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Dez

Onlinedurchsuchung vor dem Aus

Erstellt von: Redaktion

Schild in der Telefonzelle 2008Sollte die heimliche Onlinedurchsuchung ab 2008, nicht durch eine Klage beim Bundesverfassungsgericht scheitern, scheitert sie vielleicht am Geld- und Personalmangel. Wie die Süddeutsche Zeitung berichtet, tun sich bei der Polizei und ihren Überwachungsmethoden Abgründe auf. Durch Personalmangel dauert es ganze sechs Wochen, bis der Mitschnitt eines Telefongesprächs von Terrorverdächtigen technisch so weit bearbeitet ist, dass Fahnder damit arbeiten können. Im Bundeskriminalamt gibt es nämlich nur vier Phonetiker, die für diese diffizile Arbeit ausgebildet sind. Die Telefonüberwachung an sich stellt die leidgeplagten Polizisten schon vor Probleme. Callshops bekommen für Terrorverdächtige in Deutschland eine ganz neue Dimension.
Auch das gemeinsame Terrorabwehrzentrum (GTAZ) klagt über Personalmangel. Nicht alle Bundesländer und Nachrichtendienste tragen dafür Sorge, dass ein Kontaktbeamter ihrer Behörde im Zentrum Dienst hat. Vor allem über das Wochenende sowie montags und freitags bleiben viele Stühle im GTAZ leer.
Man möchte alles überwachen, Internet, Funk und Telefon, aber wer das Ganze dann auswerten soll, bleibt Dank des Sparkurses der Bundesregierung, im Dunkeln. Aber vielleicht wird ja im Jahre 2008 dann wieder die Mehrwertsteuer erhört. Damit der Bürger dann auch seine eigene Überwachung doppelt zahlen darf. Einmal die höheren Gebühren bei den Providern und ein anderes mal über die höhere Mehrwertsteuer für neue Polizisten.
P.S. Bis zum 24.12.2007 können Sie sich noch an der Sammelklage gegen die Vorratsdatenspeicherung beteiligen.

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Am 12. Dezember 2007 um 19:59 und abgelegt unter Katgorie : Überwachung, Überwachungsstaat. Sie können einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback in ihrer Internetseite setzen.

1 Kommentar

Ticket Analyser
 1 

“Man möchte alles überwachen, Internet, Funk und Telefon, aber wer das Ganze dann auswerten soll, bleibt Dank des Sparkurses der Bundesregierung, im Dunkeln”.
Wieso das gibt man dann an private Ermittler die haben keine geregelten Arbeitszeiten und sind billig.
Ist ja auch schnell gemacht mal so einen Datensatz auszuwerten:
Hier mal ein gekürzter Beispiel-Datensatz aus einer Telefonanlage:
(00) Ticket Version = V.2.2.3 (01) Called Number = 0403160***
(02) Charged Number = 3306 (03) Charged User Name = Wolfgang Schnüffelmann
(04) Charged Cost Center = 255 (05) Charged Company =
(06) Charged Party Node = 2 (07) Subaddress =
(08) Calling Number =
(09) Call Type = Private Network Outgoing to Call To PublicNetwork
(10) CostType = ISDN Circuit Switched Call (11) End Date Time = 20060514 11:34:49
(12) ChargeUnits = 4 (13) CostInfo = 10
(14) Duration = 378 (15) trunk Identity = 182
(16) Trunk Group Identity = 111 (17) Trunk Node = 10
(18) Personal Or Business = Business (19) Access Code = 755***
(20) Specific Charge Info = (21) Bearer Capability = Speech
(22) High Level Comp = Telephony (23) Data Volume = 0
(24) User To User Volume = 0
(25) ExternFacilities = Calling Line Identification Presentation Advice Of Charge During Call

der volle Satz erhält über 40 Felder wo noch Infos wie
Intern Facilities, Call Reference, Segments Rate, Com Type, X25 Outgoing Flow Rate, Effective Call Duration, Redirected Call Indicator, Start Date Time, Acting Extension Number, Called Number Node, Calling Number Node, Initial Dialled Number Node, Acting Extension Number Node, Transit Trunk Group Identity, Node Time Offset enthalten sind. link

12. Dezember 2007 um 23:37

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