Archive for the ‘Abmahnung’ Category

Der junge Mann hat ein schönes Büro in Hamburg mit Blick auf die Alster, ist Jurist und gleichzeitig Geschäftsführer der proMedia GmbH. Sein Name Clemens Rasch. Er verdient sein Geld mit Massenabmahnungen im Auftrage der Musikindustrie/IFPI. Die proMedia GmbH jagt nach Verstößen im Internet, besorgt die IP-Nummern und generiert somit die Aufträge für die Anwaltskanzlei. Sie ist faktisch der einzige Klient der Kanzlei. Natürlich alles gesetzkonform. Und es wird sich gebrüstet, wir verklagen Greise und zwölfjährige Mädchen, Professoren, Hausfrauen, Polizisten und Studenten. Nicht des Geldes wegen, NEIN dem Gesetz soll Genüge getan werden. Komisch nur, das alle Schreiben gleich aussehen und nur in minimalen Passagen geändert werden. Hier wir unter dem rechtsstaatlichen Deckmantel mittels Serienbriefen Kohle gescheffelt. Gleichzeitig ist anzunehmen, wenn nach den Forderungen, einer Abmahnung darf nur noch einen Kostennote von 50€ beiliegen, das der gesetzliche Eifer dieser Kanzlei gegen Null tendieren dürfte.Eine sehr gute Seite, die sich mit den Machenschaften (anders ist das leider nicht zu bezeichnen) der Kanzlei Rasch befasst, finden Sie hier…. Eine informative Seite über Urteile, Fallbeispiele, News und inklusive Forum.

Es würde unserer Gesellschaft viel besser zur Gesicht stehen, wenn sich unsere Juristen mehr mit solchen Dingen beschäftigen würden: Sorry, an error occured! Please try again later…

Leider kann man mit sowas ja nun gar kein großes Geld verdienen. Und Kinder haben in diesem Staat nun mal keine Lobby!!! Und schon gar nicht unter unseren Erfüllungsgehilfen der IFPI, den Politikern!

6
Mrz

Die große Macht der Musikindustrielobbyisten

   Posted by: admin

und ihre kleinen Erfüllungspolitiker. Wie jetzt bekannt wurde geht dem Rechtsausschuss des Bundesrats die geplanten Maßnahmen der Vorratsdatenspeicherung nicht weit genug. Diese Fachpolitikern wollen doch wirklich per Gesetz festschreiben, das jeder Rechteinhaber einen Auskunftsanspruch gegen Netzprovider hat.

Ausführliche Hinweise unter dem Artikel “Bundesrat sägt am Richtervorbehalt bei Auskunftsanspruch gegen Provider”
Noch viel interessanter als der Artikel selbst, lesen sich aber die dazugehörenden Diskussionsbeiträge.

Das müsste eigentlich auch die Lobbyisten der Handelskonzerne (Mediamarkt, Saturn etc.) auf den Plan rufen. Der, durch den Marktleiter, herbeigerufenen Herr Steinhöfel darf per Gesetz bei Ladendiebstahl, dann gleich auch noch eine Hausdurchsuchung durchführen, ohne richterlichen Erlass, selbstverständlich.

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