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	<title>Glasdemokratie &#187; STASI 2.0</title>
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	<description>Freiheit ist auch immer die Freiheit des Andersdenkenden!</description>
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		<title>Kik doch den Datenschutz</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Jul 2010 15:21:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Schnüffel-Diskont Der SchnüffelTextildiscounter KiK hat die Vermögensverhältnisse der Mitarbeiter ausspioniert. Ziel sei es gewesen, sich von Beschäftigten in finanziellen Schwierigkeiten zu trennen. Die Schnüffelei hat bei KiK offenbar eine lange Tradition. &#8220;Panorama&#8221; liegt ein internes Schreiben des für Personal zuständigen KiK-Geschäftsführers Heinz Speet aus dem Jahr 1998 vor. Darin teilte Speet &#8220;streng vertraulich&#8221; mit, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="BildText Rechts "><img title="kik der Schnüffel-Diskont" src="/wp-content/uploads/2010/07/kik.jpg" alt="" width="144" height="143" />Der Schnüffel-Diskont</p>
<p>Der <s>Schnüffel</s>Textildiscounter KiK hat die Vermögensverhältnisse der Mitarbeiter ausspioniert. Ziel sei es gewesen, sich von Beschäftigten in finanziellen Schwierigkeiten zu trennen. Die Schnüffelei hat bei KiK offenbar eine lange Tradition. &#8220;<a href="http://www.zdf.de/ZDFheute/inhalt/8/0,3672,8091816,00.html">Panorama</a>&#8221; liegt ein internes Schreiben des für Personal zuständigen KiK-Geschäftsführers Heinz Speet aus dem Jahr 1998 vor. Darin teilte Speet &#8220;streng vertraulich&#8221; mit, KiK hole &#8220;über alle neu eingestellten Aushilfsbeschäftigten eine telefonische Auskunft bei der Creditreform ein&#8221;. Es sei Unternehmenspolitik gewesen, Mitarbeiter rauszuwerfen, die den Offenbarungseid abgegeben hatten oder sonst in Finanzturbulenzen steckten. Kik habe sogar den Bezirksleitern damit gedroht, sie müssten für ein mögliches Fehlverhalten ihrer Mitarbeiter haften. Seit Oktober 2009 soll das Verfahren bei KiK nicht mehr praktiziert werden. Wers glaubt?</p>
<p>[<strong>Glasdemokratie</strong>] Nicht nur das sie in Asien <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,552311,00.html">Kinder für sich schuften</a> lassen, <a href="http://diepresse.com/text/home/wirtschaft/economist/462235">Stundenlöhne</a> die 60% unter Tarif liegen bezahlen und unbezahlte <a href="http://csr-news.net/main/2010/04/12/textildiscounters-kik-wehrt-sich-gegen-panorama-vorwurfe/">Überstunden</a>, wenn dann die eigenen Mitarbeiter dadurch in finanzielle Schwierigkeiten geraten, dann werden diese entlassen.<br />
&nbsp;<br />
Boah, der Laden ist so assi, der geht <strong>GAR NICHT!</strong></p>
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		<title>CDU/CSU und SPD internettechnisch durchaus verzichtbar</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Jul 2010 09:06:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vertreter der alten großen Koalition haben sich ablehnend gegenüber einem Antrag (PDF-Datei) der Linksfraktion im Bundestag geäußert, die umkämpfte Befugnis für das Bundeskriminalamt (BKA) zum Einsatz des Bundestrojaners wieder zu streichen. Das Instrument heimlicher Online-Durchsuchungen, von dem die Wiesbadener Polizeibehörde bis Mai noch keinen Gebrauch gemacht haben will, &#8220;ist auch weiterhin unverzichtbar&#8220;, erklärte Armin Schuster [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vertreter der alten großen Koalition haben sich <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/CDU-CSU-und-SPD-halten-an-heimlichen-Online-Durchsuchungen-fest-1036113.html">ablehnend gegenüber</a> einem Antrag (<a href="http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/024/1702423.pdf">PDF-Datei</a>)  der Linksfraktion im Bundestag geäußert, die umkämpfte Befugnis  für das Bundeskriminalamt (BKA) zum Einsatz des Bundestrojaners wieder zu streichen. Das Instrument heimlicher Online-Durchsuchungen, von dem die Wiesbadener Polizeibehörde bis Mai noch keinen Gebrauch gemacht haben will, &#8220;ist auch weiterhin <em><strong>unverzichtbar</strong></em>&#8220;, erklärte Armin Schuster im Namen der CDU/CSU-Fraktion bei der 1. Lesung des Vorstoßes der Linken am gestrigen Donnerstag laut den zu Protokoll gegebenen Redebeiträgen.<br />
Der SPD-Innenpolitiker Frank Hofmann erklärte, es geb ihm zwar zu denken, dass die Polizei hierzulande noch keinen verdeckten Zugriff auf informationstechnische Systeme durchgeführt habe, diese Tatsache zeige für ihn aber lediglich, &#8220;dass sehr sparsam und verantwortungsbewusst mit diesem Instrument umgegangen wird&#8221;. Das BKA sei &#8220;besonders sensibel&#8221;, wenn es &#8220;um schwerwiegende Grundrechtseingriffe&#8221; gehe. <strong>Wers glaubt?!</strong><br />
Skeptischer zeigte sich Jimmy Schulz vom aktuellen Koalitionspartner. Bei der Online-Durchsuchung bestünden &#8220;erhebliche verfassungsrechtliche Bedenken&#8221;, da der Schutz des Kernbereichs privater Lebensgestaltung &#8220;in unerträglicher Weise eingeschränkt&#8221; werde, stellte er die FDP-Sicht dar. Das Begehren der Linken habe daher durchaus die &#8220;Sympathie&#8221; der Liberalen. Man könne ihn aber trotzdem nicht unterstützen, da sich eine Mehrheit im Bundestag für den Bundestrojaner ausgesprochen habe.<br />
&#8220;Von angeblichen Sicherheitslücken, die durch diese Maßnahme geschlossen werden sollten, ist schon längst keine Rede mehr&#8221;, hielt Jan Korte von den Linkem dem entgegen. Trotzdem werde &#8220;stumpf an der Online-Durchsuchung festgehalten&#8221;. Die Zustimmung zu dem Antrag böte stattdessen &#8220;eine gute Brücke, um endlich wieder auf den Pfad des Datenschutzes und der Sicherung von Bürger- und Grundrechten zurückzukommen&#8221;. Die &#8220;massiven Eingriffsbefugnisse&#8221; staatlicher Institutionen in die Freiheitsrechte der Bürger müssten zurückgefahren werden.<br />
Der Sicherheitsexperte der Grünen, Wolfgang Wieland, sicherte den Linken Unterstützung zu. Der verdeckte Zugriff auf Festplatten sei &#8220;überflüssig&#8221; und richte &#8220;bürgerrechtlichen Flurschaden&#8221; an, da er nicht einmal an einen festen Tatverdacht geknüpft sei. Von der Behauptung, dass Deutschlands Sicherheit ohne dieses Instrument dem Terrorismus beinahe schutzlos ausgeliefert sei, könne angesichts der Statistik nicht mehr die Rede sein.</p>
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		<title>Sächsische Polizei bespitzelt sich selbst</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Jun 2010 10:23:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Brigitte Scherber-Schmidt]]></category>
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		<description><![CDATA[Über mehrere Monate im Jahr 2007 verschaffte sich die Dessauer Polizeidirektion private Informationen Hunderter Beamter. Jetzt beschäftigt sich der Datenschutzbeauftragte des Landes mit dem Fall. Es war eine kleine Indiskretion mit durchschlagender Wirkung: Im Mai 2007 wurde bekannt, dass der leitende Polizeidirektor der Dessauer Polizeidirektion seine Staatsschutzabteilung im Kampf gegen Rechtsextremisten ausbremsen wollte. Die hohe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Über mehrere Monate im Jahr 2007 verschaffte sich die Dessauer  Polizeidirektion <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,700026,00.html">private Informationen</a> Hunderter Beamter. Jetzt  beschäftigt sich der Datenschutzbeauftragte des Landes mit dem Fall. Es war eine kleine Indiskretion mit durchschlagender Wirkung: Im Mai 2007 wurde bekannt, dass der leitende Polizeidirektor der Dessauer Polizeidirektion seine Staatsschutzabteilung im <a href="http://www.123people.de/ext/frm?ti=person%20finder&#038;search_term=brigitte%20scherber-schmidt&#038;search_country=DE&#038;st=person%20finder&#038;target_url=http%3A%2F%2Fwww.spiegel.de%2Fpanorama%2Fjustiz%2F0%2C1518%2C482477%2C00.html&#038;section=weblink&#038;wrt_id=214">Kampf gegen Rechtsextremisten ausbremsen</a> wollte. Die hohe Zahl von Ermittlungsverfahren schade dem &#8220;Ansehen unseres Landes&#8221;. Darüber sei &#8220;niemand glücklich&#8221;. So hielten es jedenfalls Staatsschützer in einem Gedächtnisprotokoll fest, und Inhalte aus diesem Protokoll gelangten an die Öffentlichkeit. Seit über zweieineinhalb Jahren versucht nun ein Untersuchungsausschuss des Magdeburger Landtags zu klären, ob die Polizei in Sachsen-Anhalt bei der Aufklärung von Straftaten mit rechtsextremen Hintergrund mit angezogener Handbremse arbeitet.<br />
Die Polizeiführung allerdings war bei ihren eigenen Untersuchungen des Vorfalls offenbar von ganz anderem Erkenntnisinteresse geleitet. Die damalige Polizeipräsidentin, Brigitte Scherber-Schmidt, wollte wissen, wer die angeblichen Äußerungen ihres Stellvertreters an die Öffentlichkeit gegeben hat. Dafür ließ sie für den Zeitraum vom 23. Februar bis 11. Mai 2007 sämtliche Daten aller ihrer 400 Untergebenen sichern, die sich auf dem Polizeiserver befanden. Die Betroffenen wurden über die Maßnahme nicht informiert. Der Datenschutzbeauftragte von Sachsen-Anhalt, Harald von Bose forderte daraufhin von der Polizeidirektion und dem Innenministerium Aufklärung. Die Antworten, die er Anfang der Woche erhielt, haben ihn nicht überzeugt. &#8220;Ich habe Zweifel an der Verhältnismäßigkeit der ganzen Aktion&#8221;, sagt Bose, enthält sich aber eines abschließenden Urteils. Die Prüfung des Vorgangs liefe noch und werde wohl erst im September abgeschlossen sein. Bei der Prüfung wird auch noch ein weiterer seltsamer Vorgang zu klären sein. Angeblich soll die Dessauer Polizeiführung das Landeskriminalamt um Hilfe bei der Auswertung von internen E-Mail-Verbindungsdaten Dessauer Polizeibeamter gebeten haben. Das LKA soll dieses Ansinnen jedoch abgelehnt haben &#8211; wegen massiver rechtlicher Bedenken. Im Magdeburger Innenministerium will man von einem solchen Vorgang nichts wissen. &#8220;Ein entsprechender Sachverhalt ist uns nicht bekannt&#8221;, heißt es dort. Überhaupt will sich die Behörde zu Einzelheiten der ganzen Angelegenheit unter Hinweis auf die laufende Prüfung nicht äußern. Das Innenministerium könnte zur schnellen Aufklärung beitragen. Schließlich ist Brigitte Scherber-Schmidt, die als Polizeipräsidentin die Datensicherung in Dessau angewiesen hatte, nun im Innenministerium beschäftigt, unter anderem zuständig für Datenschutzfragen bei der Polizei.</p>
<p><strong>[Glasdemokratie]</strong> Damit hat man ja die richtige Ziege zum Gärtner gemacht!</p>
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		<title>Innenminister drehen schon wieder am Rad</title>
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		<pubDate>Sat, 29 May 2010 20:43:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die deutschen Innenminister von Bund und Ländern dringen auf eine rasche gesetzliche Regelung, um der Polizei wieder den Zugriff auf Telefonverbindungsdaten zu ermöglichen. Seitdem das deutsche Bundesverfassungsgerichts die Vorratsdatenspeicherung für nichtig erklärt hat, sei die Fahndung nach Kriminellen erheblich erschwert worden, wurde nach Informationen der Nachrichtenagentur dpa bei der Konferenz der deutschen Innenminister in Hamburg [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die deutschen Innenminister von Bund und Ländern dringen auf eine rasche gesetzliche Regelung, um der Polizei wieder den <a href="http://futurezone.orf.at/stories/1649176/">Zugriff auf Telefonverbindungsdaten</a> zu ermöglichen. Seitdem das deutsche Bundesverfassungsgerichts die Vorratsdatenspeicherung für nichtig erklärt hat, sei die Fahndung nach Kriminellen erheblich erschwert worden, wurde nach Informationen der Nachrichtenagentur dpa bei der Konferenz der deutschen Innenminister in Hamburg am Freitag beklagt. Die Mehrheit der Ressortchefs verlangte deshalb eine Gesetzesinitiative auf Bundesebene. In einem der Nachrichtenagentur vorliegenden internen Vermerk heißt es: &#8220;Bereits jetzt zeigen sich gravierende Auswirkungen im Bereich der Strafverfolgung.&#8221; Viele Telefonanbieter würden die Verbindungsdaten in kurzer Zeit wieder löschen oder gar nicht erst speichern, unter anderem weil immer mehr Kunden Verträge über eine Flatrate hätten. Deshalb steige die Zahl der Fälle, in denen die Ermittler mit ihren Anfragen ins Leere liefen.<br />
Jetzt kommen wieder alle Kinderpornomusiktauscherraubkopierer straffrei davon. Da werden wohl wieder die Abmahnlobbyisten das üppige Bankett der Innenministerkonferenz gesponsert haben!</p>
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		<title>Online-Durchsuchungen, die 700000 Euro Nummer</title>
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		<pubDate>Mon, 24 May 2010 19:49:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[BKA]]></category>
		<category><![CDATA[BKA-Gesetz]]></category>
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		<description><![CDATA[Das Bundeskriminalamt (BKA) hat die umstrittene Online-Durchsuchung seit Inkrafttreten des entsprechenden Gesetzes Anfang 2009 noch nicht angewandt. Das geht aus einer Antwort des Innenministeriums auf eine Anfrage der Fraktion der Linken hervor. Mit dem 2008 beschlossenen BKA-Gesetz bekam die Behörde unter anderem das Recht, zur Abwehr einer dringenden Gefahr heimlich Computer von Verdächtigen auszuspähen. Vor [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Bundeskriminalamt (BKA) hat die umstrittene Online-Durchsuchung seit Inkrafttreten des entsprechenden Gesetzes Anfang 2009 <a href="http://www.tah.de/afpnewssingle.html?&#038;cHash=9896e47a5f&#038;tx_ttnews[backPid]=1&#038;tx_ttnews[tt_news]=136872">noch nicht angewandt</a>. Das geht aus einer Antwort des Innenministeriums auf eine Anfrage der Fraktion der Linken hervor. Mit dem 2008 beschlossenen BKA-Gesetz bekam die Behörde unter anderem das Recht, zur Abwehr einer dringenden Gefahr heimlich Computer von Verdächtigen auszuspähen. Vor einer Online- Durchsuchung muss ein Richter die Maßnahme per Beschluss anordnen. Ministeriumssprecher Stefan Paris erklärte, dass das BKA dazu zwar in der Lage sei, das Gesetz sehe die Maßnahme aber als ultima ratio vor, also als äußerstes Mittel. Bislang seien die Ermittler ohne Online-Durchsuchungen ausgekommen. Es könne aber sein, dass sie nötig würden. Daher brauche man die Rechtsgrundlage. Dagegen bezeichnete der Linken-Politiker Jan Korte Online- Durchsuchungen als «völlig überflüssig». Die Bundesregierung solle die Maßnahme schnellstmöglich aus dem BKA-Gesetz streichen, sagte er der Zeitung. Paris bestätigte auch die in dem Bericht genannten Kosten: Demnach investierte das BKA bislang knapp 700 000 Euro in Online- Durchsuchungen. Davon entfallen rund 581 000 Euro auf Personalkosten.</p>
<p><strong>[Glasdemokratie]</strong> 700000 Euro für eine Maßnahme die niemand braucht! Toll, Deutschland muss es ja dicke haben?!</p>
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		<title>Massenbeschwerde gegen ELENA</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Apr 2010 14:14:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bundesverfassungsgericht]]></category>
		<category><![CDATA[Datenmissbrauch]]></category>
		<category><![CDATA[ELENA]]></category>
		<category><![CDATA[STASI 2.0]]></category>
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		<description><![CDATA[Einen Monat nach dem Urteil gegen die Vorratsdatenspeicherung haben deutsche Bürgerrechtsorganisationen beim deutschen Verfassungsgericht eine Massenbeschwerde gegen die Datensammlung ELENA (Elektronischer Entgeltnachweis) eingereicht. Über 21.000 Bürger unterstützen laut der Bürgerrechts- und Datenschutzorganisation FoeBuD die Beschwerde, die am Mittwoch an der Gerichtspforte in Karlsruhe übergeben wurde. Vertreten wird sie unter anderen von Rechtsanwalt Meinhard Starostik, der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="BildText Rechts"><img src="/wp-content/uploads/2010/04/elena.jpg" alt="elena" title="elena" width="150" height="170" /></p>
<p>Einen Monat nach dem Urteil gegen die Vorratsdatenspeicherung haben deutsche Bürgerrechtsorganisationen beim deutschen Verfassungsgericht <a href="http://futurezone.orf.at/stories/1643445/">eine Massenbeschwerde</a> gegen die Datensammlung ELENA (Elektronischer Entgeltnachweis) eingereicht. Über 21.000 Bürger unterstützen laut der Bürgerrechts- und Datenschutzorganisation FoeBuD die Beschwerde, die am Mittwoch an der Gerichtspforte in Karlsruhe übergeben wurde. Vertreten wird sie unter anderen von Rechtsanwalt Meinhard Starostik, der bereits im Verfahren gegen die Vorratsdatenspeicherung Prozessbevollmächtigter war. &#8220;Unserer Ansicht nach verstößt ELENA gegen das Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung und das Recht auf Religionsfreiheit&#8221;, erklärte Starostik. Rund 90 Prozent der gesammelten Daten würden gar nicht abgefragt und trotzdem hinter dem Rücken der Bürger über eine Dauer von fünf Jahren gespeichert. Seit Anfang Jänner müssen die Arbeitgeber in Deutschland monatlich Daten sämtlicher Arbeitnehmer an eine zentrale Datenbank senden, auf die Mitarbeiter von Arbeits- und Sozialämtern Zugriff haben. Nach den Plänen des deutschen Wirtschaftsministeriums sollen Behörden ab 2012 bei Anträgen auf Arbeitslosengeld, Wohngeld und Elterngeld auf diese Daten zurückgreifen können.<br />
Wie die Gerichtssprecherin am Mittwoch mitteilte, liegen bereits drei Verfassungsbeschwerden gegen ELENA vor. Zuständig ist Richter Johannes Masing, der bereits das Urteil des Ersten Senates zur Vorratsdatenspeicherung vorbereitet hatte.</p>
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		<title>Wieder mal Netzsperren, diesmal aus Brüssel</title>
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		<pubDate>Mon, 29 Mar 2010 10:03:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[EU-Vertrag]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Internetblockaden]]></category>
		<category><![CDATA[Internetzensur]]></category>
		<category><![CDATA[STASI 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Sperrlisten]]></category>
		<category><![CDATA[Zensur]]></category>

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		<description><![CDATA[Schäublone Wieder mal wird das Märchen von den Netzsperren neu erzählt. Diesmal von der EU-Kommissarin Cecilia Malmström. Sie erklärt in einem Gastartikel der FAZ, mit den &#8220;dunklen Ecken des Internets aufräumen&#8221; zu wollen. Ihr Entwurf, den sie heute in Brüssel vorstellt, listet 22 Straftatbestände auf. Somit will sie alle Mitgliedsstaaten verpflichten, den Zugang zu kinderpornographischen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="BildText Links"><img title="censilia" src="/wp-content/uploads/2010/03/censilia.gif" alt="censilia" width="102" height="136" />Schäublone</p>
<p>Wieder mal wird das Märchen von den Netzsperren neu erzählt. Diesmal von der EU-Kommissarin Cecilia Malmström. Sie erklärt in einem <a href="http://blog.die-linke.de/digitalelinke/eu-kommission-plant-internetsperren/">Gastartikel der FAZ</a>, mit den &#8220;dunklen Ecken des Internets aufräumen&#8221; zu wollen. Ihr Entwurf, den sie heute in Brüssel vorstellt, listet 22 Straftatbestände auf. Somit will sie alle Mitgliedsstaaten verpflichten, den Zugang zu kinderpornographischen Internetseiten zu blockieren und stellt den Entwurf der Richtlinie heute in Brüssel vor. <em><strong>Nachtigall ick hör dir trapsen, wa!</strong></em> Würde die Richtlinie umgesetzt, müsste Deutschland jene Internetsperren einführen, von denen sich die schwarz-gelbe Regierung gerade verabschiedet hatte. Vielleicht handelt die deutsche Regierung ja nach dem Motto: “<em>Wenn Du etwas im eignen Land nicht durchbekommst, mach es über die EU!</em>”<br />
Die AK Zensur hat in einer Pressemitteilung auf die Netzsparren-Ankündigung von Cecilia Malmström geantwortet: t: <a href="http://ak-zensur.de/2010/03/malmstroem-unfug.html">„Internet-Sperren  sind Unfug im Kampf gegen Kindesmissbrauch“</a></p>
<blockquote><p>Bürgerrechtler sprechen sich gegen den Vorschlag von EU-Kommissarin Malmström aus</p>
<p>Nach einem Vorschlag von Cecilia Malmström, EU-Kommissarin für Innenpolitik, sollen alle EU-Länder eine Sperr-Infrastruktur im Internet aufbauen. Damit sollen Webseiten, die den Missbrauch von Kindern darstellen, blockiert werden. Der Arbeitskreis gegen Internet-Sperren und Zensur (AK Zensur) warnt vehement vor dem Versuch, derartige Zensur-Infrastrukturen nun auf europäischer Ebene vorzuschreiben und erklärt dazu:  <strong><a href="http://ak-zensur.de/2010/03/malmstroem-unfug.html" target="_blank">ganze Presseerklärung lesen &#8230;</a></strong> </p></blockquote>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Spitzel im deutschen Bundestag</title>
		<link>http://www.glasdemokratie.to/2010/03/23/spitzel-im-deutschen-bundestag/</link>
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		<pubDate>Tue, 23 Mar 2010 11:01:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[SPD]]></category>
		<category><![CDATA[STASI 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Verfassungsschutz]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Berliner Verfassungsschutz hatte jahrelang einen Verbindungsmann im Bundestag. Der Geheimdienst arbeitete mit dem Referenten eines SPD-Bundestagsabgeordneten zusammen. Dieser wusste laut &#8220;Berliner Zeitung&#8221; von der Nebentätigkeit seines Mitarbeiters. Der Fall birgt Brisanz: Über Jahre hinweg arbeitete der Berliner Verfassungsschutz mit dem Referenten eines SPD-Bundestagsabgeordneten zusammen. Der Spitzel hatte auch Zugang zu Geheimunterlagen aus dem Verteidigungsausschuss, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Berliner Verfassungsschutz hatte jahrelang <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,685135,00.html">einen Verbindungsmann im Bundestag</a>. Der Geheimdienst arbeitete mit dem Referenten eines SPD-Bundestagsabgeordneten zusammen. Dieser wusste laut &#8220;Berliner Zeitung&#8221; von der Nebentätigkeit seines Mitarbeiters. Der Fall birgt Brisanz: Über Jahre hinweg arbeitete der Berliner Verfassungsschutz mit dem Referenten eines SPD-Bundestagsabgeordneten zusammen. Der Spitzel hatte auch Zugang zu Geheimunterlagen aus dem Verteidigungsausschuss, berichtete die &#8220;Berliner Zeitung&#8221; am Dienstag. Der wissenschaftliche Mitarbeiter des früheren SPD-Abgeordneten Andreas Weigel aus Sachsen habe parallel zu seiner Tätigkeit im Parlament auch einen Arbeitsvertrag mit dem Nachrichtendienst gehabt und Aufträge erledigt. Die Zusammenarbeit dauerte demnach von 2003 bis 2005. Der Verfassungsschutz wollte sich zu dem Fall nicht äußern. Dem Bericht zufolge räumte aber der Ex-Abgeordnete Weigel ein, er habe von der Doppelfunktion seines Mitarbeiters gewusst. Der Fraktionsführung und der Bundestagsverwaltung habe er das aber nicht mitgeteilt. &#8220;Er hat mich in meiner Arbeit sehr unterstützt, Reden für mich vorbereitet und Recherchen betrieben&#8221;, lobte Weigel gegenüber der Zeitung seinen früheren Referenten. Der SPD-Politiker saß von 2002 bis 2009 im Bundestag. Brisant ist der Fall auch deshalb, weil der Abgeordnete Mitglied des Verteidigungsausschusses des Parlaments war. Darum habe sein Mitarbeiter auch Geheimunterlagen des Gremiums einsehen können, hieß es in dem Bericht. Abgeordnete halten den Fall für problematisch. Der Grünen-Parlamentarier Christian Ströbele sagte, es könne &#8220;ein ganz erheblicher Vertrauensschaden entstehen&#8221;, wenn Bürger davon ausgehen müssen, dass möglicherweise der Mitarbeiter eines Nachrichtendienstes mit im Büro eines Parlamentariers sitzt. Selbst Experten beurteilen den Fall kritisch. &#8220;Sowohl beim Verfassungsschutz als auch bei BND (Bundesnachrichtendienst) und MAD (Militärischer Abschirmdienst) ist es Praxis, im Bundestag keine Quellen anzuwerben&#8221;, zitierte die Zeitung einen hochrangigen Sicherheitsexperten. &#8220;Der Schaden, der für die Dienste bei einer Enttarnung entstehen könnte, wiegt den möglichen Nutzen eines solchen Vorgangs nicht auf.&#8221; </p>
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		<title>Und Zensursula siegt doch!</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Feb 2010 13:43:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[FDP]]></category>
		<category><![CDATA[Internetblockaden]]></category>
		<category><![CDATA[Internetzensur]]></category>
		<category><![CDATA[Kinderpornographie]]></category>
		<category><![CDATA[STASI 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Staatsbankrott]]></category>
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		<category><![CDATA[Überwachungsstaat]]></category>
		<category><![CDATA[Horst Köhler]]></category>

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		<description><![CDATA[frohe Heiterkeit [Update] Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger hat nach der Unterzeichnung des heftig umkämpften Zugangserschwerungsgesetzes durch Bundespräsident Horst Köhler (CDU) angekündigt, rasch eine rechtliche Regelung auf den Weg zu bringen, um Websperren als Mittel im Kampf gegen Kinderpornographie definitiv zu Fall zu bringen. Die schwarz-gelbe Regierung habe sich auf das &#8220;endgültige Aus für Netzsperren&#8221; verständigt, sagte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="BildText Links"><img src="/wp-content/uploads/2010/02/urselkoehler.gif" alt="" />frohe Heiterkeit</p>
<p><strong>[Update]</strong> Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger hat nach der Unterzeichnung des heftig umkämpften Zugangserschwerungsgesetzes durch Bundespräsident Horst Köhler (CDU) angekündigt, rasch eine  rechtliche Regelung auf den Weg zu bringen, um Websperren als Mittel im  Kampf gegen Kinderpornographie definitiv <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Justizministerin-will-Websperren-vom-Tisch-haben-933499.html" target="_blank">zu Fall zu bringen</a>. Die  schwarz-gelbe Regierung habe sich auf das &#8220;endgültige Aus für  Netzsperren&#8221; verständigt, sagte die FDP-Politikerin am heutigen  Aschermittwoch. Nun gehe es darum, den vereinbarten Grundsatz &#8220;Löschen  statt Sperren&#8221; tatsächlich zur Geltung zu bringen.</p>
<p>Wie so ebend bei <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Bundespraesident-unterzeichnet-Websperren-Gesetz-933180.html">heise.de</a> berichtet wird, hat Bundespräsident Horst Köhler heute das &#8220;Gesetz zur Bekämpfung von Kinderpornographie in Kommunikationsnetzen&#8221; unterzeichnet. <strong>Ja gehts noch?</strong> Schnell noch einen Blick auf den Kalender, nee ist noch nicht der 1. April!<br />
Nach seiner Aussage bestanden &#8220;keine durchgreifenden verfassungsrechtlichen Bedenken, die ihn an einer Ausfertigung gehindert hätten&#8221;. Der Bundespräsident gehe davon aus, dass die Bundesregierung entsprechend ihrer Stellungnahme vom 4. Februar 2010 nunmehr &#8220;auf der Grundlage des Zugangserschwerungsgesetzes&#8221; Kinderpornographie im Internet effektiv und nachhaltig bekämpft. Mit Stoppschildern!? <img src='http://www.glasdemokratie.to/wp-includes/images/smilies/icon_vogel.gif' alt=':vogel:' class='wp-smiley' />  <strong>Ja nee, is klar!</strong><br />
Im November wurde bekannt, dass der Bundespräsident das Gesetz überprüfen wolle und die Bundesregierung um &#8220;ergänzende Informationen&#8221; gebeten habe. Daraufhin hatte das Bundeskanzleramt Köhler mitgeteilt, dass sie die im Zugangserschwerungsgesetz  vorgesehenen Websperren nicht weiterverfolgen und stattdessen den Versuch, Kinderpornos auf den Servern direkt zu entfernen, gesetzlich festschreiben wollen.</p>
<p><strong>[Glasdemokratie]</strong> Und somit wäscht die FDP, zuletzt eine sehr schwammige Gegnerin des Gesetzes, ihre Hände in Unschuld. Aber wir hatten ja schon im Dezember vor dem <a href="/2009/12/25/die-fdp-macht-den-weihnachtsmann/">Weihnachtsmann FDP</a> gewarnt.</p>
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		<title>Überwachung im Informationskapitalismus</title>
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		<pubDate>Sun, 14 Feb 2010 18:47:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Diktatur]]></category>
		<category><![CDATA[STASI 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Überwachung]]></category>
		<category><![CDATA[Überwachungsstaat]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Essay von Armin Medosch. Überwachung und Kontrolle gehören nicht nur zum Repertoire totalitärer Regimes. Sie sind auch seit frühester Zeit integraler Bestandteil des Wirtschaftssystems liberaler westlicher Staaten. Daher ergibt es keinen Sinn, über den Schutz der Privatsphäre zu diskutieren, ohne gleichzeitig über die Lebens- und Arbeitsbedingungen im global vernetzten Kapitalismus nachzudenken. Wenn wir uns [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Ein Essay von Armin Medosch.</em><br />
Überwachung und Kontrolle gehören nicht nur zum Repertoire totalitärer Regimes. Sie sind auch seit frühester Zeit integraler Bestandteil des Wirtschaftssystems liberaler westlicher Staaten. Daher ergibt es keinen Sinn, über den Schutz der Privatsphäre zu diskutieren, ohne gleichzeitig über die Lebens- und Arbeitsbedingungen im global vernetzten Kapitalismus nachzudenken. Wenn wir uns gängige Definitionen der Privatsphäre ansehen, dann wird schnell klar, dass &#8220;wir&#8221; weit davon entfernt sind, wirklich Kontrolle über die Informationen zu haben, die über uns gesammelt werden. Die aufrechten Bemühungen jener Personen und Gruppen, die für den Schutz der Privatsphäre kämpfen, sind auf lange Sicht zum Scheitern verurteilt, solange sich nicht grundsätzlich der Charakter des Informationskapitalismus ändert. Das Argument über eine neue Balance zwischen öffentlichem Raum und Privatsphäre mündet daher in ein Argument über die Zukunft der Informationsgesellschaft. Wollen wir eine nachhaltige, kreative Wissensgesellschaft oder sind das nur Schlagworte, die missbraucht werden, um dem schrankenlosen Informationskapitalismus zu dienen? In der dystopischen Version einer vom Finanzmarkt getriebenen, auf Hyperausbeutung beruhenden Gesellschaft ist nicht nur kein Platz für die Privatsphäre, sondern, und das der wirklich bedrohliche Aspekt, auch die Öffentlichkeit ist zunehmend Opfer der Privatisierung.<br />
<a href="http://futurezone.orf.at/stories/1639052/" target="_blank"><strong>weiterlesen hier&#8230;</strong></a></p>
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