Die Musik-, Film- und Pornobranche steht in ihrem Kampf gegen Urheberrechtsverletzungen zunehmend alleine da. Auch in den USA steht der von der MI so groß gefeierte Erfolg gegen Jammie Thomas vor einem Schwurgericht, vor einer Wiederaufnahme. Die deutschen Generalstaatsanwaltschaften erarbeiten Leitlinien zum möglichst einheitlichen Umgang mit dem Phänomen der Massenstrafanzeigen durch die Medienindustrie. Demnach sollen in NRW Anschlussinhaber nur noch ermittelt werden, wenn sie mehr als 3000 Musik- oder mehr als 200 Filmdateien über ihren Tauschbörsen-Client zum Download angeboten haben. Ähnliche Empfehlungen wie die von den Generalstaatsanwaltschaften in NRW gibt es auch in Baden-Württemberg, Bayern und Sachsen-Anhalt. Die Staatsanwaltschaft in Berlin lehnt als eine der ersten in Deutschland die Ermittlung der Person hinter einer IP-Adresse grundsätzlich ab.
Somit wurde zum ersten Mal definiert, was unter unter gewerbliche Nutzung von Tauschbörsen zu verstehen ist. Und bei privater Nutzung darf die erste Abmahngebühr nur noch 100€ kosten. Dafür schliesst ein Abmahnanwalt noch nicht mal sein Büro auf. Daher möchten die Rechteinhaber die Provider im Kampf gegen Urheberrechtsverletzungen einbinden.
Ob die deutschen Provider sich aber zum “Hilfssherif der MI” degradieren lassen wollen, muss noch abgewartet werden. Die Provider, die einen Pakt mit dem Teufel eingehen werden, haben dann sicherlich bei Bekanntwerden eines solchen Paktes mit sinkenden Nutzerzahlen zu kämpfen. Und in dem heiß umkämpften Providermarkt kann das ganz schnell, das Ende bedeuten.
Somit sollte die MI endlich aufhören zu jammern und versuchen neue Wege zu gehen. Endlich wieder qualitative (statt quantitative) Produkte und Vertriebswege auf den Markt bringen, wofür die Kunden auch bereit sind, wieder Geld auszugeben.
Wann begreift die MI endlich, eine verlorene Kundschaft gewinnt man nicht per Gericht zurück, sondern nur mit sehr guten Qualitätsprodukten. Aber diese Erkenntnis setzt natürlich eine gewisse Intelligenz bei den Manager voraus.
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Märchenstube?
oder wie man innerhalb von 10 Minuten seine Reputation als Journalist shreddert!
Am 30.08.2008 bekam Thomas Roth und das ARD Studio Moskau überraschend die Gelegenheit den russischen Ministerpräsidenten Wladimir Putin in einem Hotel an der Schwarzmeerküste der russischen Stadt Sotschi zu interviewen. Und dieses Interview wurde dann zur besten Primetime als zehnminütiger Zusammenschnitt gesendet. So weit so gut. Nun gibt es aber Menschen die sich dafür interessiert haben, welche Sätze von Wladimir Putin aus dem Interview weggelassen wurden. Und jetzt beginnt der eigentliche Skandal. Die weggelassenen Sätze von Putin sind die bedeutesten des ganzen Interviews. Eine schöne Zusammenstellung und farbliche Makierung welche Stellen im ARD-Interview fehlen, gibt es beim Spiegelfechter.com. Und immer mehr Blogger und Menschen interessierten sich für diesen Umstand. Im Tagesschau-Blog gibt es bis heute über 800 Einträge. 95% aller Kommentatoren schreiben von Zensur, Meinungsmache durch Roth, es werden Vergleiche mit dem “Schwarzen Kanal” aufgemacht. Am 02.09.2008 sah sich dann die ARD genötigt den ganzen Wortlaut zu veröffentlichen. Auch eine Sendung des vollständigen Interview im WDR um 06.20 Uhr früh wird gezeigt. Und dafür erntete die ARD weitere Häme und das zu RECHT. Herr Thomas Roth behauptet bis heute, es war keine Zensur, sondern “journalistische Freiheit”. Tja liebe ARD, Meinungsmache, Verdrehung der Tatsachen, Falschmeldungen werden in den heutigen Internetzeiten immer zeitnaher auffliegen. Mittlerweile ist die Tagesschau ja auch im Internet als Märchenstunde bekannt. Und Thomas Roth wollte nur nicht aus der Reihe tanzen. Obwohl sich deutsche Presse immer auf die kleinen Pannen der ARD stürzt, wurde bis heute dieser Fall von der Presse noch nicht aufgegriffen. Aber wir haben auch nichts anderes erwartet.
Update 04.09.2008 Die Einträge im Tagesschau-Blog gehen auf die 900 zu und immer mehr Menschen weisen auch auf frühere Medienmanipulationen hin. So schätze Wladimir Putin auf einer großen internationalen 90minütige Pressekonferenz im Rahmen des G8-Gipfels am 06. Juni 2007 die internationale Lage sehr klar ein und fand auch sehr deutliche Worte. In Deutschland wurde dieses Interview bis heute komplett verschwiegen.

In den letzten Tagen laufen durch die deutsche gleichgeschaltete Presse immer wieder Meldungen “Freie Information – in China ein Fremdwort” oder “Pressefreiheit in China: Eine perfide Geiselnahme”. Aber warum nach China gehen, das Gute liegt doch so nah. Anlässlich der Preisverleihung am 22. August, der von der Neuen Rheinischen Zeitung gestifteten Kölner Karls-Preis für engagierte Literatur und Publizistik, ihn erhält übrigens der Kölner Autor Werner Rügemer, ist ein sehr interessanter Artikel unter dem Titel “Einheitsstrom der Medien” in der NRZ erschienen. Man beachte dieser Artikel wurde schon 2003 geschrieben.
Auszug:
Auf den ersten Blick gibt es eine große Medien-Vielfalt. In Wirklichkeit grinst uns dahinter bei den wichtigen Fragen ein uniformistisches Einheits-Medium an. Von der „Stuttgarter Zeitung“ über die Tagesschau bis zur „Süddeutschen Zeitung“ und der „Welt“ sind, wie auf Kommando, die täglichen Schwerpunkte und Bewertungen gleich: Die wichtigste Katastrophe, die Äußerung Schröders oder Stoibers, der Aktienkurs der Telekom, der böse Saddam.
Der Blog “mein Parteibuch” schreibt darüber sehr folgerichtig: Der Artikel fordert schließlich dazu auf, endlich über Zensur zu sprechen. Langsam spricht sich herum, dass die Pressefreiheit in Deutschland eine Illusion ist. Und das ist gut so.
Angela Merkel ?
Ein Schweizer Magazin befasste sich der Tage mit der gleichgeschalteten Presse in Deutschland. Anlass waren die Uraltvorwürfe “Gysi kann nur IM gewesen sein!” der Frau Birthler gegen den Bundestags-Fraktionschefs der Linkspartei Gregor Gysi. In diesem Zusammenhang machte das Magazin auf eine WDR-Dokumentation “Im Auge der Macht – Die Bilder der Stasi” aus dem Jahre 2005 aufmerksam. Im Vorfeld zu diesem Beitrag recherchierte die Redakteure in den betreffenden STASI-Unterlagen des ehemaligen DDR Regimekritikers Robert Havemanns. Zeitweise wurden bis zu 200 Stasiagenten auf dessen Grundstück angesetzt und ausser Hausarrest hatte Havemann seit 1976 mit einem gekappten Telefonanschluss zu leben. In diesen Akten wurde auch ein altes Passfoto der heutigen deutschen Kanzlerin Angela Merkel gefunden. Die Behörde von Marianne Birthler, die bezüglich der Linkspartei sehr freizügig mit STASI-Akten um sich schmeisst, gab dieses Passfoto nur unkenntlich heraus. Die berechtigte Frage des Schweizer Magazins zur gleichgeschlateten Presse in Deutschland lautet:
Die weitere Berichterstattung der Deutschen Medien, die sich zur Zeit in einer Art Schockstarre befinden, dürfte den Deutschen einen erkenntnisreichen Einblick in die Aufrichtigkeit, Glaubhaftigkeit und Vertrauenswürdigkeit ihrer Medien gewähren.Faktisch ist man gezwungen über etwas zu berichten, was man schon seit langem wusste und absichtlich der Oeffentlichkeit verschwiegen hat. Berichtet man nicht, leistet man einen medialen “Offenbarungseid” und gibt Hinweise auf eine mögliche Gleichschaltung aller Medien. Der Schaden den man sich gerade jetzt selbst zufügt, ist kaum wieder gutzumachen und gewährt einen aufschlussreichen Zustandsbericht Deutschlands. Dies gilt ebenso für die gesamte Parteienlandschaft.
Ihre ostdeutsche Vergangenheit blendet die deutsche Bundeskanzlerin nur zu gerne aus. Die ostdeutsche FDJ-Sekretärin für Agitation und Propaganda erinnert sich nicht so gerne ihre positive Grundhaltung bezüglich des Marxismus-Leninismus. Auch das ihr Vater Horst Kasner in der DDR “etwas Besonderes” war, davon profitierten freilich auch seine drei Kinder. Anders als der Sohn eines systemkritischen Pfarrers aus Kasners Umfeld, der als Hilfsschlosser hatte arbeiten müssen, gehörte die 1954 geborene Angela zu den gerade einmal zehn Prozent des Jahrgangs, die die Erweiterte Oberschule (EOS) besuchen durften. Nach dem Abitur studierte Angela Kasner Physik, heiratete und wurde an der Berliner Akademie der Wissenschaften aufgenommen, wo sie 1986 promovierte. In ihrer Studienzeit war sie Sekretärin für Agitation und Propaganda der regimetreuen Jugendorganisation FDJ, ein Amt, das sie inzwischen gern als “Kulturbeauftragte” bezeichnet. Die wachsende Protest- und Widerstandsbewegung in der DDR des Jahres 1989 interessierte Merkel zunächst offenbar nicht. “Ach, mal gucken, was draus wird”, soll sie einem Institutskollegen geantwortet haben, der nicht verstehen konnte, dass jemand in diesen Tagen nicht auf die Straße oder zu politischen Versammlungen ging.
Aber diese Tatsachen sind bei Frau Merkel und bei Frau Birthler alle in Vergessenheit geraten!
Helmut P. Krause
Am 23. Mai 2008 gegen 11:55 Uhr hat eine aus NOW-, Utopia- und Querdenkerforum-Mitgliedern bestehende Delegation dem Bundespräsidenten einen Verfassungsentwurf mit der Bitte übermittelt, sich für ein Verfassungsreferendum im Sinne des Artikel 146 Grundgesetzes (GG) am 23. Mai 2009 einzusetzen.
Ca. 95 % dieses Verfassungsentwurfs sind identisch mit dem heute vor exakt 59 Jahren in Kraft getretenen Grundgesetz.
Die 5 % Änderungen basieren im Wesentlichen auf Vorschlägen / Anregungen von
* Volker Beck (Köln), MdB
* Prof. Dr. Charles Beat Blankart, Humboldt-Universität zu Berlin
* Dr. h.c. Joseph Fischer, MdB, Staatsminister a. D., Bundesminister a. D.
* Gerald Häfner, MdB
* Helmut P. Krause, Rechtsanwalt
* Kerstin Müller (Köln), MdB
* Oliver Schenk, sächsische Staatskanzlei
* Rezzo Schlauch, MdB, Parl. Staatssekretär a. D.
* Cem Özdemir, MdB
* Dr. Antje Vollmer, MdB
* Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
* Unternehmerinstitut (UNI) e.V., Berlin
Die Initiatoren der Aktion sind der Meinung, dass es langsam Zeit wird, dass das im Jahre 1949 unter Besatzungsrecht von Beamten geschriebene Grundgesetz endlich durch eine richtige Verfassung ersetzt wird, die vom deutschen Volk in einem Verfassungsreferendum angenommen wurde.
Als Termin für dieses Verfassungsreferendum wird der 23. Mai 2009 angestrebt. An diesem Tag wird das Grundgesetz 60 Jahre alt.











