
Die amerikanische Musikindustrie will ihre Strategie im Kampf gegen illegales Filesharing von urheberrechtlich geschütztem Material grundlegend verändern. Der Verband der großen US-Labels (Recording Industry Association of America, RIAA) wird künftig auf Massenklagen verzichten und setzt stattdessen auf die Zusammenarbeit mit den Zugangsanbietern. Seit 2003 hatte der Verband rund 35.000 Internetnutzer wegen mutmaßlicher Urheberrechtsverletzungen verklagt. Dem Zeitungsbericht zufolge hat die RIAA im Herbst begonnen, die Klagekampagne einzustellen. Danach werde die RIAA beim Verdacht eines illegalen Up- oder Downloads eine E-Mail an den Provider schicken. Je nach Vereinbarung soll der Provider dann die Nachricht weiterleiten oder die Person selbst auf den Verstoß aufmerksam machen und auffordern, damit aufzuhören – die Identität des Kunden erfahre der Verband dabei nicht. Mit dem neuen Ansatz würde eine der umstrittensten – und für die Justiz aufwändigsten – Praktiken der RIAA wegfallen: über eine Strafanzeige gegen Unbekannt versucht der Verband, an die Identität des Nutzers zu kommen, von dem wenig mehr als eine IP-Adresse bekannt ist. Der mutmaßliche Filesharer wird dann mit einem Zivilverfahren überzogen – eine auch in Deutschland
verbreitete Praxis.
Glasdemokratie: Somit gibt es für die Dorfbewohner im Wald und ihre Mitstreiter leider in 2009 nichts mehr zu verdienen. Aber irgendwie will sich bei uns, kein vorweihnachtliches Mitleid einstellen.

ein sauberes Images. Gut zwei Jahre nach dem Amtsantritt von Rene Obermann ist die Deutsche Telekom wirtschaftlich gesehen wieder auf Kurs. Das ist auch kein Wunder, wurden doch tausende Call-und Service Mitarbeiter in externe Gesellschaften ausgegliedert, wo sie nach einem Jahr Bestandschutz für weniger Geld aber mit mehr Wochenstunden arbeiten müssen. Ihre Abfindungsansprüche aus jahrelanger Telekomtätigkeit haben sie natürlich auch verloren. Doch Obermann und seine Vorstandskollegen kämpfen verbissen an einer anderen Front: Es geht um Bespitzelung von Aufsichtsräten und Journalisten und den Diebstahl von 17 Millionen Handydaten sowie um 4000 Daten von Festnetzkunden der Telekom mit denen dubiose Händler offenbar dunkle Geschäfte treiben. Auch hier liegt der Fehler im System, alle ausgegliederten Gesellschaften haben immer noch Zugriff auf die selben Telekomprogramme mit allen Telekomdaten mit den selben Berechtigungskennungen. Somit ist Datenverlust und -missbrauch, dank Memorystick, vorprogrammiert. Dabei hatte Obermann bei seinem Amtsantritt vor gut zwei Jahren das Ziel ausgegeben, die Telekom zum besten Service-Unternehmen in Europa zu machen. Doch Vertrauen und Image sind ruiniert. “Wir werden nicht ruhen, bis wir absolute Sicherheit haben, dass solche Dinge sich nicht wiederholen.” Das treibt gleich wieder Stilblüten, die darin gipfeln, das den Auslieferungsdiensten von Telekomprodukten untersagt wurde diese auszuliefern, wenn beim Empfänger auch nur ein Buchstabe nicht stimmt. Beispiel: Sie bestellen ein Produkt bei der Telekom, es kommt an, sie wohnen in einem Zweitwohnsitz, auf dem Personalausweis steht aber noch der Hauptwohnsitz, schwubs nimmt der freundliche Lieferbote das Produkt wieder mit. Und das obwohl sie eine gültige Bestätigung vom Einwohnermeldeamt für den Zweitwohnsitz haben. In Fachkreisen nennt man sowas wohl Paranioa! Somit wird der Rosa Riese wohl noch sehr lange suchen müssen.

Leider ist Glasdemokratie nicht bekannt, welche Drogen Politiker, Juristen und Datenschutzbeauftragte so einwerfen, aber es sind entschieden zu viele.
“Die Vorratsdatenspeicherung als europäische Vorgabe ist ein Instrument, das dem Menschenrechtsschutz dient.”
Ein solcher Satz lässt sich nur mit übermässigen Drogenmissbrauch erklären. So ist es auch nicht verwunderlich, das einige User im Heiseforum schon die Schutzhaft für den Herrn Heckmann fordern. Somit wird das 10-Punkte Programm von “Mephane” für eine sichere und stabile Gesellschaft, bei solchen Leuten, auch auf fruchtbaren Boden fallen.

Bei dieser Firma sind ihre Daten sicher, die haben einen hervorragenden Service, freundliche Mitarbeiter, schnelle Bearbeitung …. stop, der Traum war ja nicht schlecht, aber leider nur ein Traum! Nach den ganzen Datenpannen der Telekom und T-Mobil, steht dem Unternehmen jetzt neuer Ärger ins Haus. Wie am Mittwoch bekannt wurde, werden viele zehntausend streng vertrauliche Kundenprofile der Festnetzsparte der Deutschen Telekom auf dem Schwarzmarkt angeboten. Und diese sollen nicht nur Namen und Adressen sondern auch Bank- und Geburtsdaten enthalten. Die ersten Kunden berichten schon von illegalen Konto-Abbuchungen. Tja bis zum 01.01.2009 ist es ja nicht mehr weit, dann tauchen auch bald die ersten Surfer-, E-Mail- und Handyprofile und deren Bewegungsdaten aus der Vorratsdatenspeicherung, auf dem Schwarzmarkt auf.