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	<title>Glasdemokratie &#187; EU-Vertrag</title>
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	<description>Freiheit ist auch immer die Freiheit des Andersdenkenden!</description>
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		<title>EuGH muss sich wieder mit der Vorratsdatenspeicherung befassen</title>
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		<pubDate>Mon, 10 May 2010 14:55:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Den Iren sei Dank. Das Höchstgericht der Republik Irland hat beim EuGH offiziell um eine Entscheidung angefragt, ob die anlasslose Speicherung von Telefonie- und Internet-Daten überhaupt mit der Grundrechtecharta der Europäischen Union vereinbar sei. Und somit muss sich der Europäische Gerichtshof (EuGH) nun zum zweiten Mal mit der Vorratsdatenspeicherung auseinandersetzen. Die neue Anrufung des EuGH [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Den Iren sei Dank. Das Höchstgericht der Republik Irland hat beim EuGH offiziell um eine Entscheidung angefragt, ob die anlasslose Speicherung von Telefonie- und Internet-Daten überhaupt mit der Grundrechtecharta der Europäischen Union vereinbar sei. Und somit muss sich der Europäische Gerichtshof (EuGH) nun zum zweiten Mal mit der Vorratsdatenspeicherung auseinandersetzen. Die neue Anrufung des EuGH kommt nun vom Irish High Court, der von Digital Rights Ireland angerufen worden war. Nachdem der deutsche Bundesverfassungsgerichtshof im März die Umsetzung der EU-Richtlinie in Deutschland für verfassungswidrig erklärt hatte und die Höchstgerichte in Bulgarien und Rumänien ähnliches getan hatten, kommt jetzt durch die irische Angelegenheit wieder Bewegung in Sache. Hoffentlich auch in die richtige Richtung. </p>
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		<title>Entwurf für Kinderpornografie-Löschgesetz</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Apr 2010 17:51:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Bundesjustizministerium hat einen ersten Entwurf des &#8220;Gesetzes zur Förderung der Löschung kinderpornografischer Inhalte&#8221; fertiggestellt, berichtet die Neue Osnabrücker Zeitung. Es soll das heftig umstrittene Internet-Sperrgesetz (&#8220;Zugangserschwerungsgesetz&#8221;) ersetzen, das 2009 während der schwarz-roten Koalition auf Initiative der Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen entstand. Laut Osnabrücker Zeitung, welcher der Gesetzentwurf vorliegen soll, wird das Löschgesetz das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Bundesjustizministerium hat <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Entwurf-fuer-Kinderpornografie-Loeschgesetz-ist-durchgesickert-985710.html">einen ersten Entwurf </a>des &#8220;Gesetzes zur Förderung der Löschung kinderpornografischer Inhalte&#8221; fertiggestellt, berichtet die <a href="http://www.neue-oz.de/information/noz_print/nordwest/pornosperre.html">Neue Osnabrücker Zeitung</a>. Es soll das heftig umstrittene Internet-Sperrgesetz (&#8220;Zugangserschwerungsgesetz&#8221;) ersetzen, das 2009 während der schwarz-roten Koalition auf Initiative der Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen entstand. Laut Osnabrücker Zeitung, welcher der Gesetzentwurf vorliegen soll, wird das Löschgesetz das Websperren-Gesetz außer Kraft setzen. &#8220;Alle bisher vorliegenden statistischen Erhebungen zeigen, dass kinderpornografische Inhalte in erster Linie auf Servern in Staaten mit ausgebauter Internet-Infrastruktur zu finden sind&#8221;, zitiert die Zeitung den Gesetzestext – und belegt damit, dass eines der Hauptargumente der Gegner des von-der-Leyen-Gesetzes schließlich doch noch durchgedrungen ist. Die Koordination der Löschung wird das BKA übernehmen. Allerdings müssen die Ermittler ihre Erkenntnisse an die zuständigen Strafverfolger vor Ort weitergeben. Die Behörde muss kontrollieren, ob ihren Löschaufforderungen Folge geleistet wurde, und der Bundesregierung eine monatliche Statistik vorlegen. Zusätzliche Befugnisse erhält das BKA nicht.</p>
<p>Zumindest erstmal einen Entwurf machen. Und hinterher wenn es nicht klappt, die Hände in Unschuld waschen, denn dann hat ja die <a href="/2010/03/29/wieder-mal-netzsperren-diesmal-aus-brussel/">EU-Innenkommissarin Censilia</a> Schuld.</p>
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		<title>Wieder mal Netzsperren, diesmal aus Brüssel</title>
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		<pubDate>Mon, 29 Mar 2010 10:03:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Schäublone Wieder mal wird das Märchen von den Netzsperren neu erzählt. Diesmal von der EU-Kommissarin Cecilia Malmström. Sie erklärt in einem Gastartikel der FAZ, mit den &#8220;dunklen Ecken des Internets aufräumen&#8221; zu wollen. Ihr Entwurf, den sie heute in Brüssel vorstellt, listet 22 Straftatbestände auf. Somit will sie alle Mitgliedsstaaten verpflichten, den Zugang zu kinderpornographischen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="BildText Links"><img title="censilia" src="/wp-content/uploads/2010/03/censilia.gif" alt="censilia" width="102" height="136" />Schäublone</p>
<p>Wieder mal wird das Märchen von den Netzsperren neu erzählt. Diesmal von der EU-Kommissarin Cecilia Malmström. Sie erklärt in einem <a href="http://blog.die-linke.de/digitalelinke/eu-kommission-plant-internetsperren/">Gastartikel der FAZ</a>, mit den &#8220;dunklen Ecken des Internets aufräumen&#8221; zu wollen. Ihr Entwurf, den sie heute in Brüssel vorstellt, listet 22 Straftatbestände auf. Somit will sie alle Mitgliedsstaaten verpflichten, den Zugang zu kinderpornographischen Internetseiten zu blockieren und stellt den Entwurf der Richtlinie heute in Brüssel vor. <em><strong>Nachtigall ick hör dir trapsen, wa!</strong></em> Würde die Richtlinie umgesetzt, müsste Deutschland jene Internetsperren einführen, von denen sich die schwarz-gelbe Regierung gerade verabschiedet hatte. Vielleicht handelt die deutsche Regierung ja nach dem Motto: “<em>Wenn Du etwas im eignen Land nicht durchbekommst, mach es über die EU!</em>”<br />
Die AK Zensur hat in einer Pressemitteilung auf die Netzsparren-Ankündigung von Cecilia Malmström geantwortet: t: <a href="http://ak-zensur.de/2010/03/malmstroem-unfug.html">„Internet-Sperren  sind Unfug im Kampf gegen Kindesmissbrauch“</a></p>
<blockquote><p>Bürgerrechtler sprechen sich gegen den Vorschlag von EU-Kommissarin Malmström aus</p>
<p>Nach einem Vorschlag von Cecilia Malmström, EU-Kommissarin für Innenpolitik, sollen alle EU-Länder eine Sperr-Infrastruktur im Internet aufbauen. Damit sollen Webseiten, die den Missbrauch von Kindern darstellen, blockiert werden. Der Arbeitskreis gegen Internet-Sperren und Zensur (AK Zensur) warnt vehement vor dem Versuch, derartige Zensur-Infrastrukturen nun auf europäischer Ebene vorzuschreiben und erklärt dazu:  <strong><a href="http://ak-zensur.de/2010/03/malmstroem-unfug.html" target="_blank">ganze Presseerklärung lesen &#8230;</a></strong> </p></blockquote>
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		<title>Interview mit Jochen Scholz</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Mar 2010 09:28:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Jochen Scholz Der ehemalige Oberstleutnant der NATO-Luftwaffe, Jochen Scholz, hat dem Internet-Dienst gulli.com ein Interview zum Thema &#8220;Die sich abzeichnende Neue Weltordnung&#8221; gegeben. Jochen Scholz, der sich schon mal in einem Video über die Diskrepanzen zwischen der Berichterstattung und den tatsächlichen Gründen der deutschen Beteiligung am Jugoslawienkrieg geäußert hat, spricht hier in dem Interview über [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="BildText Links"><img src="/wp-content/uploads/2010/03/scholz.gif" alt="scholz" title="scholz" width="147" height="139" />Jochen Scholz</p>
<p>Der ehemalige Oberstleutnant der NATO-Luftwaffe, Jochen Scholz, hat dem Internet-Dienst gulli.com <a href="http://gulli.com/news/die-sich-abzeichnende-neue-weltordnung-2010-03-23">ein Interview</a> zum Thema &#8220;Die sich abzeichnende Neue Weltordnung&#8221; gegeben. Jochen Scholz, der sich schon mal <a href="/2009/07/02/interview-mit-einem-oberstleutnant-der-bundeswehr-ad/">in einem Video</a> über die Diskrepanzen zwischen der Berichterstattung und den tatsächlichen Gründen der deutschen Beteiligung am Jugoslawienkrieg geäußert hat, spricht hier in dem Interview über die USA, deren Außenpolitik und die politischen und militärischen Folgen von 9/11 sowie der Finanzkrise für die bisherige Weltordnung. Sehr interessant die Zusammenhänge aber auch anspruchsvoll, da viele Links genannt werden, so das man um eine eigene weiterführende Recherche nicht herum kommt. Aber wie man ja weiß, <strong>lesen bildet</strong>.</p>
<p><a href="http://ia331216.us.archive.org/2/items/DieSichAbzeichnendeNeueWeltordnung_133/Interview_Jochen_Scholz.pdf" target="_blank">Interview als PDF 4.9 MB</a></p>
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		<title>Übergabe der SWIFT-Daten an die USA ausgesetzt</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Feb 2010 20:54:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[SWIFT Das EU-Parlament hat die vom EU-Rat Ende November auf den letzten Drücker im Alleingang verabschiedete transatlantische Übergangsvereinbarung zur Weitergabe von Bankdaten mit recht großer Mehrheit abgelehnt. 378 Abgeordnete votierten bei der Abstimmung am heutigen Donnerstag in Straßburg gegen das Abkommen, 196 dafür. In der abschließenden Debatte am gestrigen Mittwoch hatten die Spitzen der meisten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="BildText Links"><img src="/wp-content/uploads/2010/02/SWIFT.png" />SWIFT</p>
<p>Das EU-Parlament hat die vom EU-Rat Ende November auf den letzten Drücker im Alleingang verabschiedete  transatlantische Übergangsvereinbarung zur Weitergabe von Bankdaten mit recht großer Mehrheit abgelehnt. 378 Abgeordnete votierten bei der Abstimmung am heutigen Donnerstag in Straßburg gegen das Abkommen, 196 dafür. In der abschließenden Debatte am gestrigen Mittwoch hatten die Spitzen der meisten großen Fraktionen den Abgeordneten im Einklang mit der Empfehlung des Innenausschusses bereits geraten, den Vertrag mit den USA abzulehnen. Sie sahen mit der Übereinkunft den in Europa garantierten Grundrechtsschutz nicht gewährleistet. Die Volksvertreter haben damit erstmals von ihrem Mitentscheidungsrecht beim Abschluss internationaler Verträge auch im Bereich innerer Sicherheit Gebrauch gemacht, das sie durch den Vertrag von Lissabon Ende vergangenen Jahres bekommen haben. Die Parlamentsspitze sprach von einem &#8220;historischen Moment&#8221;. Mit dem Nein der Abgeordneten muss das am 1. Februar in Kraft getretene Abkommen ausgesetzt werden. Der Text sieht dafür eine 40-tägige Kündigungsfrist vor. Damit können US-Behörden zunächst nicht mehr EU-weit auf Überweisungsinformationen des Finanznetzwerks Society for Worldwide Interbank Financial Telecommunication (SWIFT) in Europa zurückgreifen. Gesonderte bilaterale Rechtsvereinbarungen zu diesem Zweck sind aber denkbar.<br />
Somit kann man davon ausgehen, das diese Situation nur einen Aufschub darstellt. Es wird von den USA und der EU in naher Zukunft einen neuen Versuch geben, das SWIFT-Abkommen erneut durch das EU-Parlament zu bekommen.</p>
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		<title>Warnung vor ausufernden Polizeidatenbanken</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Dec 2009 21:52:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Peter Hustinx EU-Datenschützer Peter Hustinx hat präzisere Regeln für die neue Zentralagentur für EU-Polizeidatenbanken gefordert. Diese dürfe nicht den Polizeibehörden selbst unterstellt sein. Der oberste EU-Datenschützer (EDPS) veröffentlichte am Montag eine Stellungnahme zur Etablierung einer zentralen Agentur für die Verwaltung von EU-Polizeidatenbanken. Die Stellungnahme bezieht sich auf einen Vorschlag der EU-Kommission vom 24. Juni über [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="BildText Links"><img src="http://www.glasdemokratie.to/wp-content/uploads/2009/07/hustinx.png" alt="Peter Hustinx" title="Peter Hustinx" width="112" height="160" />Peter Hustinx</p>
<p>EU-Datenschützer Peter Hustinx hat präzisere Regeln für die neue Zentralagentur für <a href="http://futurezone.orf.at/stories/1633606/">EU-Polizeidatenbanken</a> gefordert. Diese dürfe nicht den Polizeibehörden selbst unterstellt sein. Der oberste EU-Datenschützer (EDPS) veröffentlichte am Montag eine Stellungnahme zur Etablierung einer zentralen Agentur für die Verwaltung von EU-Polizeidatenbanken. Die Stellungnahme bezieht sich auf einen Vorschlag der EU-Kommission vom 24. Juni über die Einrichtung einer zentralen Agentur zur Verwaltung des Schengen-Informationssystems SIS II, des Visa-Informationssystems VIS sowie der Fingerabdrucksdatenbank Eurodac. Hustinx spricht sich grundsätzlich dafür aus, dass der Betrieb dieser Datenbanken von einer einzelnen Agentur übernommen werde. Beispielsweise könnten so Fragen der rechtlichen Verantwortlichkeit leichter geklärt werden. Er warnt allerdings eindringlich vor Risiken, die bisher von der Kommission noch nicht ausreichend angesprochen worden seien. So lehnt Hustinx die von der Kommission unter anderem evaluierte Option ab, dass die zentrale Agentur unter dem Kommando der EU-Polizeibehörde Europol oder der <a href="http://www.borderline-europe.de/">Grenzsicherungsagentur Frontex</a> stehen solle. Sowohl Europol als auch Frontex hätten ein starkes eigenes Interesse an den Daten in den verschiedenen IT-Großsystemen, so dass es hier schnell zu Verstößen gegen den Datenschutz kommen könne. Er empfiehlt daher, eine unabhängige Agentur zur Verwaltung der Daten einzurichten, die selbst keinerlei Interesse an den von ihr administrierten Informationen habe.</p>
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		<title>Liebe Iren, bewahrt uns vor diesem Europarat</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Sep 2009 11:15:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vote NO for us Am 02.10.2009 stimmen die Iren nochmals in einem Volksentscheid über den Lissabonvertrag ab. Wir können nur hoffen, sie stimmen mit NEIN! Der Europarat möchte jetzt das die Provider für Internet-Inhalte geradestehen sollen! Die Parlamentarische Versammlung des Europarates (PACE) fordert ihre Mitgliedsstaaten in einer Resolution zur Förderung eines kinderfreundlichen Internets dazu auf, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="BildText Rechts"><img src="http://www.glasdemokratie.to/wp-content/uploads/2009/09/voteno.jpg" alt="" title="Vote NO for us" width="170" /><a href="http://www.pana.ie">Vote NO for us</a></p>
<p>Am 02.10.2009 <a href="http://stopthelisbontreaty.blogspot.com/">stimmen die Iren</a> nochmals in einem Volksentscheid über den Lissabonvertrag ab. Wir können nur hoffen, sie stimmen mit <strong>NEIN</strong>! Der Europarat möchte jetzt das die Provider für Internet-Inhalte geradestehen sollen! Die <a href="http://www.heise.de/newsticker/Europarat-Provider-sollen-fuer-Internet-Inhalte-geradestehen--/meldung/146106">Parlamentarische Versammlung des Europarates</a> (PACE) fordert ihre Mitgliedsstaaten in einer Resolution zur Förderung eines kinderfreundlichen Internets dazu auf, Internet-Provider für illegale Inhalte im Internet stärker in die Verantwortung zu nehmen. Dies soll unabhängig davon geschehen, ob diese Inhalte von Drittfirmen oder Nutzern zur Verfügung gestellt werden. Generell will sich der Europarat stärker bei der Internet-Regulierung und -Kontrolle (&#8220;Internet Governance&#8221;) engagieren.<br />
Liebe Iren, ihr habt es jetzt noch in der Hand. <strong>Vote NO for us!</strong> Die anderen Länder in Europa durften ja leider nicht in einer Volksabstimmung entscheiden. Ist schon bezeichnet für die europäische Demokratie. <img src='http://www.glasdemokratie.to/wp-includes/images/smilies/icon_head.gif' alt=':head:' class='wp-smiley' /><br />
Deutsche Provider sind hier eh ganz vorne mit dabei. Zu solchen <a href="http://womblog.de/2009/09/30/kommt-die-illegale-netzsperre/">Erfüllungsgehilfen</a> kann sich eigentlich jeder Regierung nur beglückwünschen. Und wer glaubt der gelbe Anteil der schwarzgelben Suppe in Deutschland könne das mildern, der sieht sich angesichts <a href="http://www.heise.de/newsticker/Schwarz-Gelb-in-Sachsen-will-Internet-Telefonie-besser-ueberwachen--/meldung/145642">solcher Meldungen</a> leider enttäuscht.</p>
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		<title>EU gibt grünes Licht für Swift-Daten an die USA</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Jul 2009 19:34:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Na da haben die EU-Wirtschafstfaschisten ja mal wieder beweisen, warum die EU eigentlich gegründet wurde. Als Erfüllungsgehilfen für die Amerikaner in Europa. Die Außenminister der EU haben der Kommission das Mandat für Verhandlungen mit den USA über die Nutzung von Finanztransferdaten aus dem SWIFT-System erteilt. Damit sollen neue Regeln für den Zugriff auf EU-Finanzdaten zur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Na da haben die EU-Wirtschafstfaschisten ja mal wieder beweisen, warum die EU eigentlich gegründet wurde. Als Erfüllungsgehilfen für die Amerikaner in Europa. Die Außenminister der EU haben der <a href="http://futurezone.orf.at/stories/1621533/">Kommission das Mandat</a> für Verhandlungen mit den USA über die Nutzung von Finanztransferdaten aus dem SWIFT-System erteilt. Damit sollen neue Regeln für den Zugriff auf EU-Finanzdaten zur Terrorbekämpfung formuliert werden. Es werden dabei die Datenschutzregeln der EU gelten. Pahh, das wir nicht lachen, die sind doch nicht das Papier wert auf den die geschrieben sind. Das Abkommen zwischen der EU und den USA soll nach der Sommerpause stehen. Die Daten können nach dem Verhandlungsmandat für maximal fünf Jahre zur Terrorfahndung gespeichert werden. Datenschützer und Politiker bemängeln, dass Bürger nichts vom Zugriff auf ihre Daten erfahren. Außen vor bleibt bei den Verhandlungen auch das EU-Parlament, da diese über die &#8220;dritte Säule&#8221; der Union laufen, in der die gemeinsame Sicherheitspolitik definiert wird.<br />
Das in Belgien beheimatete SWIFT-Netzwerk bündelt Überweisungsdaten von 8000 Banken aus mehr als 200 Ländern. Über SWIFT werden täglich im Durchschnitt fast 15 Millionen Transaktionen und Transfers mit einem Volumen von etwa 4,8 Billionen Euro abgewickelt. Eingeschlossen sind auch Überweisungen innerhalb der EU und Eil-Anweisungen innerhalb Deutschlands. Damit könnte theoretisch jeder EU-Bürger wieder ins Visier der US-Fahnder geraten.</p>
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		<title>EU will Zugriff auf Bankdaten bei Terrorverdächtigen</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Jul 2009 16:20:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8230; eingeschlafen! So, nach der letzten vollen Valium-Packung ist hoffentlich auch der letzte Internetnutzer eingeschlafen. Somit kann die EU also ihre nächste Forderung sehr zeitnah umsetzen. Die EU-Kommission plant, Fahndern zum Zweck der Terrorismus- bekämpfung den Zugriff auf Bankverbindungsdaten des internationalen Finanzdienstleisters Society for Worldwide Interbank Financial Telecommunication (Swift) zu ermöglichen. Das berichtet das Handelsblatt, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="BildText Rechts"><img src="/wp-content/uploads/2009/07/schlaf.png" alt="" title="Eingeschlafen" width="184" height="140"  />&#8230; eingeschlafen!</p>
<p>So, nach der letzten <a href="/2009/07/18/die-eu-verteilt-valium/">vollen Valium-Packung</a> ist hoffentlich auch der letzte Internetnutzer eingeschlafen. Somit kann die EU also ihre nächste Forderung sehr zeitnah umsetzen. Die EU-Kommission plant, Fahndern zum Zweck der Terrorismus- bekämpfung den <a href="http://www.heise.de/newsticker/Bericht-EU-will-Terrorfahndern-Zugriff-auf-Bankdaten-ermoeglichen--/meldung/142230">Zugriff auf Bankverbindungsdaten</a> des internationalen Finanzdienstleisters Society for Worldwide Interbank Financial Telecommunication (Swift) zu ermöglichen. Das berichtet das Handelsblatt, dem nach eigenen Angaben ein Entwurf der EU-Kommission vorliegt. Die Daten sollen demnach einem neuen Rechenzentrum in der Schweiz entnommen werden, das derzeit im Einzugsgebiet von Zürich errichtet wird und im September in Betrieb genommen werden soll. Die dort anfallenden Daten werden bislang im US-amerikanischen Culpeper gespiegelt. Der anhaltende Zugriff von US-Behörden auf diese Daten war der Swift ein Dorn im Auge. Nun plant die EU laut dem Bericht, die Informationen zu Fahndungszwecken selbst auszuwerten, um sie auf Anfrage den US-Fahndern zur Verfügung zu stellen. Der europäische Datenschutzbeauftragte Peter Hustinx habe vor massiven Eingriffen in die Privatsphäre der Europäer gewarnt. Auch das Europaparlament habe protestiert, dennoch wolle die EU die Pläne noch in dieser Woche billigen. Die 27 EU-Botschafter wollten einen entsprechenden Vorschlag der Brüsseler Kommission am Mittwoch absegnen. Am 27. Juli sollen dann die Außenminister zustimmen. Danach solle ohne Mitwirkung des Europaparlaments mit den USA ein neues Abkommen über die Lieferung sensibler Daten geschlossen werden.</p>
<p><strong>Glasdemokratie</strong>: Na, wieder wach?</p>
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		<title>Die EU verteilt Valium</title>
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		<pubDate>Sat, 18 Jul 2009 20:39:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Datenmissbrauch]]></category>
		<category><![CDATA[EU-Vertrag]]></category>
		<category><![CDATA[Piratenpartei]]></category>
		<category><![CDATA[Überwachung]]></category>
		<category><![CDATA[Überwachungsstaat]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230; staatlich verordnet! Keine neuen Eingriffsbefugnisse für die Sicherheitsbehörden in Europa und stattdessen mehr Datenschutz beim Austausch von Informationen – das sei die Stoßrichtung des künftigen Programms der EU für innere Sicherheit, teilte Martin Valfridsson, Sprecher der schwedischen Justizministerin Beatrice Ask mit. Kritik verschiedener Bürgerrechtsorganisationen vor einer Ausweitung von Überwachungsmaßnahmen durch das sogenannte &#8220;Stockholm-Programm&#8221; beruhten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="BildText Links"><img src="/wp-content/uploads/2009/07/valium.png" alt="" title="Valium 5mg" width="150" height="120"  />&#8230; staatlich verordnet!</p>
<p>Keine <a href="http://www.heise.de/newsticker/EU-Innere-Sicherheit-soll-Buergerrechte-nicht-einschraenken--/meldung/142135">neuen Eingriffsbefugnisse</a> für die Sicherheitsbehörden in Europa und stattdessen mehr Datenschutz beim Austausch von Informationen – das sei die Stoßrichtung des künftigen Programms der EU für innere Sicherheit, teilte Martin Valfridsson, Sprecher der schwedischen Justizministerin Beatrice Ask mit. Kritik verschiedener Bürgerrechtsorganisationen vor einer Ausweitung von Überwachungsmaßnahmen durch das sogenannte &#8220;Stockholm-Programm&#8221; beruhten auf &#8220;Missverständnissen&#8221;, meinte Valfridsson. Das Stockholm-Programm, das bei einem informellen Treffen der Justiz- und Innenminister diskutiert wird, wolle gerade &#8220;die andere Seite&#8221;, nämlich Datenschutz und die Sicht des Bürgers, stärken, versicherte Valfridsson. <strong>Wers glaubt</strong> <img src='http://www.glasdemokratie.to/wp-includes/images/smilies/icon_vogel.gif' alt=':vogel:' class='wp-smiley' />  Darin solle festlegt werden, welche Daten zwischen den Mitgliedsstaaten weitergegeben werden könnten, wie lange diese Daten gespeichert werden dürften und auch, ob Daten an Drittstaaten außerhalb der Union weitergegeben werden können. <strong>Sagen wir doch &#8211; Daten weitergeben!</strong> Begrüßt hatte der europäische Datenschutzbeauftragte Peter Hustinx die Zusagen, den Datenschutz bei der polizeilichen Zusammenarbeit und beim Austausch von Informationen zwischen den Mitgliedsstaaten aufzuwerten. <strong>Schade der Mann, hat seine Portion Valium schon intravenös verabreicht bekommen, <a href="/2009/07/14/eu-datenschutzer-kritisiert-uberwachungsstaat/">seine Kritik</a> am Überwachungsstaat war wohl zu laut.</strong> Weniger beruhigt durch die Ausführungen der schwedischen Präsidentschaft und somit <em>medikamentenresistent</em>,  zeigte sich im Büro des frisch ins Europaparlament eingezogenen &#8220;Piraten&#8221; dessen Mitarbeiter Henrik Alexandersson. Zwar versuche die schwedische Präsidentschaft sich jetzt vom Bericht der Future Group zu distanzieren, allerdings habe sie als Mitglied dort auch formuliert, dass deren Berichte Anstoß und Beitrag für das geplante Stockholm-Programm sein sollten. Alexandersson zeigte sich besonders besorgt über Vorschläge, Überwachungsmaßnahmen aus den Mitgliedsstaaten in einer zentralen Datenbank zu speichern.</p>
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