Archiv für die Kategorie: ‘Abmahnanwalt’

9
Dez

Dieb ruft seit Jahren haltet den Dieb

Erstellt von: Redaktion

die klauende Musikindustriedie klauende Musikindustrie

Seit Jahren verklagt die Musikindustrie, mit Hilfe von Raschen Leuten die im Wald wohnen, sogenannte “Downloader”, “Raubkopierer”, “Releaese-Grupis” etc. Vor allen Dingen sollen diese Leute schuld sein, an dem sinkenden Absatzmarkt für Musik. :kaputtlach: Jetzt hat sich in Kannada herausgestellt, das die Musikindustrie selbst der Dieb ist. Die kanadischen Töchter der Musikkonzerne Warner Music, Sony, EMI und Universal müssen sich in einer Sammelklage wegen Copyright-Verletzungen vor Gericht verantworten. Bei der bereits im Oktober 2008 eingebrachten Klage geht es um Songs, die zwar auf CD-Kompilationen veröffentlicht wurden, für die die Labels jedoch nie die Erlaubnis der Rechteinhaber eingeholt und keine Lizenzgebühren entrichtet hatten. Laut dem kanadischen Copyright-Experten und Rechtsprofessor Michael Geist, der in seinem Blog und in einer Kolumne für den “Toronto Star” auf den Fall aufmerksam machte, soll es sich dabei um mehr als 300.000 Songs handeln. Die Titel seien von den Labels seit einer Änderung des kanadischen Copyright-Gesetzes in den 1980er Jahren zwar auf Listen vermerkt worden, davon abgesehen hätten die Labels aber keine Aktivitäten gesetzt. Laut Gerichtsunterlagen haben die Labels bereits ausstehende Zahlungen in der Höhe von 50 Millionen kanadischen Dollar (31,8 Mio. Euro) eingeräumt. Die Schadenersatzansprüche der Rechteinhaber, zu denen unter anderen die Erben des Jazzmusikers Chet Baker gehören, könnten sich jedoch auf mehr als sechs Milliarden kanadische Dollar (3,8 Mrd. Euro) belaufen. Denn in der Sammelklage fordern die Kläger Schadenersatzzahlungen von bis zu 20.000 Dollar pro Song. Die Höhe der Schadenersatzzahlungen bemesse sich nach denselben Regeln, nach denen die Musikkonzerne Millionenschäden durch den nicht lizenzierten Tausch ihrer Titel in Filesharing-Netzwerken behaupten würden, äußerte sich Geist in seinem Blog.

[Glasdemokratie] Richtig so, gleiches Recht für ALLE!

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15
Okt

So tickt die Abmahnbranche

Erstellt von: Redaktion

so ne Kacke!

Auf Wikileaks findet sich ein bemerkenswertes Dokument über die “Gewinnverbesserung durch Abmahnverfahren”. Es handelt sich um die Selbstdarstellung eines in der Branche bekannten Unternehmens, das mit der Präsentation bei der Film-und Musikindustrie sowie Verlagen nach Aufträgen zur Ermittlung von “Raubkopierern” wirbt. Die Praesentation, die bis vor kurzem auf der Website der DigiGroup zu finden war, wurde nach einem Artikel auf Gulli entfernt. Die Datei gibt einen Einblick in die zweifelhaften Geschaeftspraktiken der DigiGroup und weiterer involvierter Parteien. So wird das Abmahnen von Filesharern auf den Seiten 26 und 27 in einer Beispielrechnung als wesentlich lukrativer angepriesen, als der eigentliche Verkauf der Werke. 150%tiger Mehrwert! Die Abmahnkosten sollen eigentlich nur der Deckung der Kosten des Abmahners dienen, nicht aber der Schaffung von Gewinnen. Im Lawblog dazu:

Ein sehr schöner Beleg dafür, wie die Branche mittlerweile tickt. Überdies ein wunderbares Dokument, welches Gerichte sicher gerne lesen werden, wenn sie sich mit der Frage nach dem Rechtsmissbrauch durch Massenabmahnungen beschäftigen müssen.

Außerdem eine ziemliche Gefahr für die beteiligten Anwälte. Die behaupten nämlich immer gern, sie würden ihren Mandanten die gesetzlichen Gebühren in Rechnung stellen, so dass diese von den Abgemahnten auch tatsächlich Gebühren in dieser Höhe erstattet verlangen können.

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4
Sep

JAKO hat NICHTS gelernt

Erstellt von: Redaktion

stimmt leider

Die Leute von der JA K.O. AG sind leider nicht lernfähig. Die haben jetzt ein Pressemitteilung zu ihrem Image-SUPER-GAU herausgegeben. Und beweisen damit, leider nichts dazu gelernt, aber kräftig die Werbetrommel gerührt. Was für Leute arbeiten dort eigentlich in der Firmenzentrale? Welcher Intelligenzbestie ist denn dieser hämische Satz eingefallen?

… Ohne die endgültige Klärung des Sachverhalts unter den Rechtsanwälten abzuwarten, alarmierte Baade daraufhin die Bloggerszene. …

Nein, verlinken werden wir die Pressemitteilung nicht, das wird schon die bundesdeutsche Presse übernehmen. Aber Alarmpotenzial hat sie, das kann man schon sagen! Und wir kennen einen Blog der hat die PM hervorragend kommentiert. Und hier ist der LINK dazu.

[Glasdemokratie] Liebe Jungs und Mädels von JA K.O. und HORN(wie heißen kastrierte Bullen?) , das habt ihr mal wieder (Vorsicht Fäkalsprache) sauber verkackt! Reue und Einsicht klingt anders!

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2
Sep

JAKO und das geshredderte Image

Erstellt von: Redaktion

[Update 03.09.2009] Der Super-PR-Gau für JAKO. Jetzt berichtet schon das “Handelsblatt” und “Spiegel-Online” und die “Sueddeutsche“, so hatte sich die Mediatorin das bestimmt nicht vorgestellt. Vertreter von JAKO beteuern jetzt, sie seinen mit Trainer Baade im Gespräch. Die Zahlung der 5100 Euronen sei bereits vom Tisch. Jetzt wollen die sogar auf die erste Abmahngebühr verzichten, wenn Trainer Baade einen Bericht verfasst, in dem er schreibt soll, wie freundlich JAKO doch war. Diese Turnbeutelausstatter, die haben in ihrer ganzen Geldgier noch gar nicht gemerkt, das alles nur noch schlimmer wird. Den Wikipedia-Eintrag werden die NIE wieder los!
Kleiner Tip von uns: Überhaupt keine Kosten für Trainer Baade und eine öffentliche Entschuldigung und das alles ohne Forderungen. FERTIG! Aber wenn wir es uns recht überlegen, lieber nicht, es macht einfach viel zu viel Spaß, zu zuschauen wie ein Sportklamottenhersteller aus der unteren Liga, langsam aber sicher kollabiert.

Nirgends kann man sich sein Image und seine Reputation schneller ruinieren als im Internet. Dieser Erfahrung macht gerade mal die JAKO AG. So richtig ist nicht bekannt, welche Zeilen in einem Blogeintrag von “Trainer Baade” diese Sache mit der Anwältin und Mediatorin (watt dat denn? :lol: ) Iris Sanguinette aus der Anwaltskanzlei Kanzlei Horn & Kollegen ausgelöst hat. Na jedenfalls gab es eine saftige Abmahnung, die Trainer Baade brav bezahlt hat. Jetzt hatten die Anwälte wohl Blut geleckt und sich gedacht, DEN lassen wir mal richtig zur Ader. Anwälte die keine Ahnung vom Internet haben, haben zwar einen kurzen Cash-Flow, aber auch den Hang, ihrem Auftraggeber das Image zu rasieren. Tja, und das passiert gerade dem Sportartikelhersteller JAKO AG. Bei google.de nimmt JAKO bereits fordere Plätze ein, aber nicht mit ihren Sportartikel. :whist: Etliche Blog´s haben sich der Sache angenommen, neben anderen auch der Journalist Jens Weinreich, der in seiner Auseinandersetzung mit dem DFB und dessen Präsidenten Theo Zwanziger schon ähnliche Erfahrungen wie Trainer Baade gemacht hat.

Na, da wünschen wir den Anwälten der Kanzlei Horn & Kollegen doch noch einen schönen Urlaub.

Huch: Wir sehen gerade, auch die Firma JAKO scheint ziemlich beratungsresistent zu sein. Fairplay und JAKO, das geht in diesem Leben wohl nicht mehr zusammen.

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25
Aug

Katja Günther musste zahlen

Erstellt von: Redaktion Tags:

Abofallen-Anwältin Katja Günther musste jetzt zum ersten mal einen Schadensersatz zahlen. Einige Strategien zur Abwehr von Forderungen der Abofallenbetreiber sind bekannt und bewährt. Einen gänzlich neuen Ansatz wählten nun der Karlsruher Rechtsanwalt Benedikt Klas und sein Mandant. Zunächst ließ der Anwalt feststellen, dass die Abo-Rechnung der berüchtigten Inkasso-Anwältin Katja Günther für ein dubioses “Geburtstags-Archiv” nichtig ist. Dann reichte er am Amtsgericht (AG) Karlsruhe Klage für seinen Mandanten ein. Darin forderte er von Günther Schadensersatz für die entstandenden Anwaltskosten zur Abwehr der unberechtigten Inkasso-Forderung. Das AG gab Klas nun recht und verurteilte Günther dazu, 46,41 Euro Anwaltsgebühr plus rund 150 Euro Gerichtsgebühr für das Verfahren selbst zu zahlen (Az. 9 C 93/09). In der Urteilsbegründung stellte das Gericht zunächst fest, dass die Abofallen-Seite “ersichtlich darauf angelegt ist, Internetbenutzer zu täuschen über die Kostenpflichtigkeit des Angebots”. Während der Verhandlung habe Günther nicht bestritten, dass sie in vergleichbaren Fällen nach der Androhung von negativen Feststellungsklagen mehrfach Rechnungen storniert habe. Dies zeige, “dass die Beklagte selbst davon ausging, dass die von ihr geltend gemachten Forderungen nicht existieren.” Rechtsanwalt Klas berichtete im Gespräch mit heise online, dass sein Münchner Kollege Bernhard Syndikus, der Günther in dieser Sache vertreten hat, offenbar in letzter Minute ein Urteil in der Sache abwenden wollte. Er habe den geforderten Betrag schon vor Urteilsverkündung überwiesen und dies dem Gericht verbunden mit dem Ersuch berichtet, die Sache für erledigt zu erklären. Für Klas war dies ein deutliches Signal dafür, dass Günther das nun vorliegende Urteil unbedingt vermeiden wollte. “Das Urteil stellt einen empfindlichen Nadelstich für die Abofallen-Betreiber und deren gut verdienende anwaltliche Handlanger dar. Je mehr Geschädigte sich zu einem entsprechenden Vorgehen entschließen, desto wirkungsvoller kann gegen diese Machenschaften vorgegangen und die unredlich erworbenen Gewinne abgeschöpft werden”, glaubt Klas. Allerdings dürfte es nur wenige Rechtsanwälte geben, die ein solches Verfahren bei dem geringen resultierenden Salär zu Ende führen.

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