;VS &#8211; Nur für den Dienstgebrauch&#8221;. Die Fähigkeiten und Methoden der Behörden sollen im Dunkeln bleiben, sonst könnten staatliche und nichtstaatliche Akteure Rückschlüsse daraus ziehen. Haben Internetprovider bei der Infektion der Zielrechner geholfen? &#8220;VS &#8211; Nur für den Dienstgebrauch&#8221;. In welcher Weise das Bundesamt für Verfassungsschutz und der Bundesnachrichtendienst Quellen-TKÜ einsetzen, erfahren die Parlamentarier nur in <a href="http://www.openstreetmap.org/?minlon=13.383692741394&#038;minlat=52.5165023803711&#038;maxlon=13.38401222229&#038;maxlat=52.5183715820312" target="_blank"><strong>der Geheimschutzstelle</strong></a> im Regierungsviertel in Berlin, Schadowstraße 6, fünfte Etage. Wer aus dort hinterlegten Papieren auch nur zitiert, macht sich strafbar. Auch Details zur Online-Durchsuchung, bei der nicht nur Kommunikation abgehört wird, gibt es nicht. Das Informationsinteresse des Parlaments müsse hinter den berechtigten Geheimhaltungsinteressen zurücktreten.<br />
Nach der Regierungsantwort steht für Jan Korte (Die Linke) nun fest: &#8220;Trotz vollmundiger Versprechungen wurde weder die Staatstrojaner-Affäre aufgearbeitet, noch irgendetwas grundsätzlich an der verfassungswidrigen Überwachungspraxis geändert.&#8221;</p>
<p><a class="a2a_button_facebook" href="http://www.addtoany.com/add_to/facebook?linkurl=http%3A%2F%2Fwww.glasdemokratie.to%2F2011%2F11%2F23%2Fstaatstrojaner-und-die-vertuschung-der-deutschen-bundesregierung%2F&amp;linkname=Staatstrojaner%20und%20die%20Vertuschung%20der%20deutschen%20Bundesregierung" title="Facebook" rel="nofollow" target="_blank"><img src="http://www.glasdemokratie.to/wp-content/plugins/add-to-any/icons/facebook.png" width="16" height="16" alt="Facebook"/></a><a class="a2a_button_twitter" href="http://www.addtoany.com/add_to/twitter?linkurl=http%3A%2F%2Fwww.glasdemokratie.to%2F2011%2F11%2F23%2Fstaatstrojaner-und-die-vertuschung-der-deutschen-bundesregierung%2F&amp;linkname=Staatstrojaner%20und%20die%20Vertuschung%20der%20deutschen%20Bundesregierung" title="Twitter" rel="nofollow" target="_blank"><img src="http://www.glasdemokratie.to/wp-content/plugins/add-to-any/icons/twitter.png" width="16" height="16" alt="Twitter"/></a><a class="a2a_button_email" href="http://www.addtoany.com/add_to/email?linkurl=http%3A%2F%2Fwww.glasdemokratie.to%2F2011%2F11%2F23%2Fstaatstrojaner-und-die-vertuschung-der-deutschen-bundesregierung%2F&amp;linkname=Staatstrojaner%20und%20die%20Vertuschung%20der%20deutschen%20Bundesregierung" title="Email" rel="nofollow" target="_blank"><img src="http://www.glasdemokratie.to/wp-content/plugins/add-to-any/icons/email.png" width="16" height="16" alt="Email"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Staatstrojaner auf Europatour</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Nov 2011 13:23:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[in Europa unterwegs Aus einer jetzt veröffentlichten Antwort auf eine Frage des Bundestagsabgeordneten Andrej Hunko (Linksfraktion) wurde bekannt, dass sich deutsche Behörden bereits seit 2008 eng mit anderen europäischen Ländern abstimmte, was die sogenannte &#8220;Remote Forensic Software&#8221; (RFS) anging. Selbstredend ohne Wissen der Bundestages. Als RFS bezeichnen Sicherheitsbehörden staatliche Spähprogramme zur Ausforschung von Computern und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="BildText Rechts"><img src="/wp-content/uploads/2011/11/horse.png" alt="in Europa unterwegs" title="in Europa unterwegs" width="233" height="208" />in Europa unterwegs</p>
<p>Aus einer jetzt veröffentlichten Antwort auf <a href="http://www.taz.de/t10/Deutsche-Schnueffel-Software/!81817/" target="_blank"><strong>eine Frage des Bundestagsabgeordneten Andrej Hunko</strong></a> (Linksfraktion) wurde bekannt, dass sich deutsche Behörden bereits seit 2008 eng mit anderen europäischen Ländern abstimmte, was die sogenannte &#8220;Remote Forensic Software&#8221; (RFS) anging. Selbstredend ohne Wissen der Bundestages. Als RFS bezeichnen Sicherheitsbehörden staatliche Spähprogramme zur Ausforschung von Computern und Internetkommunikation. Das letzte dieser Treffen soll im April stattgefunden haben. Ein nächstes Treffen der &#8220;Remote Forensic Software User Group&#8221; ist für Januar 2012 in Belgien geplant. Konkreter Inhalt der Treffen, sei etwa der &#8220;Sachstands- und Erfahrungsaustausch im Zusammenhang mit der Entwicklung und dem Einsatz der RFS&#8221;. Ein Sprecher des Bundesinnenministeriums sagte: &#8220;Bei den Treffen werden keine konkreten Einsätze abgesprochen oder Amts- oder Rechtshilfeersuchen vorbereitet.&#8221; Wers glaubt!?<br />
&#8220;Es ist beunruhigend, dass die immer zahlreicher werdenden Details zur polizeilichen Nutzung digitaler Spähwerkzeuge erst durch zähe Recherchen öffentlich werden&#8221;, sagt der Bundestagsabgeordnete Andrej Hunko. So sei die Existenz der Arbeitsgruppe deutschen Parlamentariern bislang unbekannt gewesen.</p>
<p><a class="a2a_button_facebook" href="http://www.addtoany.com/add_to/facebook?linkurl=http%3A%2F%2Fwww.glasdemokratie.to%2F2011%2F11%2F14%2Fstaatstrojaner-auf-europatour%2F&amp;linkname=Staatstrojaner%20auf%20Europatour" title="Facebook" rel="nofollow" target="_blank"><img src="http://www.glasdemokratie.to/wp-content/plugins/add-to-any/icons/facebook.png" width="16" height="16" alt="Facebook"/></a><a class="a2a_button_twitter" href="http://www.addtoany.com/add_to/twitter?linkurl=http%3A%2F%2Fwww.glasdemokratie.to%2F2011%2F11%2F14%2Fstaatstrojaner-auf-europatour%2F&amp;linkname=Staatstrojaner%20auf%20Europatour" title="Twitter" rel="nofollow" target="_blank"><img src="http://www.glasdemokratie.to/wp-content/plugins/add-to-any/icons/twitter.png" width="16" height="16" alt="Twitter"/></a><a class="a2a_button_email" href="http://www.addtoany.com/add_to/email?linkurl=http%3A%2F%2Fwww.glasdemokratie.to%2F2011%2F11%2F14%2Fstaatstrojaner-auf-europatour%2F&amp;linkname=Staatstrojaner%20auf%20Europatour" title="Email" rel="nofollow" target="_blank"><img src="http://www.glasdemokratie.to/wp-content/plugins/add-to-any/icons/email.png" width="16" height="16" alt="Email"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Zuviel Bunga Bunga macht echt blöd</title>
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		<pubDate>Fri, 21 Oct 2011 20:09:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8230; blöde Idee! Bunga Bunga, Drogen, Alkohol, dass alles läßt einen echt weich in der Birne werden. Aktuell betroffen von diesem Zustand ist der Tiziano Motti, italienischer Abgeordneter im EU-Parlament. Der hat jetzt anscheinend, als er im angetrunkenden Zustand und mit heruntergelassenden Hosen angetroffen wurde, schnell gefordert in jeden Onlinegerät einen Art Flugschreiber einzubauen, der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="BildText Rechts"><img src="/wp-content/uploads/2011/10/recorder.jpg" alt="Flugschreiber" title="Flugschreiber" />&#8230; blöde Idee!</p>
<p>Bunga Bunga, Drogen, Alkohol, dass alles läßt einen echt weich in der Birne werden. Aktuell betroffen von diesem Zustand ist der Tiziano Motti, italienischer Abgeordneter im EU-Parlament. Der hat jetzt anscheinend, als er im angetrunkenden Zustand und mit heruntergelassenden Hosen angetroffen wurde, schnell gefordert in jeden Onlinegerät einen Art <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,793153,00.html" target="_blank"><strong>Flugschreiber einzubauen</strong></a>, der alle Surfbewegungen von Internetnutzern aufzeichnet. Eine notwendige Software hat er auch schon parat, namens Logbox, vom italienischen Hacker Fabio Ghioni. In möglichen Verdachtsfällen (hauptsächlich der Abmahnmafia) könnten Ermittler diese Daten auslesen und nachvollziehen, welche Websites angesurft wurden. Anwesende Journalisten waren angesichts dieser Aussagen so geschockt, das sie vergessen haben, ein Foto von dem Mann mit heruntergelassenen Hosen zu schiessen. Und wenn interessiert in Italien schon die Privatsphäre von Privatleuten, außer es ist die von Berlusconi. Unnötig zu erwähnen, dass Motti ebenso für eine Verlängerung und Ausweitung der umstrittenen EU-Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung ist. </p>
<p>Wie gesagt, zuviel Bunga Bunga macht echt blöd.</p>
<p><a class="a2a_button_facebook" href="http://www.addtoany.com/add_to/facebook?linkurl=http%3A%2F%2Fwww.glasdemokratie.to%2F2011%2F10%2F21%2Fzuviel-bunga-bunga-macht-echt-blod%2F&amp;linkname=Zuviel%20Bunga%20Bunga%20macht%20echt%20bl%C3%B6d" title="Facebook" rel="nofollow" target="_blank"><img src="http://www.glasdemokratie.to/wp-content/plugins/add-to-any/icons/facebook.png" width="16" height="16" alt="Facebook"/></a><a class="a2a_button_twitter" href="http://www.addtoany.com/add_to/twitter?linkurl=http%3A%2F%2Fwww.glasdemokratie.to%2F2011%2F10%2F21%2Fzuviel-bunga-bunga-macht-echt-blod%2F&amp;linkname=Zuviel%20Bunga%20Bunga%20macht%20echt%20bl%C3%B6d" title="Twitter" rel="nofollow" target="_blank"><img src="http://www.glasdemokratie.to/wp-content/plugins/add-to-any/icons/twitter.png" width="16" height="16" alt="Twitter"/></a><a class="a2a_button_email" href="http://www.addtoany.com/add_to/email?linkurl=http%3A%2F%2Fwww.glasdemokratie.to%2F2011%2F10%2F21%2Fzuviel-bunga-bunga-macht-echt-blod%2F&amp;linkname=Zuviel%20Bunga%20Bunga%20macht%20echt%20bl%C3%B6d" title="Email" rel="nofollow" target="_blank"><img src="http://www.glasdemokratie.to/wp-content/plugins/add-to-any/icons/email.png" width="16" height="16" alt="Email"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Kaspersky entdeckt neue Version des Bundestrojaners</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Oct 2011 08:34:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8230; hier wird mitgehört Die Virenspezialisten von Kaspersky haben eine neue Version des Staatstrojaners von der Firma Digitask entdeckt. Sie unterstützt jetzt auch das 64-Bit-Windows und kann deutlich mehr Programme belauschen. Der große Bruder des vom CCC analysierten Trojaners besteht aus insgesamt fünf Dateien. Sie fanden sich in einem Installationsprogramm namens scuinst.exe. Neben Skype stehen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="BildText Rechts"><img title="Trojaner 64bit" src="/wp-content/uploads/2011/10/troj64.jpg" alt="" />&#8230; hier wird mitgehört</p>
<p>Die Virenspezialisten von Kaspersky haben eine <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Kaspersky-entdeckt-neue-Staatstrojaner-Version-1363051.html" target="_blank"><strong>neue Version des Staatstrojaners</strong></a> von der Firma Digitask entdeckt. Sie unterstützt jetzt auch das 64-Bit-Windows und kann deutlich mehr Programme belauschen. Der große Bruder des vom CCC analysierten Trojaners besteht aus insgesamt fünf Dateien. Sie fanden sich in einem Installationsprogramm namens scuinst.exe. Neben Skype stehen eine Reihe von weiteren Voice-Over-IP-Applikationen auf der Liste der zu überwachenden Prozesse, aber auch Browser, Mail- und Instant-Messaging-Programme. Darüber hinaus haben die Experten einen <a href="http://www.securelist.com/en/blog/208193167/Federal_Trojan_s_got_a_Big_Brother" target="_blank"><strong>signierten 64-Bit-Treiber</strong></a> entdeckt, dessen Zertifikat vom fiktiven Herausgeber Goose Cert ausgestellt wurde. Eine Signatur ist Voraussetzung dafür, dass ein 64-Bit-Windows den Treiber lädt. Allerdings akzeptiert ein normales Windows das gefälschte Zertifikat nicht, so dass bei der Installation eigentlich auch der Zertifikatsspeicher von Windows manipuliert werden müsste. Wie dies geschieht, ist bislang unklar. Aber es wird immer klarer, dass Antiviren-Software keinen Schutz vor einem solchen Staatstrojaner bieten kann. Denn wer den Zertifikatsspeicher manipuliert, kann auch eventuell aufmüpfige AV-Software zum Schweigen bringen.<br />
Und schließlich haben die Digitask- Entwickler offenbar weitere Rootkit-Methoden abgekupfert und neben der bekannten AppInit-Methode auch einen neuen Mechanismus implementiert, die Trojaner-Bibliothek im Kontext der Zielprozesse zu aktivieren.</p>
<p><a class="a2a_button_facebook" href="http://www.addtoany.com/add_to/facebook?linkurl=http%3A%2F%2Fwww.glasdemokratie.to%2F2011%2F10%2F19%2Fkaspersky-entdeckt-neue-version-des-bundestrojaners%2F&amp;linkname=Kaspersky%20entdeckt%20neue%20Version%20des%20Bundestrojaners" title="Facebook" rel="nofollow" target="_blank"><img src="http://www.glasdemokratie.to/wp-content/plugins/add-to-any/icons/facebook.png" width="16" height="16" alt="Facebook"/></a><a class="a2a_button_twitter" href="http://www.addtoany.com/add_to/twitter?linkurl=http%3A%2F%2Fwww.glasdemokratie.to%2F2011%2F10%2F19%2Fkaspersky-entdeckt-neue-version-des-bundestrojaners%2F&amp;linkname=Kaspersky%20entdeckt%20neue%20Version%20des%20Bundestrojaners" title="Twitter" rel="nofollow" target="_blank"><img src="http://www.glasdemokratie.to/wp-content/plugins/add-to-any/icons/twitter.png" width="16" height="16" alt="Twitter"/></a><a class="a2a_button_email" href="http://www.addtoany.com/add_to/email?linkurl=http%3A%2F%2Fwww.glasdemokratie.to%2F2011%2F10%2F19%2Fkaspersky-entdeckt-neue-version-des-bundestrojaners%2F&amp;linkname=Kaspersky%20entdeckt%20neue%20Version%20des%20Bundestrojaners" title="Email" rel="nofollow" target="_blank"><img src="http://www.glasdemokratie.to/wp-content/plugins/add-to-any/icons/email.png" width="16" height="16" alt="Email"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Leugnen, Vertuschen, Ablenken &#8211; die deutsche Staatsräson</title>
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		<pubDate>Fri, 14 Oct 2011 11:20:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8230; der blanke Neid! Ob der aufgedeckte Staatstrojaner, jetzt ein Bundestrojaner oder ein Ländertrojaner ist, ist eher unwichtig. Das er mit seinen erweiterten und damit verfassungswidrigen Möglichkeiten in Deutschland eingesetzt worden ist &#8211; das ist der eigentliche Skandal. Die Liste der Bundesländer wird immer länger. Bayern, Baden-Württemberg, Schleswig-Holstein, Rheinland-Pfalz, Hessen, Brandenburg, Niedersachsen, Bremen, Hamburg, Sachsen-Anhalt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="BildText Rechts"><img title="Horch und Guck" src="/wp-content/uploads/2011/10/horchundguck.png" alt="Horch und Guck" />&#8230; der blanke Neid!</p>
<p>Ob der aufgedeckte Staatstrojaner, jetzt ein Bundestrojaner oder ein Ländertrojaner ist, ist eher unwichtig. Das er mit seinen erweiterten und damit verfassungswidrigen Möglichkeiten in Deutschland eingesetzt worden ist &#8211; das ist der eigentliche Skandal. Die Liste der Bundesländer wird immer länger. <strong><a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,791193,00.html" target="_blank">Bayern</a></strong>, <strong><a href="http://ted.europa.eu/udl?uri=TED:NOTICE:23600-2008:TEXT:DE:HTML" target="_blank">Baden-Württemberg</a></strong>, <strong><a href="http://piratenpartei-sh.de/index.php/presse/pressemitteilungen/458-staatsueberwachung-auch-in-sh-ausser-kontrolle" target="_blank">Schleswig-Holstein</a></strong>, <strong><a href="https://netzpolitik.org/2011/0zapftis-auch-polizei-rheinland-pfalz-arbeitet-mit-staatstrojaner/" target="_blank">Rheinland-Pfalz</a></strong>, <strong><a href="http://www.hr-online.de/website/rubriken/nachrichten/indexhessen34938.jsp?rubrik=34954&amp;key=standard_document_42836926" target="_blank">Hessen</a></strong>, <strong><a href="http://www.morgenpost.de/newsticker/dpa_nt/regioline_nt/berlinbrandenburg_nt/article1789549/Brandenburg-setzt-Trojaner-Software-ein.html" target="_blank">Brandenburg</a></strong>, <strong><a href="http://www.ndr.de/regional/niedersachsen/bundestrojaner101.html" target="_blank">Niedersachsen</a></strong>, <strong><a href="http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/35235/2128673/pol-hb-nr-0418-informationen-zum-einsatz-einer-bundestrojaner-software/" target="_blank">Bremen</a></strong>, <strong><a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,791434,00.html" target="_blank">Hamburg</a></strong>, <strong><a href="http://www.asp.sachsen-anhalt.de/presseapp/data/mi/2011/120_2011_b2693122ae1ee44ce3967335b77a8440.htm" target="_blank">Sachsen-Anhalt</a></strong> und <strong><a href="http://www.derwesten.de/nachrichten/NRW-Polizei-hoerte-Skype-Telefonate-ab-id5157909.html" target="_blank">Nordrhein-Westfalen</a></strong> haben alle mehr oder minder zugegeben, den Staatstrojaner schon eingesetzt zu haben.<br />
Selbst in <strong><a href="http://www.heise.de/tp/blogs/8/150615" target="_blank">Österreich</a></strong> und in der <strong><a href="http://www.tagesschau.sf.tv/Nachrichten/Archiv/2011/10/13/Schweiz/Schweizer-Behoerde-bestaetigt-Verwendung-von-Trojanern?WT.zugang=front_top1" target="_blank">Schweiz</a></strong> ist die entsprechende Software vorhanden und wohl auch schon mal eingesetzt worden.<br />
Am vergangenen Sonntag gab der CCC die entsprechende Meldung heraus und bis zum Dienstag war das Thema auch in den Medien vertreten. Glücklicherweise kamen dann, oh welch ein Segen, die Meldungen über die Brandanschläge auf die Berliner S-Bahn. Selbstverständlich wurden sofort linke Terroristen verdächtigt. Wer sich die Bilder von den wirklich &#8220;<strong><a href="http://www.berliner-kurier.de/panorama/bahn-attacke-in-berlin-polizei-zeigt-erstmals-gefundenen-brandsatz,7169224,11003890.html" target="_blank">hochtechnisierten und schwer händelbaren</a></strong>&#8221; Brandsätzen einmal anschaut, kommt vor Lachen nicht mehr in den Schlaf. Aber schon geistert wieder die Forderung durch die Medien, die linksextremistischen Gruppen müssen <strong><a href="http://www.focus.de/politik/deutschland/anschlaege-auf-die-bahn-polizei-will-verdeckten-ermittlern-straftaten-erlauben_aid_674527.html" target="_blank">stärker unterwandert</a></strong> werden. Über den verfassungswidrigen Einsatz der Trojanersoftware spricht seit Mittwoch kein Mensch mehr. Und das ist auch gewollt. Der <strong><a href="http://www.zeit.de/politik/deutschland/2011-10/trojaner-richtervorbehalt-2/komplettansicht" target="_blank">Richtervorbehalt ist in Deutschland</a></strong> sowieso nicht das Papier wert, auf dem er steht. Angesichts der Tatsache, das ein deutscher Richter gerade einmal 5 Minuten zur Entscheidung hat, möchten die deutschen Ermittlungsbehörden diese Kollegen gerne entlasten und selbst entscheiden, wie, wann, wo und in welchem Umfang sie den Trojaner einsetzen. Unterstützung in diesem Vertuschungskampf bekam Deutschland auch prompt aus den USA. Der Schurkenstaat Iran plante einen Mordkomplott gegen den saudischen Botschafter in Washington. Zumindest <strong><a href="http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/amerika/USErmittler-zweifeln-an-Komplott-des-Iran/story/17797434" target="_blank">schweizerische Zeitungen</a></strong> berichten darüber, dass selbst die US-Ermittler nicht mehr an diesen Unfug glauben. Deutsche Leser warten auf solche Meldungen vergebens.<br />
Somit steht wieder einmal fest, die deutschen Massenmedien helfen fleißig mit, das sich die BRD still und leise, in einen unkontrollierten Schnüffelstaat verwandelt und somit <em><strong>überwachungstechnisch</strong></em> (Dank an Pit) der ehemaligen DDR immer ähnlicher wird. Ob die Piratenpartei hier noch als Bremsklotz wirken kann, muss angesichts ihrer, in dieser Woche, verkackten Feuerprobe stark bezweifelt werden.</p>
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