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	<title>Glasdemokratie &#187; Filmindustrie</title>
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	<description>Freiheit ist auch immer die Freiheit des Andersdenkenden!</description>
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		<title>Innenminister drehen schon wieder am Rad</title>
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		<pubDate>Sat, 29 May 2010 20:43:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die deutschen Innenminister von Bund und Ländern dringen auf eine rasche gesetzliche Regelung, um der Polizei wieder den Zugriff auf Telefonverbindungsdaten zu ermöglichen. Seitdem das deutsche Bundesverfassungsgerichts die Vorratsdatenspeicherung für nichtig erklärt hat, sei die Fahndung nach Kriminellen erheblich erschwert worden, wurde nach Informationen der Nachrichtenagentur dpa bei der Konferenz der deutschen Innenminister in Hamburg [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die deutschen Innenminister von Bund und Ländern dringen auf eine rasche gesetzliche Regelung, um der Polizei wieder den <a href="http://futurezone.orf.at/stories/1649176/">Zugriff auf Telefonverbindungsdaten</a> zu ermöglichen. Seitdem das deutsche Bundesverfassungsgerichts die Vorratsdatenspeicherung für nichtig erklärt hat, sei die Fahndung nach Kriminellen erheblich erschwert worden, wurde nach Informationen der Nachrichtenagentur dpa bei der Konferenz der deutschen Innenminister in Hamburg am Freitag beklagt. Die Mehrheit der Ressortchefs verlangte deshalb eine Gesetzesinitiative auf Bundesebene. In einem der Nachrichtenagentur vorliegenden internen Vermerk heißt es: &#8220;Bereits jetzt zeigen sich gravierende Auswirkungen im Bereich der Strafverfolgung.&#8221; Viele Telefonanbieter würden die Verbindungsdaten in kurzer Zeit wieder löschen oder gar nicht erst speichern, unter anderem weil immer mehr Kunden Verträge über eine Flatrate hätten. Deshalb steige die Zahl der Fälle, in denen die Ermittler mit ihren Anfragen ins Leere liefen.<br />
Jetzt kommen wieder alle Kinderpornomusiktauscherraubkopierer straffrei davon. Da werden wohl wieder die Abmahnlobbyisten das üppige Bankett der Innenministerkonferenz gesponsert haben!</p>
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		<title>Deutsche müssen ihr WLAN verschlüsseln</title>
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		<pubDate>Wed, 12 May 2010 19:11:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[AUS für Fonera&#8230; Privatleute sind in Deutschland für die unberechtigte Nutzung ihres WLAN-Anschlusses verantwortlich, wenn sie den Zugang nicht ausreichend gesichert haben. Wenn ein Dritter über den Zugang unlizenzierte Musiktitel herunterlädt, kann der Inhaber des Anschlusses zur Unterlassung verurteilt werden. Es könne Privaten jedoch nicht zugemutet werden, ihre Netzwerksicherheit fortlaufend dem Stand der Technik anzupassen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="BildText Rechts"><img src="http://www.glasdemokratie.to/wp-content/uploads/2010/05/fonera.jpg" alt="Fonera" title="Fonera" width="85" height="113" />AUS für Fonera&#8230;</p>
<p>Privatleute sind in Deutschland für die unberechtigte Nutzung ihres WLAN-Anschlusses verantwortlich, wenn sie den Zugang nicht <a href="http://futurezone.orf.at/stories/1647588/">ausreichend gesichert</a> haben. Wenn ein Dritter über den Zugang unlizenzierte Musiktitel herunterlädt, kann der Inhaber des Anschlusses zur Unterlassung verurteilt werden. Es könne Privaten jedoch nicht zugemutet werden, ihre Netzwerksicherheit fortlaufend dem Stand der Technik anzupassen. Ausreichend sei es, wenn sie zur Zeit der Installation im privaten Bereich marktübliche Sicherungen einhalten. Das werkseitig voreingestellte Passwort reiche hierzu nicht aus, sagte der Vorsitzende Richter bei der Urteilsbegründung: &#8220;Es ist relativ leicht, ein solches Passwort zu erraten.&#8221; Der Schutz durch ein persönliches und ausreichend langes Passwort sei üblich und zumutbar. Der Anschlussinhaber könne allerdings nur auf Unterlassung in Anspruch genommen werden, hieß es vom BGH. Das bedeutet, dass er ähnliche Rechtsverletzungen in Zukunft verhindern muss. Auch muss er die Anwaltskosten für die Abmahnung ersetzen, das Gericht schreibt in seiner Mitteilung, dass diese maximal 100 Euro betragen dürfe. Diese Haftung bestehe bereits nach der ersten über seinen WLAN-Anschluss begangenen Urheberrechtsverletzung. Ein weitergehender Anspruch der Plattenfirma auf Schadenersatz &#8211; etwa die entgangenen Lizenzgebühren &#8211; bestehe hingegen nicht, entschieden die Richter.<br />
Und dieses Urteil wird auch das endgültige Aus in Deutschland für die eigentlich gute Idee des <a href="http://www.fon.com/">Fonera</a> sein. Und ein weiterer Sieg für die Abmahnindustrie, obwohl die Abmahngebühr auf 100Euro gedeckelt wurde.</p>
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		<title>Das deutsche BVG hat versagt</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Mar 2010 19:38:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts gegen die Vorratsdatenspeicherung fordert der Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung einen Stopp der flächendeckenden Überwachung in ganz Europa. &#8220;Die verdachtslose Erfassung vertraulicher Verbindungen und Bewegungen der gesamten Bevölkerung muss jetzt von der Politik schnellstens zurückgenommen werden&#8221;, fordert Florian Altherr vom Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung. &#8220;Die Bundesregierung kann bei einem entsprechenden Vorstoß auf die Unterstützung vieler [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach dem <a href="http://www.vorratsdatenspeicherung.de/static/portal_de.html" target="_blank">Urteil des Bundesverfassungsgerichts</a> gegen die Vorratsdatenspeicherung  fordert der Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung einen Stopp der  flächendeckenden Überwachung in ganz Europa. &#8220;Die verdachtslose  Erfassung vertraulicher Verbindungen und Bewegungen der gesamten  Bevölkerung muss jetzt von der Politik schnellstens zurückgenommen  werden&#8221;, fordert Florian Altherr vom Arbeitskreis  Vorratsdatenspeicherung. &#8220;Die Bundesregierung kann bei einem  entsprechenden Vorstoß auf die Unterstützung vieler Staaten wie  Österreich, Schweden und Rumänien zählen, die sich der  Vorratsdatenspeicherung bis heute verweigern.&#8221; Dem Richterspruch  zufolge verstößt die Vorratsdatenspeicherung in ihrer gegenwärtigen  Ausgestaltung gegen das Fernmeldegeheimnis. Das Gesetz trage dem  besonderen Gewicht einer solchen Speicherung „nicht ausreichend  Rechnung&#8221; und sei nicht verhältnismäßig; fehlende Datensicherheit und  Verschlüsselung lüden zum Missbrauch ein und Betroffene würden über die  Verwendung ihrer Daten nicht benachrichtigt. Auch sei Deutschland bei  der Umsetzung des europäischen Rechts ohne Not über die Vorgaben  hinausgegangen. Bisher gespeicherte Daten, so Richter Papier, seien von  den Providern ersatzlos zu löschen.</p>
<p>Der <a href="http://www.duckhome.de/tb/archives/7744-BVerfG-Urteil-zur-Vorratsdatenspeicherung.html?utm_source=feedburner&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=Feed%3A+Duckhome+%28Duckhome%29" target="_blank">Duckhome-Blog</a> beschreibt das Urteil wie folgt:</p>
<div>Das Bundesverfassungsgericht hat versagt! Anders kann  man das Urteil doch kaum beschreiben, oder? Denn wieder einmal räumt das  Bundesverfassungsgericht der Überwachungskoalition weiträumige  Zugeständnisse ein, uns doch noch den Arsch abhorchen zu können. Die  Strategie der scheibchenweisen Abschaffung der Freiheit zeigt also auch  deutliche Erfolge beim Bundesverfassungsgericht. Prima, weiter so.  Nochmal 10 Jahre weiter und wir haben dank der überwachungswütigen  Volksparteien CDU/CSU und SPD hierzulande Orwell-Zustände, die man sich  10 Jahre zuvor kaum hat vorstellen können. Und ein windelweich  geklopptes Bundesverfassungsgericht, welches nur noch mahnt, aber nix  mehr einkassiert.</div>
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		<title>Alte und neue Begehrlichkeiten</title>
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		<pubDate>Fri, 29 Jan 2010 12:55:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gerhard Zeiler, Geschäftsführer der RTL Group, hat die Politik aufgefordert, Zugangsanbieter und Telekommunikationsunternehmen für Urheberrechtsverstöße ihrer Kunden zur Verantwortung zu ziehen. Er favorisiert hier ganz klar das französische Modell. Die Inhalteanbieter sollten Schadensersatzansprüche gegen die Provider richten können, sagte der Sendergruppenchef am heutigen Donnerstag auf dem Symposium &#8220;Perspektiven für die Kreativität&#8221; des Verbands Privater Rundfunk [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gerhard Zeiler, Geschäftsführer der RTL Group, hat die Politik <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/RTL-Chef-Provider-fuer-Urheberrechtsverstoesse-zur-Verantwortung-ziehen-916383.html" target="_blank">aufgefordert</a>, Zugangsanbieter und Telekommunikationsunternehmen für Urheberrechtsverstöße ihrer Kunden zur Verantwortung zu ziehen. Er favorisiert hier ganz klar das französische Modell. Die Inhalteanbieter sollten Schadensersatzansprüche gegen die Provider richten können, sagte der Sendergruppenchef am heutigen Donnerstag auf dem Symposium &#8220;Perspektiven für die Kreativität&#8221; des Verbands Privater Rundfunk und Telemedien (VPRT) und der VG Media in der Berliner Bertelsmann-Niederlassung. Im Internet habe sich durch ausländische Angebote illegaler Inhalte eine &#8220;florierende Schattenwirtschaft&#8221; entwickelt. Unterlassungs- und Schadensersatzansprüche sollten erleichtert werden, indem der bestehende zivilrechtliche Auskunftsanspruch gegen Provider ausgeweitet wird. Beim bisherigen Auskunftsanspruch stört sich der Verband vor allem an den &#8220;Verwendungsbeschränkungen&#8221; aus dem Telekommunikationsrecht, da die Vorratsdaten  nur von Sicherheitsbehörden abgefragt werden dürfen. Für die Durchsetzung von Urheberrechten lägen die begehrten Verbindungsdaten, die sechs Monate gespeichert werden müssen, häufig nicht vor. Zudem sollten Zugangsanbieter beispielsweise angehalten werden, die auch von der Filmwirtschaft als Bedrohung empfundene Linkseite kino.to zu sperren. Weiter setzt sich die Branche für eine Beteiligung an der Vergütungspauschale für Leermedien und Kopiergeräte ein.<br />
&nbsp;<br />
Also aus der Content- und Medienindustrie wieder einmal die alten Forderungen: Gleichsetzung mit den Ermittlungsbehörden und auf alles was auch nur nach Medientechnik aussieht, sollen Gebühren erhoben werden. Mann, fällt den Verantwortlichen nicht mal was Neues ein, ihre alten Pfründe zu verteidigen.<br />
&nbsp;<br />
<strong>z.Bsp.</strong> neue Vertriebswege, ausgeglichenes Preis-Leitungsverhältnis, keine austauschbare Massenware</p>
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		<title>So tickt die Abmahnbranche</title>
		<link>http://www.glasdemokratie.to/2009/10/15/so-tickt-die-abmahnbranche/</link>
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		<pubDate>Thu, 15 Oct 2009 06:23:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[so ne Kacke! Auf Wikileaks findet sich ein bemerkenswertes Dokument über die “Gewinnverbesserung durch Abmahnverfahren”. Es handelt sich um die Selbstdarstellung eines in der Branche bekannten Unternehmens, das mit der Präsentation bei der Film-und Musikindustrie sowie Verlagen nach Aufträgen zur Ermittlung von “Raubkopierern” wirbt. Die Praesentation, die bis vor kurzem auf der Website der DigiGroup [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="BildText Rechts"><a href="http://www.mitmachwoerterbuch.lvr.de/detailansicht.php?Artikel=Driss&#038;Eintrag1=290"><img src="/wp-content/uploads/2009/10/driss.jpg" alt="" title="Kacke" width="136" height="75"  />so ne Kacke!</p>
<p></a>Auf <a href="http://wikileaks.org/wiki/DigiRights_Solutions_Praesentation_zur_Gewinnverbesserung_durch_Abmahnungverfahren%2C_02_February_2009">Wikileaks</a> findet sich ein bemerkenswertes Dokument über die “Gewinnverbesserung durch Abmahnverfahren”. Es handelt sich um die Selbstdarstellung eines in der Branche bekannten Unternehmens, das mit der Präsentation bei der Film-und Musikindustrie sowie Verlagen nach Aufträgen zur Ermittlung von “Raubkopierern” wirbt. Die Praesentation, die bis vor kurzem auf der Website der DigiGroup zu finden war, wurde nach einem Artikel auf Gulli entfernt. Die Datei gibt einen Einblick in die zweifelhaften Geschaeftspraktiken der DigiGroup und weiterer involvierter Parteien. So wird das Abmahnen von Filesharern auf den Seiten 26 und 27 in einer Beispielrechnung als wesentlich lukrativer angepriesen, als der eigentliche Verkauf der Werke. <strong>150%tiger Mehrwert!</strong> Die Abmahnkosten sollen eigentlich nur der Deckung der Kosten des Abmahners dienen, nicht aber der Schaffung von Gewinnen. Im <a href="http://www.lawblog.de/index.php/archives/2009/10/14/die-quote-der-sofortzahler-liegt-bei-25/">Lawblog</a> dazu:<br />
<blockquote>Ein sehr schöner Beleg dafür, wie die Branche mittlerweile tickt. Überdies ein wunderbares Dokument, welches Gerichte sicher gerne lesen werden, wenn sie sich mit der Frage nach dem <em>Rechtsmissbrauch</em> durch Massenabmahnungen beschäftigen müssen. </p>
<p>Außerdem eine ziemliche Gefahr für die beteiligten Anwälte. Die behaupten nämlich immer gern, sie würden ihren Mandanten die gesetzlichen Gebühren in Rechnung stellen, so dass diese von den Abgemahnten auch tatsächlich Gebühren in dieser Höhe erstattet verlangen können.</p></blockquote>
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		<title>Spendenauruf für Filesharing-Grundsatzprozess</title>
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		<pubDate>Fri, 14 Aug 2009 19:16:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am Montag berichtete Heise Online von einem Prozess, in dem eine Filesharing-Nutzerin, die einen nicht zum Upload geeigneten Client verwendete und trotzdem abgemahnt wurde, Schadensersatz von einem Rechteinhaber erwirken will. Von grundlegender Bedeutung ist der Prozess unter anderem deshalb, weil darin die Beweiskraft der Methoden des Dienstleisters Media Protector geklärt werden könnte. Der Richter ordnete [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> Am Montag berichtete Heise Online von einem Prozess, in dem eine Filesharing-Nutzerin, die einen nicht zum Upload geeigneten Client verwendete und trotzdem abgemahnt wurde, Schadensersatz von einem Rechteinhaber erwirken will. Von grundlegender Bedeutung ist der Prozess unter anderem deshalb, weil darin die Beweiskraft der Methoden des Dienstleisters Media Protector geklärt werden könnte.<br />
Der Richter ordnete zwar ein <a href="http://www.heise.de/newsticker/Spendenaktion-fuer-Filesharing-Grundsatzprozess--/meldung/143510">Gutachten</a> an, das unter anderem diese Frage klären soll, verlangte aber dafür von der Klägerin einen Vorschuss von 5.000 Euro bis zum 23. August, der ihren Angaben zufolge ihre finanziellen Möglichkeiten übersteigt. Nun hat sich der Rechtsanwalt Dr. Alexander Wachs mit dem Anwalt der Klägerin verständigt, der in Kontakt mit dem Verein gegen den Abmahnwahn e.V. und der Initiative Abmahnwahn-Dreipage ein Konto zur Verfügung stellt, auf das Unterstützungszahlungen überwiesen werden können. Es läuft bei der HypoVereinsbank (Bankleitzahl <strong>20030000</strong>) unter der Nummer <strong>649988854</strong>. Als Empfänger sollte bei Überweisungen &#8220;Spendenkonto Dr. Wachs&#8221; und als Verwendungszweck &#8220;Gegengutachten&#8221; angegeben werden.</p>
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		<title>Die SPD und ihr </title>
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		<pubDate>Fri, 07 Aug 2009 19:47:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[[Update 08.08.2009] Fefe ist ja der Meinung, wir liegen mit unserer]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>[Update 08.08.2009]</strong> <a href="http://blog.fefe.de/?ts=b4837452">Fefe</a> ist ja der Meinung, wir liegen mit unserer <20% noch viel zu hoch. Das die mecklenburgische Sozialministerin Manuela Schwesig (SPD) kritisiert hat, dass das Gesetz über Internet-Sperren bei Kinderpornografie noch nicht in Kraft ist, wird die SPD wohl endgültig unter die 20% drücken.</p>
<p>Damit die SPD bei den nächsten Wahlen auch wirklich unter die 20% Marke fällt, gibt sie nochmal richtig Gas. Erst lässt sich die Ulla Schmidt den Dienstwagen in Spanien klauen und die Umfragenwerte sind noch über 20%. Jetzt will man mit aller Macht unter diese Marke. Deshalb schaut die filmpolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion, Angelika Krüger-Leißner, in puncto Bekämpfung der "Internet-Piraterie" lauthals <a href="http://www.heise.de/newsticker/SPD-Sprecherin-liebaeugelt-mit-Internetsperren-bei-Urheberrechtsverstoessen--/meldung/143208">nach Frankreich</a>. &#8220;Wir haben starke Grundrechte in unserem Grundgesetz verankert, aber die hindern uns manchmal, einfache, klare Lösungen zu finden.&#8221; Als sie etwa gehört habe, wie die Franzosen das Problem von Urheberrechtsverletzungen über Online-Tauschbörsen &#8220;lösen&#8221;, habe sie sich gefragt, &#8220;warum wir das nicht hinbekommen&#8221;. Als klares Plädoyer für ein &#8220;Three-Strikes-Gesetz&#8221; nach französischem Vorbild will die SPD-Sprecherin im Wahlkampf die Aussage inzwischen nicht mehr verstanden wissen. Die Lösung im Nachbarland mit dem Kappen des Netzanschlusses nach wiederholten Urheberrechtsverstößen und entsprechenden Warnschreiben leuchte ihr da &#8220;auf den ersten Blick&#8221; ein. Auch wenn diese krügerischen Einsichten nicht ganz der SPD-Linie entspricht, die Zypresse wehrt sich noch aus wahltaktischen Gründen, kann man davon ausgehen, das dass die Richtung ist, in die die gesamte SPD schielt. </p>
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		<title>Englischer Providermonopolist sperrt Filesharer ohne Vorwarnung</title>
		<link>http://www.glasdemokratie.to/2009/07/24/englischer-providermonopolist-sperrt-filesharer-ohne-vorwarnung/</link>
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		<pubDate>Fri, 24 Jul 2009 18:22:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Karoo]]></category>
		<category><![CDATA[Netztrennung]]></category>

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		<description><![CDATA[Karoo [Update 26.07.2009] Der Providermonopolist Karoo hat sich wohl entschlossen, seinen Kunden künftig erst nach dem dritten Verstoß den Zugang blockieren. Wenn man Monopolist ist, kann man halt mit seinen Kunden wilde Sau spielen. So wie der englische Provider Karoo, der bei Verdacht auf Urheberrechtsverletzungen, wie durch File-Sharing via Peer-to-Peer-Netzwerke etwa, seine Kunden ohne Vorwarnung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="BildText Links"><img title="Karoo" src="/wp-content/uploads/2009/07/karo.jpg" alt="" width="67" height="100" />Karoo</p>
<p><strong>[Update 26.07.2009]</strong> Der Providermonopolist Karoo hat sich wohl <a href="http://www.heise.de/newsticker/Britischer-Provider-sperrt-jetzt-erst-nach-der-dritten-Mahnung--/meldung/142584">entschlossen</a>, seinen Kunden künftig erst nach dem dritten Verstoß den Zugang blockieren.</p>
<p>Wenn man Monopolist ist, kann man halt mit seinen Kunden wilde Sau spielen. So wie der englische Provider Karoo, der bei Verdacht auf Urheberrechtsverletzungen, wie durch File-Sharing via Peer-to-Peer-Netzwerke etwa, seine Kunden ohne Vorwarnung vom Netz getrennt. Und das schon <a href="http://news.bbc.co.uk/2/hi/technology/8166640.stm">seit Jahren</a>. Und er verpasst seinen Kunden auch das volle rechtliche Programm. Um den Internetzugang wieder zu erlangen, müsse der Kunde eine schriftliche Unterlassungserklärung abgeben, dass er künftig keine Urheberrechtsverletzungen mehr begehe. Der britische Provider habe diese Verstöße in seinen Nutzungs- bedingungen festgeschrieben und behalte sich das Recht vor, den Anschluss ohne Vorankündigung zu kappen. Somit beweisen die Engländer mal wieder, sie wollen die ersten sein, die den perfekten orwellschen Überwachungsstaat schaffen. Denn mit dieser Praxis geht der britische Provider noch einen Schritt weiter als das von der Musik- und Filmindustrie geforderte &#8220;Three-Strikes-Out&#8221;-Modell nach französischem Vorbild, das bei Urheberrechtsverstößen zwei Warnungen vorsieht, bevor der Anschluss getrennt wird.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-509" title="Geiler Werbeslogan" src="/wp-content/uploads/2009/07/karoo.png" alt="" width="555" height="28" /></p>
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		<title>Auch deutsche Kinofans werden bespitzelt</title>
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		<pubDate>Thu, 23 Jul 2009 15:17:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Überwachungsstaat]]></category>
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		<description><![CDATA[&#8230; jetzt auch inihrem Kino! Jetzt gibt es die Überwachung auch in deutschen Kinos. In England ist das ja schon Tagesgeschäft. Das Hollywood-Studio Warner Bros. hat Kinobesucher in Magdeburg, die sich den neuen Harry-Potter-Film &#8220;Harry Potter und der Halbblut-Prinz&#8221; anschauten, mit Nachtsichtgeräten beobachten lassen. Dies berichtet die Magdeburger Volksstimme. Die Verleihfirma Warner Bros. will so [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="BildText Links"><img title="Nachtsichtgerät jetzt auch in ihrem Kino" src="http://www.glasdemokratie.to/wp-content/uploads/2009/07/nacht.jpg" alt="" width="98" height="98" />&#8230; jetzt auch in<br />ihrem Kino!</p>
<p>Jetzt gibt es die Überwachung auch in deutschen Kinos. <a href="http://www.glasdemokratie.to/2008/07/31/in-england-sind-die-kinozuschauer-die-stars/">In England</a> ist das ja schon Tagesgeschäft. Das Hollywood-Studio Warner Bros. hat <a href="http://www.heise.de/newsticker/Warner-nach-Observation-von-Kinobesuchern-in-der-Kritik-Update--/meldung/142474">Kinobesucher in Magdeburg</a>, die sich den neuen Harry-Potter-Film &#8220;Harry Potter und der Halbblut-Prinz&#8221; anschauten, mit Nachtsichtgeräten beobachten lassen. Dies berichtet die <a href="http://www.webcitation.org/5iUSc0iES">Magdeburger Volksstimme</a>. Die Verleihfirma Warner Bros. will so das heimliche Aufzeichnen während der Vorstellung verhindern, erklärte ein Unternehmenssprecher gegenüber der Tageszeitung. Im &#8220;Naumburger Tageblatt&#8221; vom 8. Juli berichtet ein Leser der Zeitung über eine Observation im Cineplex Naumburg während einer Vorstellung von Ice Age 3 (im Verleih der Twentieth Century Fox of Germany) beschwert. Nach Darstellung des Lesers beobachteten &#8220;zwei Herren und eine Dame, ganz in Schwarz gekleidet&#8221; das aus rund 20 Besuchern bestehende Publikum mit einem Nachtsichtgerät – an dem deutlich sichtbar (und störend) eine rote Lampe geleuchtet habe. Vor dem Kinosaal sei keinen Hinweis auf die Aktion angebracht gewesen, ebensowenig seien die Kinobesucher an der Kasse auf die Überwachung hingewiesen worden. Aber auch im <a href="http://daronn.wordpress.com/2009/07/07/dieses-kino-wird-mit-nachtsichtgeraten-uberwacht/">Cinestar Wildau</a> wird kräftig überwacht.</p>
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		<title>Aufschub auf französisch</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Jul 2009 10:58:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Diktatur]]></category>
		<category><![CDATA[Filmindustrie]]></category>
		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Internetblockaden]]></category>
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		<description><![CDATA[Die französische Regierung ist mit einem neuen Anlauf gescheitert, Internetsperren für Raubkopierer einzuführen. Die Nationalversammlung vertagte die Abstimmung über den in Frankreich und der EU heftig umstrittenen Gesetzentwurf am Dienstag auf September. Eigentlich sollte der Text am Donnerstag endgültig beschlossen werden. Aber rund 900 Änderungsanträge sowie Widerstände aus allen politischen Lagern machten das Votum nach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die französische Regierung ist mit einem <a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/international/internetsperre_frankreich_1.3146374.html">neuen Anlauf gescheitert</a>, Internetsperren für Raubkopierer einzuführen. Die Nationalversammlung vertagte die Abstimmung über den in Frankreich und der EU heftig umstrittenen Gesetzentwurf am Dienstag auf September. Eigentlich sollte der Text am Donnerstag endgültig beschlossen werden. Aber rund 900 Änderungsanträge sowie Widerstände aus allen politischen Lagern machten das Votum nach Angaben von Parlamentspräsident Bernard Accoyer vor der Sommerpause unmöglich. Die abermalige Vertagung ist ein herber Rückschlag für das Vorhaben von Staatspräsident Nicolas Sarkozy, Frankreich zum Vorreiter im Kampf gegen das illegale Herunterladen von Musik und Filmen im Internet zu machen.<br />
Die Bedeutung des Internet für die Teilhabe am demokratischen Leben und die Meinungsäusserung sei so hoch, so der angerufene Verfassungsrat, dass ein Aussperren aus dem Netz gegen Artikel 11 der Menschenrechtserklärung von 1789 verstosse. Die Sanktion könne allenfalls von einem Richter, nicht aber von einer Behörde beschlossen werden.</p>
<p>Kleiner Scherz am Rande: </p>
<blockquote><p>Im kleinen Kreis scherzte der neue Kulturminister Frédéric Mitterrand indes laut Vertrauten, er habe bereits zwei Internetanschlüsse, um im Fall des Falles einer Netzsperre zu entkommen.</p></blockquote>
<p><strong>Glasdemokratie</strong>: Ein Sprichwort lautet: Aufgeschoben ist nicht aufgehoben!</p>
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